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Pressearchiv 2011 - 2. Halbjahr

15.12.2011 - CDU Frauen-Union Stadtverband Bühl und Umland hielt bei Hauptversammlung Rück- und Ausblick - Langjährige Mitglieder geehrt

01.12.2011 - Mitgliederversammlung mit Ehrungen und Neuwahlen

25.11.2011 - Politischer Frühschoppen mit Heribert Rech MdL und Tobias Wald MdL

19.11.2011 - CDU-Frauen-Union Stadtverband Bühl und Umland besuchte Eckerle Gruppe in Ottersweier - Erstes Herbsttreffen mit MdL Tobias Wald

15.09.2011 - CDU-Hüttenfest des Ortsverbandes Altschweier auch in seiner 33. Auflage ein voller Erfolg

05.08.2011 - CDU Ortsverband Altschweier leistet mit Bachputzete einen Betrag für ein sauberes Dorfbild

31.07.2011 - Ein Märchenabend am See - Sommerfest des CDU-Ortverbandes Bühl mit vielen Gästen und Landtagsabgeordnetem Tobias Wald

28.07.2011 - Altschweierer CDU erlebte "Faszination Rheinkraftwerk"

23.07.2011 - Frauen-Union Stadtverband Bühl und Umland besuchte "Querfeldein" in Lichtenau-Ulm

08.07.2011 - "Wende gibt es nicht umsonst" - CDU befasst sich bei den Stadtwerken mit der Energiepolitik

CDU Frauen-Union Stadtverband Bühl und Umland hielt bei Hauptversammlung Rück- und Ausblick

Langjährige Mitglieder geehrt

Die CDU Frauen-Union Stadtverband Bühl und Umland ist in der politischen Landschaft der Großen Kreisstadt Bühl und des Umlandes fest verankert. Dies wurde auch bei der in zweijährigem Rhythmus stattfindenden und gut besuchten Hauptversammlung im Gasthaus „Engel“ in Vimbuch deutlich. Vorsitzende Sabine Bauknecht, die bei den anstehenden Wahlen einstimmig wiedergewählt wurde, ging zu Beginn auf drei Themen ein, die vom Bundes- und Landesverband der CDU Frauen-Union 2011 aufgegriffen und nachhaltig diskutiert wurden.

Ehrungen der Jubilare zusammen mit der CDU-Kreisvorsitzenden.

Bauknecht führte aus, dass die Frauen-Union die Einführung einer Lohnuntergrenze fordere, um Frauen, die z.B. in Dienstleistungsbranchen mit Dumpinglöhnen arbeiten, ein auskömmliches und gerechtes Einkommen zu sichern. Auf der Agenda der Frauen-Union standen 2011 auch die Themen Kinderschutz sowie Zwangsverheiratung.

 

Schriftführerin Christel Bühler ließ mit ausführlichem Bericht die Basisarbeit mit vielfältigen Aktivitäten der CDU Frauen-Union vor Ort Revue passieren. Besonderer Höhepunkt war das Herbsttreffen 2010 im Kloster Maria Hilf, bei dem die FU ihre langjährige politische Wegbegleiterin und Freundin, die ehemalige Landtagsabgeordnete Ursula Lazarus, verabschiedete. Einen detaillierten Kassenbericht mit einem Plus für die beiden Berichtsjahre präsentierte Kassenführerin Martina Götz. Einstimmig wurde die Vorstandschaft entlastet.

Bei den Neuwahlen, die Kreisvorsitzende Sylvia M. Felder moderierte, wurde Sabine Bauknecht (Vimbuch) zur Vorsitzenden, Margarete Bertele (Kernstadt) und Ilse Neurath Braun (Bühlertal) zu Stellvertreterinnen gewählt. Schriftführerin bleibt Christel Bühler (Kernstadt), Kassenführerin Martina Götz (Vimbuch) und Pressebeauftragte Christel Dietmeier (Altschweier).

Als Beisitzerinnen gehören der Vorstandschaft an: Renate Höß (Moos), Camilla Kopf (Ottersweier), Irene Müller (Ottersweier), Marlene Pfetzer (Kappelwindeck), Ingrid Pirl (Bühlertal), Anita Riehle (Oberbruch), Maria Ruschmann (Lichtenau), Johanna Stösser (Vimbuch) und Gerlinde Tschaikowski (Bühlertal). Kassenprüferinnen sind Tatjana Metzinger (Ottersweier) und Gerlinde Tschaikowski (Bühlertal).

Eingebunden in die Hauptversammlung waren Ehrungen für langjährige FU-Mitgliedschaft. Mit Urkunden und kleinen Präsenten dankte Vorsitzende Bauknecht den Geehrten für ihr Engagement und die Treue zur Frauen Union. Für 30-jährige Mitgliedschaft wurden Brigitte Seebacher, Brunhilde Lorenz, Irmgard Müller, Bärbel Foerstera, Camilla Kopf und Maria Feist geehrt.

20 Jahre gehören der FU Hildegard Zimmer, Angela Müller und Erika Kohler an. Und auf zehnjährige Mitgliedschaft können Birgit Reinhard, Lieselotte Seibicke, Hedwig Rohfleisch, Gabriele Riehle und Ursula Gerlich zurück blicken.

Kreisvorsitzende Sylvia M. Felder ging in ihrer Gastrede auf Themen des Bundesparteitages der CDU ein. Die Standpunkte der Baden-Württembergischen CDU zum dreigliedrigen Schulsystem, dem Thema Lohnuntergrenze und dem Dauerbrenner Stuttgart 21 wurden vorgestellt und diskutiert. Felder sprach die vom Kreisverband Rastatt initiierte Inforeihe „Abgeordnete im Dialog“ sowie die geplante Gründung „Zukunftswerkstatt CDU in Baden-Württemberg“ an. Diese werde voraussichtlich am 6. März 2012 dem Kreisverband vorgestellt.

Bühl, den 15.12.2011 - Christel Dietmeier, Pressereferentin

 

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Mitgliederversammlung mit Ehrungen und Neuwahlen

„Wer nicht rackert, verdummt!“ Mit diesem Zitat von Bundeskanzlerin Angela Merkel eröffnete Doris Schmith-Velten, Vorsitzende des CDU-Ortsverbandes Bühl, die Mitgliederversammlung, die ganz im Zeichen von Neuwahlen und Ehrungen stand.

Nach Begrüßung, dem Gedenken an die verstorbenen Mitglieder, Rechenschaftsberichten und den Neuwahlen ehrte die Vorsitzende gemeinsam mit Tobias Wald MdL und Kreisvorsitzender Sylvia Felder die Jubilare zur 25- und 40-jährigen Mitgliedschaft in der CDU.

Zu den Geehrten für 25 Jahre gehörten Inge Ibach, Richard Jerger, Wolfgang Lorenz, Bernhard Melchinger, Manfred Wittum und für 40 Jahre wurden Helmut Beier und Rudolf Hensel geehrt.

Ehrung zusammen mit Tobias Wald MdL
und Kreisvorsitzender Sylvia Felder.

Die Vorsitzende bedankte sich bei den ausscheidenden Vorstandsmitgliedern Hans-Werner Striebich und Gisela Emminger für ihr außergewöhnliches Engagement und viele aktive Jahre in der Bühler CDU mit einem Buchgeschenk.
In ihrem Rechenschaftsbericht ging die Vorsitzende insbesondere auf die Themen Mitgliederentwicklung, die Landtagswahlen, Stuttgart 21 und das immer noch aktuelle Thema ENBW-Aktien ein. Im wahrsten Sinne des Wortes eine Herzensangelegenheit ist ihr das Projekt „Kampf dem plötzlichen Herztod“, das der CDU-Ortverband Bühl mit seinen Erlösen aus den Flohmarktstandgebühren unterstützt. Besonderer Schwerpunkt lag im Berichtszeitraum auf der Gewinnung von neuen und jungen Mitgliedern für die Bühler CDU.

Auch über erfolgreiche Veranstaltungen, wie z. B. Präsentation der Bühler Pflegeeinrichtungen, Berlin-Reise mit Verabschiedung des ehemaligen stellv. Vorsitzenden Jens Gerlich, Referat zum Thema Ausbau A 5 berichtete die Vorsitzende. „Highlight unserer diesjährigen CDU-Arbeit waren die politische Mainacht mit Thomas Habicht aus Berlin und der politische Frühschoppen mit Innenminister a. D. Heribert Rech und unserem Abgeordneten Tobias Wald, die über die Arbeit der CDU-Landtagsfraktion auf der Oppositionsbank berichteten“, so Schmith-Velten. Sie bedankte sich bei allen Vorstandsmitgliedern für die stete Unterstützung ihrer Arbeit in den vergangenen Jahren beiden Jahren.

Der Kassenbericht von Franz-Josef Riehle zeigte eine ordentliche Kassenlage. Im Anschluss an die einstimmige Entlastung des Vorstandes wurde der neue Vorstand gewählt. Mit einem klaren Ergebnis wurde Doris Schmith-Velten als Vorsitzende wieder gewählt. Als Stellvertreter wurden Hans-Jürgen Jacobs und Andreas Thoma gewählt. Schatzmeister Franz-Josef Riehle, Pressereferent Dr. Bernd Reichert und Schriftführer Patrick Schröder wurden in ihren Ämtern bestätigt.

Als Beisitzer bestätigt wurde Gernot Horcher, neu in den Vorstand gewählt wurden Manuela Gemsa, Bettina Striebich und Winfried Thurau. Die Vertreter der Ortsteile, Franz-Josef Riehle, Lothar Götz und Sascha Mielke wurden in ihren Ämtern ebenfalls bestätigt. Zu Kassenprüfern wurden Theo Lamprecht und Edmund Hensel gewählt.

Die wieder gewählte Vorsitzende freute sich insbesondere darüber, dass sie weibliche Verstärkung im Vorstand erhalten hat, dass alle Ortsteile gut vertreten sind und sich der Anteil der jungen Mitglieder wieder erhöht hat. „Das lässt auf eine gute und konstruktive Vorstandsarbeit hoffen“, so Schmith-Velten „so ist das doch eine gute Mischung von Alt und Jung, von Erfahrung und frischem Wind.

Tobias Wald berichtete über die aktuelle Landespolitik und ging insbesondere auf die Themen S 21, die Bildungspolitik, Energiewende und den geplanten Nationalpark ein.

Auch Kreisvorsitzende Felder beleuchtete das Thema Bildungspolitik und betonte, dass der CDU sehr daran gelegen sei, das dreigliedrige Schulsystem zu erhalten.

In ihrem Schlusswort hat die Vorsitzende insbesondere auf die Planungen 2012 und die offene Vorstandssitzung im Januar hingewiesen, bei der alle Mitglieder die Möglichkeit bekommen sollen, ihre Wünsche und Vorschläge für die künftige Arbeit im CDU-Ortsverband Bühl vorzutragen.

Bühl, den 01.12.2011 - Doris Schmith-Velten - Ortsverbandsvorsitzende

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Politischer Frühschoppen mit Heribert Rech MdL und Tobias Wald MdL

Der CDU-Ortsverband Bühl hat am vergangenen Sonntag zu einem politischen Frühschoppen ins „Hotel am Froschbächel“ eingeladen. Vorsitzende Doris Schmith-Velten konnte zahlreiche Interessenten begrüßen und als prominente Gäste die Landtagsabgeordneten Heribert Rech, Innenminister a. D., sowie Tobias Wald, die zum Thema „Die Landes-CDU auf der Oppositionsbank aus der Sicht des Youngsters Tobias Wald und des elder statesman Heribert Rech“ referierten.

Vorsitzende Schmith-Velten, Heribert Rech MdL und Tobias Wald, MdL

In seinem Kurzreferat ging MdL Heribert Rech auf die derzeitige Situation in Baden-Württemberg ein. Nach 58 Jahren Regierung befinde sich die baden-württembergische CDU seit einem halben Jahr in der Opposition und wolle nun diese Zeit als neue Chance begreifen. Wie dieser Rollentausch gelingen könnte, hat der Referent an verschiedenen Beispielen erläutert. „Trotz der Tatsache, dass Baden-Württemberg zu den führenden Ländern in der Bundesrepublik zählt, wurde im März eine grün-rote Regierung gewählt, das hat mir persönlich weh getan, schließlich sind die Steuereinnahmen um über zwei Milliarden Euro gestiegen, die Arbeitslosigkeit auf niedrigstem Stand“, so Rech. Aus seiner Sicht habe die Landes-CDU zwischenzeitlich den Rollentausch von der Regierungs- zur Oppositionspartei vollzogen.

Dem Vorwurf der neuen Regierung, die CDU sei eine Mäkelopposition und eine Opposition ohne Antworten, begegnete Tobias Wald, MdL, dass die neue Landesregierung im Prinzip bisher nur Steuern erhöhe, dabei denke er insbesondere an die Erhöhung der Grundsteuer. „Bedenklich für mich ist auch die geplante Änderung unseres bewährten Schulsystems“, so Wald.

Unverständnis zeigten beide Abgeordneten darüber, dass die neue Landesregierung 300 neue Stellen geschaffen habe, anstatt die Steuermehreinnahmen von 2,3 Milliarden Euro zum Schuldenabbau zu verwenden.

In der anschießenden Diskussionsrunde war sehr deutlich zu spüren, dass viele Bürgerinnen und Bürger befürchten, dass wir in Baden-Württemberg ein anderes Land bekommen werden, falls die grün-rote Regierung länger als eine Wahlperiode dauern würde.

Vorsitzende Schmith-Velten zog bei ihrem Schlusswort das Fazit aus dieser Veranstaltung, dass die CDU in Baden-Württemberg nicht 58 Jahre lang habe regieren können, weil sie immer die besten Konzepte gehabt, sondern weil sie sehr viele Jahre lang das Gespür für die Anliegen der Menschen nicht verloren habe. „Und dieses Gespür müssen die Repräsentanten unserer CDU wieder bekommen, von der Basis bis hin zur Bundespartei“.

Abschließend gab sie den Termin 1. Dezember 2011, 19:30 Uhr im Gasthaus zum Deutschen Kaiser für die Mitgliederversammlung des CDU-Ortsverbandes Bühl bekannt und wies auf den gemeinsamen Info-Stand mit der FDP Bühl zum Thema „Volksabstimmung“ am Samstag, 26. 11. 2011 auf dem Johannesplatz hin.

Bühl, den 25.11.2011 - Doris Schmith-Velten, Ortsverbandsvorsitzende

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CDU-Frauen-Union Stadtverband Bühl und Umland besuchte Eckerle Gruppe in Ottersweier

Erstes Herbsttreffen mit MdL Tobias Wald

Die Tradition ihres Herbsttreffens führt die CDU Frauen-Union Stadtverband Bühl und Umland auch mit dem CDU-Landtagsabgeordneten Tobias Wald fort. Dem Herbsttreffen vorgeschaltet war ein Informationsbesuch bei der weltweit agierenden Eckerle Gruppe in Ottersweier. Firmenchef Joachim Eckerle führte die 25 FU-lerinnen und einige Gäste in die Historie des Familienunternehmens, das 1968 von Gerhard und Klara Eckerle gegründet wurde, ein. Der Firmenschef informierte über die Entwicklung des Unternehmens mit Montagearbeiten im Bereich Bestückungstechnik, den Unternehmensbereich Automation und Kunststofftechnik sowie den Bereich Metallbau. Die Eckerle Gruppe sei mit Standorten in Ungarn, Mexiko und Rumänien vertreten und habe 2011 auch einen Standort in China gegründet. Alle in diesen Ländern hergestellten Produkte würden ausschließlich in den jeweiligen Ländern vermarktet. Im Familienunternehmen der Eckerle Gruppe stünden neben den wirtschaftlichen Zielen besonders auch die Menschen im Blickpunkt unternehmerischen Denkens und Handelns. „Die Ethik ist ein wichtiger Teil der Eckerle-Firmenphilosophie“, unterstrich der Firmenchef. Er selbst sieht sich als „Praktiker, Humanist und Realist“, der den Familienbetrieb mit einer ganz eigenen Strategie gegen alle Widerstände zu einem globalen Mittelständler geformt hat.

Vorsitzende Sabine Bauknecht und Joachim Eckerle, Chrf der Eckerle Gruppe in Ottersweier.

Beim Betriebsrundgang konnten automatisierte Fertigungslinien aber auch körpergerecht konzipierte Arbeitsplätze besichtigt werden. Eckerle informierte über Produktpalette, Stückzahlen, Qualität, stellte die Kunststofftechnik sowie den Eigenbau von Betriebseinrichtungen und Werkzeugen vor. Derzeit seien in Ottersweier 250 Mitarbeiter beschäftigt, weltweit 2.500. Zahlreiche der hoch qualifizierten Mitarbeiter hätten bereits bei Eckerle gelernt, informierte der Firmenchef mit Stolz. „Die Mitarbeiter sind unser Humankapital und tragen den Betrieb. Deshalb sind die persönlichen Kontakte, das Arbeitsklima und die Arbeitsfreude so wichtig“, ist Eckerle überzeugt.

Und beim Betriebsrundgang wurde dies auch ganz deutlich, weil der Chef seine Leute kennt: Freundliche Begrüßung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, ein Händedruck, ein kurzes Fach- oder auch Privatgespräch oder zumindest ein freundliches Hallo, wenn’s der Chef mal eilig hat.

„Wir wollen auch gern mit Ihnen die Tradition unseres Herbsttreffen weiterführen“, begrüßte FU-Vorsitzende Sabine Bauknecht anschließend in geselliger Adler-Runde den Landtagsabgeordneten Tobias Wald, der in Ottersweier ein Heimspiel hatte. Mit herzlichen Worten dankte er der Frauen-Union für die engagierte Unterstützung bei der für ihn persönlich erfolgreichen Landtagswahl und die Einladung zum traditionellen Herbsttreffen, „bei dem ich auch zukünftig gern dabei sein werde“.

Tobias Wald MdL beim Herbsttreffen der Frauen-Union Stadtverband Bühl und Umland

Tobias Wald berichtete vom Arbeitsablauf als Mitglied des Landtags, seiner Präsenz in Stuttgart, seinem Wahlkreisbüro in Baden-Oos, sowie seiner Tätigkeit im Beruf, die er immer montags ausübe. Wald ist direkt gewähltes Mitglied im Finanz- und Wirtschaftsausschuss sowie im Schulausschuss des Landtags. In seinem „Bericht aus dem Landtag“ thematisierte er die steigenden Personalkosten unter der neuen Landesregierung, die Neuverschuldung, die angedachte Bildungsreform und die Erhöhung der Grunderwerbssteuer. Weitere Diskussionspunkte waren die Energiewende, der Nationalpark und das Dauerthema „Stuttgart 21“. Wald informierte zu der am 27. November anstehenden Volksabstimmung über das S 21-Kündigungsgesetz und forderte auf „Wer Stuttgart 21 will, muss Nein zum Kündigungsgesetz sagen“. „Der Ausstieg ist wesentlich teuerer, als die finanzielle Beteiligung des Landes an dem Bahnprojekt“, so Wald, und der Polizeieinsatz habe bisher bereits 30 Millionen Euro Steuergelder verschlungen. In lebhafter Diskussionsrunde stand MdL Tobias Wald den FU-lerinnen Rede und Antwort, und in geselliger Runde klang das traditionelle Herbsttreffen harmonisch aus.

Bühl, den 19.11.2011 - Christel Dietmeier, Pressereferentin

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CDU-Hüttenfest des Ortsverbandes Altschweier auch in seiner 33. Auflage ein voller Erfolg

Das gesellige Hüttenfest des Altschweierer CDU-Ortsverbands rund um die Kohler-Peter-Hütte im Altschweierer Hochwald „Hoh-Kähner“ genossen Wander- und Naturfreunde, CDU-Mitglieder wie politische Mandatsträger gleichermaßen. Auf Einladung des Ortsverbandsvorsitzenden Erwin Meier kam in diesem Jahr der Bundestagsabgeordnete und neue CDU-Landesvorsitzende von Baden-Württemberg, Thomas Strobl, zur CDU-Basis. Auch der neu gewählte Landtagsabgeordnete Tobias Wald, die CDU-Kreisvorsitzende Sylvia M. Felder, der JU-Kreisvorsitzende Thorsten Trey sowie weitere CDU-Mandatsträger der großen Kreisstadt Bühl gaben sich beim 33. Hüttenfest ein Stelldichein.

Pfarrer Alban Meier.

„Es ist eine große Freude für die Altschweierer CDU und zugleich ein Novum, an diesem wunderschönen Sonntagmorgen auch „alle drei Kandidaten, die sich bisher für das Amt des Oberbürgermeisters der Stadt Bühl beworben haben, hier bei uns begrüßen zu dürfen“, unterstrich Erwin Meier. „Seien sie uns alle drei herzlich willkommen“ galt sein Gruß dem Präsidenten der Polizei-Hochschule Hamburg, Jörg Feldmann (CDU), dem Fachinformatiker Tobias Karow (Piratenpartei) und dem Bürgermeister der Stadt Bühl, Hubert Schnurr, beide aus Altschweier. Erwin Meier wünschte den drei OB-Kandidaten „einen angenehmen Aufenthalt beim CDU-Hüttenfest, viele interessante, informative und bereichernde Gespräche mit Besuchern wie Mandatsträgern“.

Festgelände rund um die Kohler-Peter-Hütte mit OB-Kandidat Jörg Feldmann (Mitte)

Auftakt des gut besuchten Hüttenfestes war eine ergreifende Waldmesse, die Pfarrer Alban Meier, ein Altschweierer Urgewächs, zelebrierte. Er ist dem Altschweierer CDU-Ortsverband seit dessen Gründung im Jahr 1946 herzlich verbunden, kommt von seinem Lebensmittelpunkt Kehl immer wieder gern zu seinen Wurzeln zurück, pflegt Freundschaften, aber auch seinen geliebten Altschweierer Weinberg.

„Danke, für diesen guten Morgen, danke, für diesen neuen Tag“ erklang vielstimmig unter dem Zeltdach in Gottes herrlicher Natur, und Pfarrer Alban Meier lud zur gemeinsamen Feier „im Namen des Vater, des Sohnes und des Heiligen Geistes“ ein. Der Altschweierer Kirchenchor, Leitung Maria Krämer, umrahmte die Waldmesse mit sakralen wie modernen Chören und Lektorin Anita Meier trug die Lesungen aus dem Buch Genesis vor. Bekannt für Predigten, die unter die Haut gehen, beleuchtete Pfarrer Meier die aus diesen biblischen Texten abgeleiteten Möglichkeiten wie auch Grenzen heutigen Handels. Herrschen im biblischen Sinne bedeute Verantwortung und Sorge tragen, auch für die Erde und für die Lebensmöglichkeiten, die sie biete. „Diese Verantwortung für Erde, Mitwelt und Umwelt ist in den letzten Jahrzehnten auch für uns Christen erkannt worden und gewachsen.“ Der Umgang mit Energieressourcen, den Abfällen der Wohlstandsgesellschaft, Eingriffen in Natur und Landschaft, mit Wasser und Luft, und Gott sei Dank der Umgang mit Tieren als Mitgeschöpfen sei verantwortlicher geworden, im Bewusstsein vieler Menschen und auch der Politik. „Herrschen heißt Verantwortung im Verwalten und Gestalten, im Entwickeln und Benutzen – und nicht Missbrauch, Raubbau und Zerstören“, mahnte der Priester. „Als Christen, so das Evangelium, ist es unsere Aufgabe, Salz der Erde zu sein und Licht der Welt.“ „Salz sein“ bedeute das Leben menschlicher zu gestalten, und wir sollen „Licht sein“ für die Menschen auf der Schattenseite des Lebens.“
In christlicher Gemeinschaft wurde ein ergänzend formuliertes Glaubensbekenntnis gesprochen, das „Vater unser“ gebetet und Kommunion gefeiert. Mit „Jesus bleibet meine Freude“ begleitete Maria Krämer einfühlsam am Piano. „Bleibt hier und seid friedlich miteinander“ entbot der Priester seinen Mitchristen den Friedensgruß, bevor das jubelnde „Großer Gott, wir loben Dich“ vielstimmig über die Tannenwipfel zum Himmel aufstieg.

Gäste: MdL Tobias Wald, CDU-Landesvorsitzender  und MdB Thomas Strobl, Jörg Feldmann, CDU, Kandidat für die OB-Wahl in Bühl, CDU-Ortsverbandsvorsitzender Erwin Meier, CDU-Kreisvorsitzende Sylvia M. Felder,CDU-Fraktionsvorsitzender im Bühler Stadtrat Willi Hörth, JU-Kreisvorsitzender Thorsten Trey (v.l.n.r.)

Vom CDU-Service-Team bestens bewirtet genossen die Gäste in geselliger Runde angenehme Waldatmosphäre und ließen sich auch von einem kleinen Regenschauer und einer beim Hüttenfest erstmals erlebten „Wespenplage“ die gute Laune nicht verderben. Landtagsabgeordneter Tobias Wald und der CDU-Landesvorsitzende Thomas Strobl thematisierten die 100-Tage-Bilanz der neuen grün-roten Landesregierung. Kritisiert wurden deren nicht schlüssiges Finanzkonzept, die enorme Neuverschuldung trotz erhöhter Steuereinnahmen und die unverhältnismäßig hohe personelle Aufstockung in der Landesregierung.

MdL Tobias Wald dankte abschließend der Altschweierer CDU für ihre nachhaltige Basis-Arbeit und nannte den Ortsverband „einen der aktivsten in der Region“. „Unser Hüttenfest ist organisatorisch wie personell ein wahrer Kraftakt“, dankte Ortsverbandsvorsitzender Erwin Meier dem großen Helferteam, das dieses Traditionsfest mit vereinten Kräften wieder zu einem Höhepunkt im Jahresprogramm der Altschweierer CDU werden ließ.

Altschweier, den 15.09.2011 - Christel Dietmeier, Pressereferentin

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CDU Ortsverband Altschweier leistet mit Bachputzete einen Betrag für ein sauberes Dorfbild

„Bachputzete zum Zweiten“ hieß es bei der Altschweierer CDU, nachdem die erste Bachputzaktion zwar begonnen werden konnte, wetterbedingt jedoch abgebrochen werden musste und dann wahrlich „in den Bach“ fiel.

Die große Bachputzer-Truppe von 15 engagierten Altschweierer CDU-lern säuberte die Bühlot von der westlichen Ortsgrenze bis zur „Gelben Mühle“ am östlichen Ortsausgang. Abschnittweise in Gruppen eingeteilt, durchwateten die Bachputzer, teils mit speziellen Anglerhosen ausgestattet, die Bühlot und beförderten jede Menge Unrat, der einen Container füllte, ans Ufer.

Die "Putztruppe" der CDU Altscheier.

Plastikteile, Bierdosen, Flaschen, Gartenabfälle und Blumentöpfe, aber auch Holzteile und sogar ein - natürlich leeres - Bierfässle wurden ans Ufer befördert. „Die Bühlot ist heute auch ein Ersatzteillager für Autos“, brachte es ein Bachputzer auf den Punkt, als er eine Stoßstange, Motorunterverkleidung und Rad-Zierblende aus den Fluten zog. Auch eine Gartentischplatte, ein Skistock und eine „Sommerschuh-Auswahl“ schwammen mit den Fischen um die Wette. Drei schrottreife Fahrräder setzten der Verunreinigung in diesem Jahr allerdings die Krone auf und riefen bei der Bachputzer-Truppe nur Kopfschütteln und Unverständnis hervor.

Engagierte Bachputzer der Altschweierer CDU
sorgen für saubere Bühlot.

„Für alles was wir heute aus der Bühlot gefischt haben, gibt es legale und teilweise auch kostenlose Entsorgungsmöglichkeiten“, kritisierte Ortsverbandsvorsitzender Erwin Meier das Umwelt und Bühlot schädigende Handeln mancher Zeitgenossen. „2011 ist die Vereinreinigung wesentlich größer gewesen als in den Vorjahren“, lautete sein Fazit. Wer beim Entsorgen von Abfall und Müll, ob in der Bühlot, im Wald, am Wegesrand oder in städtische Müllbehälter und Friedhofscontainer erwischt werde, dem drohten ohne Ansehen der Person empfindliche, aber auch gerechtfertigte Geldstrafen, war einhellige Meinung der CDU-Bachputzer. Umweltsünder müssten unbedingt zur Rechenschaft gezogen werden.

„Unsere jährliche Bachputzte verstehen wir als Aktion für ein sauberes Dorfbild“ unterstrich der CDU-Vorsitzende nach dem zweistündigen Arbeitseinsatz. Mit einem zünftigen Vesper in der Rohrhirschmühle dankte der CDU-Ortsverband Altschweier den Helferinnen, Helfern und Bachputzer-Nachwuchs Leonas, für den das Eintauchen in die Bühlot, natürlich unter Aufsicht von Oma und Opa, ein besonderes Erlebnis war.

Ortsvorsteher Rudi Seibicke, Gärtnermeister und passionierter Angler, hatte bei der Bachputzte nicht nur Augen für Müll und Unrat. Er entdeckte seltene Pflanzen wie die Gauklerblume (Mimulus) im Bach, beobachtete Wasseramseln und stellte zufrieden fest: „Es gibt in diesem Jahr auffallend viel Forellen-Jungbrut in unserer Bühlot“.

Altschweier, den 05.08.2011 - Christel Dietmeier, Pressereferentin

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Ein Märchenabend am See

Sommerfest des CDU-Ortverbandes Bühl mit vielen Gästen und Landtagsabgeordnetem Tobias Wald

Die Bühler Märchenerzählerin Erika hatte im Rahmen des Sommerfestes des CDU-Ortsverbandes Bühl am Samstag, 23. Juli 2011 Kinder und Erwachsene zu einem „Märchenabend am See“ eingeladen. Die märchenhafte Kulisse am Ehletsee in Bühl ließ die Märchenerzählerin und ihre Zuhörer auf wunderbare Weise in das Märchengeschehen eintauchen.

Kinder lieben es, in eine andere Rolle zu schlüpfen. Deshalb ist das kostenlose Kinderschminken auf dem Sommerfest des CDU-Ortsverbandes Bühl nicht mehr weg zu denken. Sarina Seiler hat am frühen Abend mit ihrem Talent niedliche Katzengesichter geschminkt – das Ergebnis war eine ganze Katzenfamilie auf dem Sommerfest. Und natürlich war die Torwand wieder das Highlights für die Jungs.

Faszinierte Kinder bei der Märchenerzählerin.

„Mit unserem Sommerfest wollten wir wieder in familiärer Atmosphäre bei gutem Essen vom Grill und Getränken mit unseren Gästen ins Gespräch kommen,“ so Vorsitzende Doris Schmith-Velten. Mit diesem Programm sowie mit Live-Musik von Heiner Focken auf Geige und Saxophon waren die Kleinen ebenso beschäftigt wie die Großen“, so Schmith-Velten weiter.

Zu Besuch war auch der CDU-Landtagsabgeordnete Tobias Wald mit seiner Familie, der es sich nicht nehmen ließ, nach dem Landesparteitag in Ludwigsburg mit zahlreichen Besuchern ins Gespräch zu kommen.

Zahlreiche Freunde und Gäste beim Sommerfest.

Der CDU-Ortsverband Bühl freute sich über viele sinnenfreudige Gäste, die sich in die Welt der Sagen und phantastischen Geschichten entführen ließen, so dass dieser „Märchenabend am See“ mit kulinarischer und musikalischer Umrahmung zum Augen-, Mund- und Ohrenschmaus wurde. Der Vorstand des CDU-Ortsverbandes Bühl, die Helfer der JU und des TV Bühl sowie die Gäste waren sich einig: „Ein rundum gelungenes Fest!“

Bühl, den 31.07.2011 - Doris Schmith-Velten, Ortsverbandsvorsitzende

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Altschweierer CDU erlebte "Faszination Rheinkraftwerk"

Ein ganz besonderes Highlight für die Altschweierer CDU war die Exkursion zum Rheinkraftwerk Iffezheim, das derzeit mit einer Investitionssumme von rund 100 Millionen Euro zu einem der größten Laufwasserkraftwerke Europas und dem größten seiner Art auf deutschem Boden ausgebaut wird. Eine "fünfte Maschine" soll ab Ende 2012 pro Jahr weitere 122 Mio. kWh Strom aus Wasserkraft produzieren und werde die Leistung des Rheinkraftwerkes Iffezheim (RKI) auf knapp 140 Megawatt erhöhen.

Vincenzo Catuogno, Referent für Öffentlichkeitsarbeit.

CDU-Ortsverbandsvorsitzender Erwin Meier hatte die Besichtigung des RKI organisiert und traf punktgenau das Interesse der Mitglieder und Gäste hinsichtlich Energie, Wasserkrafttechnik und Ökologie. Vincenzo Catuogno, Referent für Öffentlichkeitsarbeit und in seiner aktiven Zeit "Leiter Betrieb" im Rheinkraftwerk, führte mit einer Power-Point-Präsentation in die Geschichte des Rheins zwischen Basel und Karlsruhe ein. Heute würden in diesem Bereich zehn Wasserkraftwerke jährlich rund neun Milliarden kWh regenerativen Strom erzeugen. Früher sei der Rhein hier jedoch ein Labyrinth von kilometerbreiten Schlingen gewesen. Bereits 1840 hätten Frankreich und Baden ein Abkommen zur Begradigung des Grenzflusses nach den Plänen des Badischen Ingenieurs Tulla unterzeichnet. Der Rhein erhielt ein 250 Meter breites Bett, wurde schiffbar, die Fließgeschwindigkeit erhöhte sich und zwischen Basel und Mannheim wurde er sogar 80 km kürzer als zuvor. Bereits ab 1928 seien die ersten vier Wasserkraftwerke durch Frankreich gebaut worden, weitere vier folgten nach 1956. Auf Grundlage des deutsch-französischen Staatsvertrags von 1969 entstanden direkt im Flusslauf die Staustufen Gambsheim und Iffezheim; Grund war die enorme Erosion im Flussbett. Das Rheinkraftwerk Iffezheim mit Wehr, Rheinabschlussdamm und Schleuse wurde 1978 in Betrieb genommen. Die betreibenden Gesellschaften gehören je zur Hälfte der EnBW Kraftwerke AG und der EDF Electricité de France.

"Sie haben heute die seltene Gelegenheit in eine Turbine reinzuschauen", machte Vincenzo Catuogno die 25 CDU-ler und Gäste, darunter auch MdL Tobias Wald, neugierig, "denn eine Maschine ist gerade außer Betrieb, sie wird überholt." Die Filmpräsentation "Aus Wasser wird Strom" führte gut verständlich in die "Faszination Kraftwerk" ein. Dargestellt wurden die vier großen Kaplan-Rohr-Turbinen mit jeweils einem Laufrad, Durchmesser 5,80 Meter, im Herzen der Anlage. Jedes Laufrad könne bis zu 275 Kubikmeter Wasser in der Sekunde verarbeiten. Zusammen erzeugten die vier Turbinen ca. 740 Millionen kWh sauberen CO²-freien Strom im Jahr, wurde informiert. Das Rheinkraftwerk Iffezheim laufe vollautomatisch und werde wie die anderen neun Kraftwerke der Oberrheinkette von der Steuerzentrale der Electricité de France im französischen Kembs überwacht. Die eigene "Warte" (Steuerungsraum) ist mit modernster Technik ausgestattet. Informiert wurde über ökologische Maßnahmen zum Schutz des Rheins, in den auch die Lachse wieder zurückgekehrt seien. Seit Juni 2000 sei der Iffezheimer "Fischpass" in Betrieb, mit einer Länge von 300 Metern einer der größten Europas.

Beeindruckte Mitglieder der CDU Altschweier.

Und dann ging es über 80 Treppenstufen und ein Labyrinth von schmalen Gängen in die Tiefe unter den Rhein. Hautnah tosend erlebten die Besucher bei den Turbinen die Kraft des Wassers, empfanden es nahezu unheimlich, trockenen Fußes zwischen Oberwasser und Unterwasser im Rhein zu stehen. Turbine, Generator, Laufrad, Dammbalken und Unterwasserstütze, aber auch Durchfluss, Fallhöhe, Überwachungsmechanismen und CO²-Einsparung regte die außergewöhnlich Technik-interessierte Besuchergruppe, darunter mehr als ein Dutzend Ingenieure verschiedener Fachrichtungen, zur intensiven Diskussion an. Das nahezu dreistündige Besuchsprogramm beinhaltete auch ausführliche Informationen zum Neubauprojekt der "fünften Maschine" sowie Daten und Fakten zu weiteren Geschäftsfeldern der EnBW Kraftwerke AG.

"Unsere heutige Exkursion passt ausgezeichnet zum Thema Energiewende" dankte Ortsverbandsvorsitzender Meier Vincenzo Catuogno für die exzellente Führung, die umfassenden Informationen und das faszinierende Erlebnis "Rheinkraftwerk".

Altschweier, den 28.07.2011 - Christel Dietmeier, Pressereferentin

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Frauen-Union Stadtverband Bühl und

 Umland besuchte "Querfeldein" in Lichtenau-Ulm

"Köstlichkeiten wohin das Auge reicht" war der erste Eindruck für die Frauen-Union Stadtverband Bühl und Umland beim Besuch des Hofladens "Querfeldein" der Familie Fraß in Lichtenau-Ulm. Auftakt der nahezu dreistündigen Information mit Führung war eine gemütlicher Einkehr im "Erdbeercafé" mit süßen Versuchungen, welchen die 20 FU-lerinnen und einige Gäste allzu gern erlagen.

Beeindruckte Mitglieder der FU in Lichtenau-Ulm.

Unter der Überschrift "Wer sind wir" stellte Landwirtschaftsmeister Roland Fraß "Querfeldein" in Lichtenau-Ulm und in Ottersweier-Haft vor. Obwohl familiär wie geschäftlich verbunden, würden jedoch beide landwirtschaftlichen Betriebe separat geführt. In Lichtenau-Ulm arbeite man mit einer Betriebsfläche von 24 Hektar. Als Produktionsschwerpunkte nannte Fraß Spargel und Erdbeeren, jedoch biete "Querfeldein" eine weitere große Palette selbst erzeugter Produkte. Dies alles zu bewerkstelligen sei nur möglich mit Saisonarbeitskräften, die teilweise schon mehr als zehn Jahre immer wieder saisonal bei Querfeldein arbeiten würden.

Betriebsrundgang mit Roland Fraß.

Bei einem Betriebsrundgang wurden die mit neuester Technik hinsichtlich Beheizung, Lüftung, Bewässerung und Erntevorrichtungen ausgestatteten Gewächshäuser besichtigt. Tomaten, Gurken und Paprika fänden hier ihr südländisches Klima wieder, informierte der Landwirtschaftsmeister. Lebensmittel würden umweltschonend und im Einklang mit der Natur angebaut. "Unser Denken ist von vielen biologischen Ideen geprägt", untermauerte Fraß das Konzept von "Querfeldein". Auch bei der Schädlingsbekämpfung werde versucht, komplett auf Chemie zu verzichten. Eingesetzt würden zum Beispiel Schlupfwespen, sie seien die Polizei für die weiße Fliege.

Auch einen Blick in die Hofbäckerei wurde der Besuchergruppe gewährt. Freitags und samstags werde der Holzofen angefeuert und knuspriges Holzofenbrot aus teilweise selbst angebautem Getreide gebacken. Eine Konditormeisterin sei für die Herstellung von Kuchen und anderen süßen Verführungen verantwortlich.

Außer den eigenen Erzeugnissen und den Produkten des landwirtschaftlichen Betriebs von Thomas Metzinger in Ottersweier mit Tierhaltung und Obstbau, so Roland Fraß, biete "Querfeldein" als Ergänzung auch Erzeugnisse von Landwirten aus der Region sowie saisonal auch aus südlicheren Ländern an. "Unser Schwerpunkt aber liegt auf eigenem Anbau, Haltung und Herstellung".

Einkehr im "Erdbeercafé".

Am Ende der speziell für Hausfrauen interessanten Exkursion, bei der auch die Hobbygärtnerinnen voll auf ihre Kosten kamen, dankte FU-Vorsitzende Sabine Bauknecht dem Landwirtschaftsmeister "für Information und Einblick in den beeindruckenden Hofladen-Betrieb".

Bühl, den 22.07.2011 - Christel Dietmeier, Pressereferentin

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"Wende gibt es nicht umsonst"

CDU befasst sich bei den Stadtwerken mit der Energiepolitik

Bühl (red). Die Energieversorgung war das Thema einer Veranstaltung des CDU-Ortsverbandes mit den Stadtwerken Bühl. Per Fahrrad ging es zum Wasserwerk Balzhofen eingeladen, wo ein Vortrag und eine Diskussion mit den Geschäftsführern der Stadtwerke Rüdiger Höche und Rainer Liebich, stattfand.

Geschäftsführer der Stadtwerke Rüdiger Höche und Rainer Liebich zusammen mit Doris Schmith-Velten, Ortsverbandsvorsitzende.

Die beiden Geschäftsführer berichteten von der Energiebörse in Leipzig (EEX). 170 Handelsunternehmer aus 19 Ländern handelten dort mit Strom. So müssten die Stadtwerke sehr darauf achten, dass sie zum günstigsten Zeitpunkt Strom kaufen, um günstige Tarife erzielen zu können. Es sei also ein Risikomanagement notwendig. Werde zu viel eingekauft oder zu einem Zeitpunkt, zu dem die Preise hoch sind, so könne ein Verlust für die Stadtwerke entstehen. Der Beschaffenszeitpunkt ist also besonders wichtig. Von 1998 bis 2010 sei der Strompreis um knapp 50 Prozent gestiegen Dem Wettbewerb unterlägen von diesem Strompreis nur 29 Prozent, der Rest sei fest, beispielsweise für die Netzbenutzung und Steuern und Abgaben.

Die in Deutschland anstehende Energiewende halten die Geschäftsführer, wenn alles gut läuft, für machbar. Sie könne es aber nicht umsonst geben. Die Bürger müssten sich an Pumpspeierwerke und Leitungstrassen gewöhnen: "Die Windenergie hat ihre große Ausbeute im Norden unseres Landes. Die Arbeitsplätze sind im Süden, der Strom muss transportiert werden. Der Bericht und die lebhafte Diskussion zeigen, dass sich die Tätigkeit der Stadtwerksleitung verändert hat. In jedem Fall, so die einhellige Auffassung, müsse Energie eingespart werden, damit die Energiewende gelingt. Nach einer kleinen Stärkung konnten die Teilnehmer nach Bühl zurückradeln – insoweit auch ein Beitrag zum Energiesparen.

Bühl, den 08.07.2011 – Badisches Tagblatt

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