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Pressearchiv 2009 - 1. Halbjahr

29.05.2009 - Spendenübergabe für "Mäht den Rasen" - Scheckübergabe von Mitgliedern der CDU-Fraktion im Stadtrat

28.05.2009 - Erste Politische Mainacht in Bühl! - Ungewohnter Blick auf die „politische Szene“: Berliner Journalist Thomas Habicht referierte bei Bühler CDU

25.05.2009 - CDU Frauen-Union Stadtverband Bühl und Umland durchwanderte mit Bürgermeister Hans-Peter Braun
Bühlertäler Kulturlandschaft „Engelsberg“

20.05.2009 - Der Bundestagsabgeordnete Peter Götz radelt mit der Bühler CDU

17.05.2009 - Altschweierer CDU bereits zum neunten Mal im Rahmen der Waldpatenschaft im Einsatz

08.05.2009 - Altschweierer CDU seit 2004 im Rahmen der Spielplatzpatenschaft aktiv

16.04.2009 - CDU Frauen-Union Stadtverband Bühl und Umland stattet Bürgermeister Hans-Peter Braun Antrittsbesuch ab

07.04.2009 - Mit einem Politischem Frühschoppen starteten CDU-Stadtverband Bühl und CDU-Ortsverband Altschweier gemeinsam in den Kommunalwahlkampf 2009

02.04.2009 - Gerhard Stratthaus zu Gast bei der Bühler CDU - Die Entstehung der Finanzkrise und ihre politischen Folgen

23.03.2009 - Nato im Blickpunkt - Kapitänleutnant Kusel zu Gast bei der Jungen Union in Bühl

04.03.2009 - Die CDU unterstützt die Bühler LuK -Ursula Lazarus, MdL führt Gespräche mit Ministerpräsident Günther Oettinger

11.02.2008 - CDU nominiert Kandidaten für Bühler Stadtrat - Fraktionsvorsitzender Willi Hörth führt die Liste an

11.02.2009 - CDU nominiert Kandidaten für Kreistagswahl - Oberbürgermeister Hans Striebel führt die Liste an

19.01.2009 - "Gemeinsam schaffen wir das" - Empfang der beiden CDU-Kreisverbände Rastatt und Baden-Baden in Bühl

23.01.2009 - CDU-Glühweinstand auf dem Bühler Weihnachtsmarkt erfreute sich auch 2008 großer Beliebtheit

17.01.2009 - Altschweierer CDU feiert festlichen Jahresauftakt mit Ehrengast Prof. Dr. Bernhard Friedmann

17.01.2009 - CDU-Ortsverband Altschweier ehrte langjährige Mitglieder beim "Treffen zwischen den Jahren"

16.01.2009 - CDU-Mitglied Ernst Venz mit Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet

Spendenübergabe für  "Mäht den Rasen"

Scheckübergabe von Mitgliedern der CDU-Fraktion im Stadtrat

Bühl-Weitenung (LS): Das Jugend- und Kommunikationszentrum  "KOMM" in Bühl veranstaltet vom 12.- bis 14. Juni 2009 das Festival  "Mäht den Rasen" in der Fridolin-Stiegler-Straße. Die Vorbereitungen für die Veranstaltung laufen derzeit auf vollen Touren. Aufgrund der angespannten Haushaltslage der Stadt Bühl stand das Bühler  "Jugendevent" bis zum Schluss auf der Kippe.

Spontan entschlossen sich mehrere Mitglieder der Bühler CDU-Stadtratsfraktion daher, mit privaten Einzelspenden den Jugendlichen unter die Arme zu greifen. In den vergangenen Tagen konnte der Fraktionsvorsitzende Willi Hörth nun einen Scheck über den Gesamtbetrag von 2.000,- Euro an den Leiter des Jugendzentrums  "KOMM" Gunther Leppert und den Vorsitzenden des Jugendgemeinderates der Stadt Bühl Joshua Dujmovits Diaz überreichen.

Fraktionsvorsitzender Willi Hörth (rechts) überreicht den Organisatoren des Festivals die Spende der CDU-Fraktion

Da im Raum Bühl ein Jugendfestival eher die Ausnahme darstellt, fiebern schon heute viele Jugendliche dem  "Mäht den Rasen" entgegen, wie Willi Hörth aus vielen persönlichen Gesprächen weiß. Auch das Programm, das über drei Tage hinweg die Jugendlichen begeistern wird, ist teilweise schon in trockenen Tüchern. Der Event startet mit einem  "Skatecontest". Die Band  "Some Living " wird druckvollen Punkrock auf die Bühne zaubern. Die  "Badische Rap Zentrale " will mit wortgewandten und musikalischen Jugendlichen einen heimattypischen Dorfsound kreieren. Die bisher bestätigten Bands  "Emil Bulls", die  "Moorage",  "Luis and Laserpower" sowie die  "shy guy at the show" werden für ordentlich Dampf im  "KOMM" sorgen. Der Sonntag soll als  "Tag der offenen Tür" für die ganze Familie konzipiert werden. Auch eine Tombola ist für den Besucher des Festivals vorgesehen. Am Sonntagabend wird die Band  "Van Teichmann " den Schlusspunkt des Jugendfestivals markieren. Der Kartenvorverkauf hat noch nicht begonnen. Nähere Informationen zu  "Mäht den Rasen" können über die Homepage des  "KOMM" unter der Adresse www.jugend-in-buehl.de jederzeit abgerufen werden.

Bühl, den 29.05.2009 - Lothar Schrodin, Pressereferent

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Erste Politische Mainacht in Bühl!

Ungewohnter Blick auf die  "politische Szene": Berliner Journalist Thomas Habicht referierte bei Bühler CDU

Eine Bundeskanzlerin, die sich bei den Sozialdemokraten in der Koalition wohler fühlt als in weiten Kreisen ihrer eigenen Partei und ein SPD-Kanzlerkandidat, der eigentlich lieber Außenminister bleiben möchte: Aus ungewohnter Perspektive beleuchtete Thomas Habicht von Radio Berlin-Brandenburg die politische Szene im Zusammenhang mit dem Superwahljahr 2009 am Dienstagabend in einer Veranstaltung des CDU-Ortsverbandes Bühl im Bürgerhaus Neuer Markt.

Ortsverbandsvorsitzende Doris Schmith-Velten und
Thomas Habich

Nachdem die Bühler Ortsvereinsvorsitzende Doris Schmith-Velten die recht zahlreich erschienenen Besucher begrüßt hatte, wies Elke Erlecke von der Konrad-Adenauer-Stiftung darauf hin, dass diese zwar parteinah, aber keine Institution der CDU sei. Vielmehr sei es ihr Auftrag, finanziert mit Steuermitteln, zur politischen Bildung der Bürger beizutragen. Die spitzzüngigen Charakterisierungen von Politikern aus den Reihen der SPD, der Linken und der Grünen ließen aber keinen Zweifel daran aufkommen, wo Habicht politisch beheimatet ist. Die Wiederwahl des Bundespräsidenten Horst Köhler am Samstag mit ihren  "protokollarischen Turbulenzen " war der Ausgangspunkt eines Vortrags mit anschließender, sehr lebhafter Diskussion. Ursprünglich habe die SPD-Führung sich für die Wiederwahl Horst Köhlers aussprechen wollen, sei dann aber von der Parteilinken um Andrea Nahles dazu gedrängt worden, Gesine Schwan als Präsidentschaftskandidatin zu unterstützen, was große Teile der Partei bis zum Schluss nur sehr halbherzig getan hätten.

Nach einigen weiteren interessanten Schlaglichtern auf die teils sonderbaren Umstände der Kür des deutschen Staatsoberhaupts widmete sich der Referent vor allem den noch ausstehenden Wahlen, die aus seiner Sicht außerordentlich spannend werden. Habicht begründete das zum einen damit, dass die Zahl der Wechselwähler in den vergangenen Jahren sehr stark angestiegen sei, die Zahl der Wähler, die fest zu einer Partei stehen, werde immer geringer, was dazu führe, dass für den Ausgang der Wahl vor allem die letzten vier Wochen entscheidend seien, Vorher könne man alle Prognosen vergessen. Die hohe Bereitschaft der Wähler, bei jeder Wahl eine andere Partei anzukreuzen, führe auch dazu, dass die Medien einen gewaltigen Einfluss auf den Ausgang der Wahlen hätten. Spannend werde die Bundestagswahl aber auch aufgrund ungewöhnlicher Konstellationen in den großen Parteien selbst. Angela Merkel, so Habicht, habe mehr Probleme mit  "Parteifeinden " aus den eigenen Reihen als mit so manchem SPD-Politiker am Kabinettstisch und wolle die große Koalition auch am liebsten nach der Bundestagwahl im September wieder fortsetzen.

Frank Walter Steinmeier dagegen ziehe es gar nicht so sehr ins Kanzleramt, er fühle sich im Außenministerium sichtlich wohl und habe mehr dem Drängen seiner Parteifreunde nachgegeben, die ihn als Kanzlerkandidat haben wollten, um seine Popularität zu nutzen. Das sei verständlich, denn die SPD sei eine Partei der  "Kanzlermörder ": Bisher sei noch jeder Bundeskanzler von der SPD nicht an der Opposition oder an den Wählern, sonder n an der eigenen Partei gescheitert. Das liege auch daran, dass es in Der SPD sehr viele Utopisten gebe, die sich nicht mit dem politisch Machbaren begnügen wollten, sondern  "den Himmel auf Erden " erzwingen möchten.

Bühl, den 28.05.2009 - Acher- und Bühler Bote, Karl-Heinz Fischer

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CDU Frauen-Union Stadtverband Bühl und Umland durchwanderte mit Bürgermeister Hans-Peter Braun Bühlertäler Kulturlandschaft "Engelsberg"

Die CDU Frauen-Union Stadtverband Bühl und Umland weilte auf Vermittlung der Bühlertäler Gemeinderätin Ilse Neurath-Braun zum Antrittsbesuch bei Bürgermeister Hans-Peter Braun in Bühlertal und erlebte eine höchst interessante Exkursion durch den Steillagenweinberg Engelsberg, über die Lourdesgrotte bis zur Emil-Kern-Hütte. Mit einem kleinen Sektempfang in den Räumen der Tourist-Information hieß der Bühlertäler Bürgermeister die FU-Besuchergruppe willkommen und äußerte seine Freude über deren Interesse am Projekt "Engelsberg", das im Rahmen des Landschaftsschutzkonzeptes verwirklicht werden solle. Timo Rettig, Leiter der Tourist-Information, informierte über die sehr positive Entwicklung der vor wenigen Jahren neugestalteten Tourist-Information, die auch seit 2005 Anlaufstelle für Bürger und Gäste "in Sachen Wein" sei.

Bühler FU-lerinnen während der Exkursion durch den Steillagenweinberg Engelsberg

Mit einer Bildpräsentation stimmte Andreas Karcher, Vorsitzender des bereits 25 Mitglieder starken Fördervereins Engelsberg Bühlertal e.V., die Besucherinnen auf das Projekt "Historischer Schausteillagenweinbau – ein lebendes Weinbergmuseum", über das der junge engagierte Bühlertäler auch seine Diplomarbeit geschrieben hat, ein. Karcher informierte über die Historie des Engelsbergs und dessen Landschaftsarchitektur mit 4,5 Kilometer Trockenmauern aus Bühlertal-Granit, die teilweise 150 bis 200 Jahre alt und noch in einem Top-Zustand seien. Die Terrassen-Südlage des Engelsbergs sei früher eine ausgezeichnete "Traminer-Lage" gewesen, informierte Karcher. Mit seiner Diplomarbeit beschreibt der Bühlertäler ein "umsetzungsorientiertes Konzept zum Erhalt, zur Pflege und zur Rekultivierung von einem der letzten und steilsten kleinparzellierten Weinhänge der Ortenau – dem Engelsberg". "Wir wollen ein lebendiges Weinbergmuseum, einen historischen Schausteillagen-Weinbau schaffen, Bühlertal wieder etwas von seiner Kulturlandschaft zurückgeben, einen "Engelsberg-Steig" mit umweltpädagogischen Stationen anlegen, auf dem Flora, Fauna, aber besonders auch Lebens- und Arbeitsweisen früherer Generationen nachempfunden werden können." Das kleinparzellierte Nutzermosaik aus Weinberg, Felsen, Trockenmauern, Streuobstwiesen und trockenen Waldstandorten soll erhalten und aktiv wahrnehmbar werden.

Nach so viel Information in Bild und Ton waren die FU-lerinnen neugierig auf den 2008 bereits teilweise "entbuschten Engelsberg". Auf dem als schmalen Pfad erkennbaren "Engelssteig" ging’s dann steil bergan. Andreas Karcher erläuterte vor Ort das Konzept des geplanten "lebenden Weinbergmuseums", führte die Gruppe auch "querfeldein" mit Blick auf den noch völlig zugewachsenen Engelsfelsen, der auch noch freigelegt werden soll. Nicht historischer sondern ganz praktischer und aktueller Steinlagenweinbau wurde bei Winzer Armbruster erlebbar, der gerade in seinen steilen Rebterrassen arbeitete und als älterer Winzer noch mit viel Liebe und Verantwortungs-bewusstsein zum Erhalt der Kulturlandschaft Engelsberg beiträgt.

Nach steilem, schweißtreibendem Aufstieg erreichten die FU-lerinnen mit Bürgermeister Braun das Kleinod "Lourdesgrotte", das dieser Tage auf sein 75-jähriges Bestehen zurückblicken kann, und genossen den grandiosen Ausblick über Bühlertal, die Rheinebene bis nach Frankreich. Weiter ging’s nochmals bergwärts zur Emil-Kern-Hütte auf der Wolfin, wo die Engelsberg-Bezwingerinnen ein erfrischender Umtrunk erwartete. Beim Erinnerungsfoto mit Bürgermeister Hans-Peter-Braun auf der großen "Wohlfühlbank" dankte FU-Vorsitzende Sabine Bauknecht für das informative Naturerlebnis, das der Besuchergruppe die einzigartige Kulturlandschaft des Bühlertäler Engelsbergs erschlossen habe. Die Besuchergruppe wünschte Bürgermeister Braun und dem Förderverein Engelsberg breite Unterstützung von Bevölkerung und Behörden, aber auch Durchhaltevermögen und die notwendige finanzielle Unterstützung, damit das Projekt "Engelsberg" ein Erfolg mit großer Nachhaltigkeit werde, für heutige wie kommende Generationen.

Bühl, den 25.05.2009 - Christel Dietmeier, Pressereferentin

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Bundestagsabgeordneter Peter Götz radelt mit der Bühler CDU

Auf Einladung der CDU Bühl stattete Herr Bundestagsabgeordneter Peter Götz der Stadt Bühl einen Besuch ab. Mit der CDU und zahlreichen Stadtratskandidaten radelte der Bundestagsabgeordnete durch Bühl. Zunächst wurde der Neubau des Windeck-Gymnasiums, der ca. 4 Mio. Euro gekostet hat, besichtigt. Mit diesem Neubau kann die Ganztagesschule mit Mensa betrieben werden.

Dann ging die Fahrt zum Tafelladen. Hier machte die CDU Ortsvorsitzende darauf aufmerksam, dass der Erlös des CDU-Flohmarktes gespendet wurde. Das Engagement in dieser Sache wurde allseits begrüßt.

Leicht Bergauf ging es dann zur Bachschlossschule. Hier hat die Stadt aus dem Konjunkturpaket 2 Zuschüsse erhalten.

Dr. Bernd Reichert, Fraktionsvorsitzender Willi Hörth, Ortsverbandsvorsitzende Doris Schmith-Velten und Bundestagsabgeordneter Peter Götz (v.l.n.r.)
vor der Bachschlossschule in Bühl.

Der Abgeordnete machte darauf aufmerksam, dass aus diesem Paket "Bildungspauschale" für die Sanierung die beantragte Zuwendung in Höhe von 1,152 Mio. Euro bewilligt wurde. Damit schöpft die Stadt Bühl die volle Höhe der Zuwendung, nämlich 250,-- Euro je Schüler, aus. Der Eigenanteil der Stadt beläuft sich auf 798.000,-- Euro. Dies sind 25 %.

Im "Hanauer Hof" fand dann anschließend eine Diskussion mit dem Bundestagsabgeordneten statt. Diskutiert wurden die Probleme der Konjunkturkrise und die Frage der Sicherheit der Arbeitsplätze. Die Führerscheinproblematik für Feuerwehr und Rettungsdienste wurde erörtert. Herr Götz setzt sich für eine unbürokratische Lösung ein.

Abschließend lobte der Bundestagsabgeordnete die gute Infrastruktur in Bühl.

Bühl, den 20.05.2009 - Dr. Bernd Reichert, Pressereferent

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Altschweierer CDU bereits zum neunten Mal im Rahmen der Waldpatenschaft im Einsatz

Zur jährlichen Waldpflege im Rahmen ihrer Waldpatenschaft waren die Altschweierer Christdemokraten jüngst wieder im Altschweierer Hochwald "Hoh Kähner", in der Nähe der "Kohler-Peter-Hütte", im Einsatz. Sie pflegen jährlich die nach Orkan Lothar zur Wiederbewaldung im April 2001 von vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern des CDU-Ortsverbandes gepflanzten 1000 Rotbuchen.

Somit war der CDU-Ortsverband mit seiner jüngsten Waldpflegeaktion, die bei widrigen Witterungsverhältnissen, aber passgenau in einem regenfreien Zeitfenster durchgeführt wurde, bereits zum neunten Mal nach der Pflanzung als Waldpate aktiv. Sehr zufrieden mit dem heranwachsenden jungen Wald ist auch Revierförster Martin Damm. "80 bis 85 % der gepflanzten Rotbuchen haben sich prächtig entwickelt", unterstrich der Forstmann, "die meisten sind nach nun acht Jahren Standzeit zwei bis drei Meter hoch, einige sogar schon vier Meter". Sie wachsen in Nachbarschaft mit der Naturverjüngung von Fichten und Weißtannen heran und bilden im künftigen Wald die gewünschte Mischkultur. Den Nutzen davon würden jedoch erst nachfolgende Generationen ernten, denn Wald sei auf Zukunft und Nachhaltigkeit angelegt.

"Es ist schon eine tolle Sache gewesen, dass sich die schwarze CDU damals einer so grünen Angelegenheit angenommen hat und dabei noch Rotbuchen pflanzte", wurde auf ganz liberale Art von einem Teilnehmer etwas "politisch" gewitzelt. Viele Helferinnen und Helfer setzten sich bei dieser neunten und letzten Waldpflegemaßnahme nochmals engagiert ein, darunter auch Sabrina Hörth, die bereits bei der ersten Waldpflege im September 2001 als Kind mithalf.

"Die Rotbuchen sind nun so kräftig und widerstandsfähig, dass sie fortan auch ohne unsere jährliche Pflege wachsen und gedeihen können", unterstrich Ortsverbandsvorsitzender Klaus Kleiner. Im Rahmen des CDU-Hüttenfestes am Sonntag, 16. August, wird der Altschweierer CDU Ortsverband die Waldpatenschaft offiziell abschließen und interessierten Gästen bei einem Rundgang das Ergebnis dieser Erfolgsgeschichte in Natura vorstellen.

Mitglieder der Altschweirer CDU nach getaner Arbeit in der Kohler-Peter-Hütte.

Mit einem stärkenden Umtrunk unter dem Dach der Kohler-Peter-Hütte", das die Waldpfleger vor einem plötzlich einsetzenden Wolkenbruch schützte, bedankte sich der CDU-Ortsverband bei seinen engagierten Helfern für diesen vorerst letzten Waldpflegeeinsatz.

Altschweier, den 17.05.2009 - Christel Dietmeier, Pressereferentin

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Altschweierer CDU seit 2004 im Rahmen der Spielplatzpatenschaft aktiv

Herrliches Frühlingswetter und eine große Helferschar waren beste Voraussetzungen für die Frühjahrsputzaktion auf den vier Altschweierer Kinderspielplätzen. Im Rahmen seiner Spielplatz-Patenschaft, verliehen durch Oberbürgermeister Hans Striebel im Jahr 2004, führte der CDU Ortsverband Altschweier diese Aktion bereits zum sechsten Mal durch.

Mitglieder der Altschweierer CDU bei der Spielplatzpatenschaft.

Neben den vier Paten Klaus Kleiner (Bierkeller-Spielplatz), Gerhard Knopf (Mattenmühl-Gelände), Rio Koch (Spielplatz Reblandhalle) und Ernst Venz (Spielplatz Am Bach), die auch während des Jahres stets "ein wachsames Auge auf die Spielplätze haben", waren bei der jüngsten Aktion weitere CDU-Mitglieder und einige junge Eltern mit ihren Kindern aktiv.

So wurden die Plätze von achtlos weggeworfenem Papier, Zigarettenkippen, Flaschen und Dosen gesäubert, auch Hundekot gehörte zu den Verunreinigungen. Der Rasen wurde gemäht, Beete geharkt, Altholz von Hecken und Büschen entfernt. Kleinere Reparaturen wurden durchgeführt und Holzteile wie Tische, Bänke und Kletterhäuschen erhielten einen schützenden, umweltfreundlichen Anstrich.

Beim anschließenden Dankeschön-Vesper auf dem Bierkeller-Spielplatz zog der CDU Ortsverbandsvorsitzende Klaus Kleiner ein positives Resümee der diesjährigen Aktion. "Die Verunreinigungen sind merklich zurückgegangen", äußerte er erfreut, und das hänge sicher auch damit zusammen, dass die Spielplatzpaten die Plätze kontinuierlich überprüfen würden und auch während des Jahres für Ordnung und Sauberkeit gesorgt werde. Mit Unterstützung der Ortsverwaltung Altschweier und der Stadt Bühl, die die Arbeitsmaterialien zur Verfügung stellen, wolle der CDU-Ortsverband Altschweier auch weiterhin mit dazu beitragen, dass sich Kinder und Eltern in Altschweier auf sauberen, einladenden Spielplätzen wohl fühlen können.

Altschweier, den 08.05.2009 - Christel Dietmeier, Pressereferentin

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CDU Frauen-Union Stadtverband Bühl und Umland stattet Bürgermeister Hans-Peter Braun Antrittsbesuch ab

Als einen Höhepunkt ihres Jahresprogramms 2009 bezeichnet die CDU Frauen-Union Stadtverband Bühl und Umland den Antrittsbesuch bei Bürgermeister Hans-Peter Braun in Bühlertal, der für Donnerstag, den 14. Mai 2009, terminiert ist. Bürgermeister Braun wird die FUlerinnen und interessierten Gäste um 16.00 Uhr bei der Tourist-Information in Bühlertal (Nähe Schwimmbad) empfangen und die Besuchergruppe anschließend durch die Kulturlandschaft "Engelsberg" führen.

Ein stärkender Abschluss mit kleinem Imbiss ist auf der "Emil-Kern-Hütte" vorgesehen. Auf der neuen "Wohlfühlbank" können sich die Teilnehmerinnen erholen, diskutieren und den grandiosen Blick über das schöne Bühler Tal, von der Ebene bis zu den Höhen des Schwarzwaldes, genießen. Anmeldungen, auch für interessierte Gäste, sind möglich bei der FU-Vorsitzenden Sabine Bauknecht, Tel. 07221/929-3878, bzw. per Email unter
Sabine.Bauknecht@swr.de oder bei der Bühlertäler Gemeinderätin Ilse Neurath-Braun, Tel. 07223/73742.

Bühl, den 16.04.2009 - Christel Dietmeier, Pressereferentin

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Mit einem Politischem Frühschoppen starteten CDU-Stadtverband Bühl und CDU-Ortsverband Altschweier gemeinsam in den Kommunalwahlkampf 2009

Einen Kommunalwahlkampf-Auftakt nach Maß landeten der CDU Stadtverband Bühl und der Ortsverband Altschweier beim "Politischen Frühschoppen" in der Altschweierer "Yburg". Mit Oberbürgermeister Hans Striebel, dem Fraktionsvorsitzenden Willi Hörth und Ortsvorsteher Rudi Seibicke stellten sich die CDU-Spitzenkandidaten für Kreistag, Gemeinderat und Ortschaftsrat Altschweier der Öffentlichkeit und informierten über Projekte und Ziele ihrer Gremien. Klaus Kleiner, Altschweierer Ortsverbandsvorsitzender, und der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Sascha Mielke moderierten im Wechsel die eineinhalbstündige Veranstaltung und die anschließende Diskussion.

Fraktionsvorsitzender Willi Hörth, Ortsverbandsvorsitzender Klaus Kleiner, Stadtverbandsvorsitzender Sascha Mielke, Ortsvorsteher Rudi Seibicke und
Oberbürgermeister Hans Striebel (v.l.n.r.)

"Der Kreistag wird seinen Aufgaben absolut gerecht", unterstrich Oberbürgermeister Hans Striebel und würdigte die gute Zusammenarbeit mit Landrat Jürgen Bäuerle, der die Bedürfnisse und Wünsche des gesamten Kreises stets im Blick habe. Die Kreisumlage sei erfreulicherweise in den Jahren 2008 und 2009 um insgesamt 3,5 %-Punkte reduziert worden und liege jetzt bei 31 %-Punkten. Trotz finanziell schwieriger Zeiten will der Kreis im Haushaltsjahr 2009 die Schulden um drei Millionen auf 75,4 Mio Euro reduzieren. Die Zuführungsrate, so der Oberbürgermeister, liege bei neun Millionen. Die eingeleitete Reform "Landkreisverwaltung 2011" habe das Ziel "Kosten senken, Aufgaben bündeln, Synergien nutzen, Effizienz steigern und Kundenfreundlichkeit optimieren".

Kreis-Projekte in Bühl sind der bereits begonnene Ausbau der Handelslehranstalt, der Ausbau der K 3762 Moos-Hildmannsfeld sowie die Sanierung der Kreisstraße in Eisental. Der Radweg Neusatz-Ottersweier soll über das Konjunkturprogramm des Bundes realisiert werden. Die Delegation der Abfallbeseitigung durch den Kreis an die Stadt Bühl könne bis 2011 nach dem Bühler Modell "verursachergerecht" weitergeführt werden. Informiert wurde auch über die Tourismusallianz von Gernsbach bis Gengenbach mit maßgeblicher Bühler Beteiligung, den Ausbau des ÖPNV, Maßnahmen des Hochwasserschutzes sowie die Bühler Einrichtungen des Klinikums Mittelbaden. Auch der bevorstehende Autobahnausbau mit Anschluss Baden-Airpark war Diskussionsthema. Die Bühler CDU ist derzeit mit vier Mitgliedern im Kreistag vertreten. Diese Position gelt es zu halten bzw. auszubauen, unterstrich Hans Striebel mit Blick auf die Kommunalwahl am 7. Juni.

Willi Hörth, CDU-Fraktionsvorsitzender im Bühler Gemeinderat, referierte unter dem Aspekt "Rückblick – Ausblick" und unterstrich das verantwortliche Handeln des Gemeinderates "in dem immer auf die finanzielle Situation geschaut werde, in guten wie auch weniger guten Zeiten".

Hinsichtlich der Hauptstraßensanierung machte Hörth deutlich "dass es mit der CDU keine Vollsperrung gegeben habe, was sich als richtige Entscheidung erweise". Attraktivitätssteigerung und Erreichbarkeit seien für den Bühler Einzelhandel unverzichtbar, und dies werde mit den beschlossenen Neu- und Umgestaltungsmaßnahmen erreicht werden. Mit den gelungenen Sanie-rungsgebieten, großen Investitionen im Schulbereich und vorbildlicher Kinder- und Jugendbetreuung setze Bühl hohe Standards. "Auch die Stadtteile werden nicht vergessen", unterstrich Hörth, und belegte dies mit zahlreichen Maßnahmen.

Mit Blick auf die nächste Legislaturperiode nannte Hörth für die CDU wichtig: Die Förderung der Wirtschaft und den Erhalt der Arbeitsplätze, die weitere Umgestaltung der Hauptstraße, den Bau der neuen Sporthalle, die Weiterführung des Sanierungskonzeptes für Bildungseinrichtungen, die nachhaltige Unterstützung des Ehrenamtes und der Jugendarbeit sowie die Beachtung der Warnsignale im Landschaftsschutz. "Bühl ist in vielen Bereichen Vorbild, und wir von der CDU wollen, dass das so bleibt", unterstrich Hörth. Mit Blick auf die derzeitige Finanzsituation mit Haushalts-sperren und Mindereinnahmen gelte es "einen kühlen Kopf zu bewahren". Für die nächste Legislaturperiode wünscht sich der CDU-Fraktionsvorsitzende "einen starken Gemeinderat mit einer starken CDU und eindeutigen Mehrheitsverhältnissen". Er bat die CDU-Mitglieder um Unterstützung und forderte dazu auf, einen engagierten Wahlkampf zu führen.

Ortsvorsteher Rudi Seibicke beleuchtete rückblickend die CDU-Aktivitäten für und in Altschweier und verwies auf die durch den Ortschaftsrat begleiteten und bereits abgeschlossenen Maßnahmen. Als Zu-kunftsprojekte nannte er die Sanierung der Bühler Seite auf ihrer gesamten Länge und die Gestaltung des künftigen Dorfplatzes mit Funktionsgebäude und Mühlrad. Wichtig ist Seibicke der Erhalt der Ortsverwaltung als unterste Stufe der demokratischen Gremien und "weil Bürgerservice und Bürgernähe auch in den Stadtteilen wichtig sind". Die Stärkung des Ehrenamts und der Vereine, die Übernahme von Patenschaften, den Erhalt einer funktionierenden dörflichen Infrastruktur und das aktive Mitwirken der Mitbürgerinnen und Mitbürger sind dem Ortsvorsteher wichtig. Dafür stehe die Altschweierer CDU und werbe bei der Kommunalwahl am 7. Juni mit ihrer geleisteten guten Arbeit und einer ausgewogenen Kandidatenliste um das Vertrauen der Wählerinnen und Wähler.

Bühl/Altschweier, den 07.04.2009 - Christel Dietmeier

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Gerhard Stratthaus zu Gast bei der Bühler CDU

Die Entstehung der Finanzkrise und ihre politischen Folgen

Bühl (LS): "Die Finanzmärkte können bis Ende des Jahres 2009 stabilisiert werden, die Wirtschaftskrise wird die Menschen des Landes aber noch lange in Atem halten", resümierte Gerhard Stratthaus bei einer Veranstaltung des CDU Stadtverbandes Bühl. Dessen Vorsitzender Sascha Mielke konnte neben Ursula Lazarus (MdL) auch Oberbürgermeister Hans Striebel unter den Gästen begrüßen.

Stadtverbandsvorsitzender Sascha Mielke
und Gerhard Stratthaus.

Stratthaus, examinierter Volkswirtschaftler und ehemaliger Oberbürgermeister von Schwetzingen, referierte mit verständlichen Worten über die Entstehung der Finanzkrise, die Gegenmaßnahmen und die politischen Folgen solch einer globalen Krise. Stratthaus, dessen Großonkel Johann Baptist Stratthaus einmal Bürgermeister der Stadt Bühl war, hatte auf Nachfrage auch Tipps für die Region Bühl parat. Bei der Firma Luk sieht Stratthaus Handlungsspielräume bei den Bürgschaften des Bundes und des Landes. Vor der Zuteilung einer Bürgschaft muss dass Unternehmen aber, genauso wie jede Bank, in einem Stress-Test beweisen, dass es über ein zukunftsfähiges Geschäftsmodell verfügt. Im kommunalpolitischen Bereich soll sich die Stadt bei ihren Investitionen antizyklisch verhalten. Geplante Investitionen sollten in schwierigen Zeiten, auch unter Inkaufnahme von Krediten, durchgezogen werden. "In guten Zeiten müssen diese Schulden aber rasch wieder zurückgezahlt werden", gab Stratthaus zu bedenken.

Als Mitglied des Leitungsausschusses des neu geschaffenen Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung (Soffin) ist Stratthaus, jetzt "Herr über Milliardenbürgschaften" mit Dienstsitz im Bankenviertel Frankfurt. "Der Ministerpräsident hat mich für diese wichtige Aufgabe freigestellt", bemerkte er süffisant mit Blick auf seine frühere Tätigkeit als Finanzminister. Auch wenn die Zuhörer im Saal aufgrund des herzerfrischenden Vortrages ein Lachen nicht verkneifen konnten, so war das Thema an diesem Abend doch sehr ernst. Rückblickend auf die Geschichte führten von 1923 bis 1929 die Währungsreform, eine galoppierende Inflation und schließlich die Weltwirtschaftskrise zu einer Radikalisierung in Deutschland. Was in der Kapitulation Deutschlands 1945 endete hatte seine Ursachen in einer Verknappung des Geldes, einem Aussetzen von Investitionen und im kleinstaatlichen Handeln. "Heute machen wir das Geld billiger und ziehen Investitionen vor", so Stratthaus mit Blick auf die derzeitigen globalen Verhältnisse. "Das Geld ist für die Wirtschaft das, was das Blut für den menschlichen Körper ist", gab Stratthaus bildlich zu verstehen.

Die Finanzkrise wurde für jeden sichtbar, als im vergangenen Jahr die Kreditblase auf dem amerikanischen Grundstücksmarkt platze. Mit dem Dollar als Weltwährung kaufte die USA über Jahre hinweg mehr ein, als selbst produziert wurde. Durch ein Rekorddefizit im US-Haushalt von 1 Billion Dollar entstanden weltwirtschaftliche Ungleichgewichte. Das Geld in den USA war nach der Jahrtausendwende billig, die Geldwertstabilität wurde unterdrückt und die Banken gaben jedem Bürger Geld, ohne große Sicherheiten. "Das Unheil nahm seinen Lauf, als die Kredite ohne jegliche persönliche Haftung weiterverkauft werden konnten", bemerkte Stratthaus. "Aufgrund von weltweiten Überkapazitäten wäre der Konjunkturrückgang auch ohne Finanzkrise gekommen, allerdings nicht so schnell", führte Stratthaus weiter aus.

Fraktionsvorsitzender Willi Hörth, Landestagsabgeordnete Ursula Lazarus, Gerhard Stratthaus, Tobias Wald und Stadtverbandsvorsitzender Sascha Mielke (v.l.n.r.).

Aktuell hat die Bundesregierung mit dem Finanzmarktstabilisierungsgesetz und der Einrichtung des Sonderfonds aus der Geschichte gelernt. "Es geht nicht darum Banken zu retten, sondern den Finanzmarkt zu stabilisieren", erklärte Stratthaus. Mit der Senkung des Leitzinses wird die Europäische Zentralbank ihren Anteil zur Stabilisierung beitragen. "Die große Gefahr in dem derzeitigen Handeln sehe ich darin, dass die Politik des leichten Geldes weitergeht", gab Stratthaus mit Blick auf die Zukunft zu bedenken. "Die Freiheit ist eine wichtige Triebkraft für Leistungen, aber Freiheit ohne Ordnung ist Chaos. Der Staat in der Funktion als Unternehmer ist nicht die Lösung, sondern man muss die Banken beaufsichtigen und die Regulierung internationaler machen", formulierte der Gastredner. Auch in Goethes Faust II sind Parallelen zur heutigen Finanzkrise schon vor 180 Jahren niedergeschrieben worden, als es bei Faust und dem Kaiser um Kultur, Macht und Schuld ging, stellte Stratthaus zum Abschluss der Veranstaltung fest.

Bühl, den 02.04.2009 - Lothar Schrodin, Pressereferent

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Nato im Blickpunkt

Kapitänleutnant Kusel zu Gast bei der Jungen Union in Bühl

Bühl (red). Über ein volles Haus durfte sich die Junge Union Stadtverband Bühl bei ihrer Informationsveranstaltung zum Thema Nato freuen.

In seinem Vortrag "Der Weg vom Vertrag in Washington bis zum Nato-Gipfel in Baden-Baden"  berichtete Gastredner Michael Kusel ausführlich und anschaulich über die Gründung, den Wandel, die derzeitigen Einsätze der Nato und schilderte auch die Herausforderungen, vor die die Nato im Moment gestellt wird und denen sie sich in den nächsten Jahren stellen muss.

Kapitänleutnant Michael Kusel, der aus Karlsruhe kam, ist Jugendoffizier der Bundeswehr und wirkt durch seine Vorträge bei der Öffentlichkeitsarbeit zum Thema Nato mit.

Das war auch JU-Stadtverbandsvorsitzenden Laura Wehle besonders wichtig: Jugendliche eben in Anbetracht des nahenden Gipfels über die Nato näher zu informieren. Im Anschluss an den Vortrag kam es zwischen den Teilnehmenden zu einem interessanten und regen Austausch, der durch die persönlichen Erfahrungen des Jugendoffiziers teilweise neue Sichtweisen aufwarf.

Bühl, den 24.03.2009 - Acher- und Bühler Bote

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Die CDU unterstützt die Bühler LuK

Ursula Lazarus, MdL führt Gespräche mit Ministerpräsident Günther Oettinger

Oberbürgermeister Hans Striebel

Ursula Lazarus, MdL

"Die LuK ist eine gesunde, innovative Firma und hat daher alle Berechtigung, auch in schwierigen Zeiten die notwendige Unterstützung zu finden", so die CDU-Landtagsabgeordnete Ursula Lazarus. Sie hatte sich darüber mit Ministerpräsident Günther Oettinger am Rande der Sitzung der CDU- Landtagsfraktion unterhalten, er kennt die örtlichen Gegebenheiten sehr gut, war auch schon auf Einladung von Oberbürgermeister Striebel zu Besuch in der LuK Bühl gewesen.

"Die Landesregierung ist in die Gespräche der Bundesregierung und der Sitzländer von Schaeffler und Continental mit der Unternehmensgruppe Schaeffler bereits seit Januar 2009 eingebunden. Minister Prof. Reinhart vertritt hierbei die Interessen der Standorte und Beschäftigten der Schaeffler- Gruppe und von Continental in Baden-Württemberg. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt sind die Gespräche zwischen der Politik und der Schaeffler- Gruppe über die Möglichkeiten einer Unterstützung nicht abgeschlossen", so der Ministerpräsident.

Die Schaeffler- Gruppe stehe gegenüber der Bundesregierung in der Verantwortung, unter Einbringung aller Beteiligten, insbesondere der Eigentümer, aber auch der Beschäftigten, ein tragfähiges Konzept zu einer längerfristig wirkenden finanziellen Sanierung vorzulegen. An diesem Konzept müssten sich auch die bei Schaeffler und Continental engagierten Banken beteiligen und Abstriche an ihren Forderungen hinnehmen. Sobald ein tragfähiges Konzept vorliege, müsse geprüft werden, ob eine staatliche Unterstützung durch den Bund und die beteiligten Länder überhaupt notwendig sei. Nur für den Fall, dass eine Stabilisierung der Unternehmensgruppe ohne staatliche Hilfe nicht möglich sein sollte, müssen die Bundesregierung und die beteiligten Landesregierungen eine staatliche Unterstützung der Sanierung, beispielsweise durch Bürgschaften, eingehend prüfen.

Aus Sicht der Landesregierung Baden-Württemberg sei es jedoch keine Aufgabe der öffentlichen Hand zusätzliches Eigenkapital in Milliardenhöhe zu sammeln und sich mit Steuergeldern am Unternehmen, wie Claus Schmiedel (SPD) es fordere, zu beteiligen. Im Staatsministerium, soweit der Kenntnisstand von Ursula Lazarus, habe Claus Schmiedel noch kein Gespräch angemeldet. In Berlin werde er erfahren, dass mit dem Instrument von Bürgschaften ein geeignetes Mittel zur Verfügung stehe.

Oberbürgermeister Hans Striebel

Finanzminister a. D. Gerhard Stratthaus

Die CDU Bühl werde mit einer eigenen Informationsveranstaltung über Strategien zur Bewältigung der Finanzkrise öffentlich diskutieren. Dazu werde Finanzminister a. D. Gerhard Stratthaus am Dienstag, den 31. März 2009, aus seiner Arbeit im Vorstand des SoFFin, der als Sonderfond für die Finanzmarktstabilisierung vom Bund eingerichtet wurde, berichten.

Baden-Baden, den 04.03.2009 - Ursula Lazarus, MdL

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CDU nominiert Kandidaten für Bühler Stadtrat

Fraktionsvorsitzender Willi Hörth führt die Liste an

Bühl (LS): Für die am 7. Juni 2009 stattfindende Gemeinderatswahl hat die Bühler CDU ihre Kandidatinnen und Kandidaten in einer Nominierungsveranstaltung, an der neben dem Stadtverband alle sechs Bühler CDU-Ortsverbände mit ihren Mitgliedern vertreten waren, bestimmt. Mit 32 Bewerbern konnten die Listenplätze vollständig gefüllt werden.

Alle Kandidatinnen und Kandidaten der CDU Bühl
für den Gemeinderat

Ziel der Bühler CDU war es, jeweils 16 Kandidaten aus der Kernstadt und aus den Ortsteilen zu gewinnen, um somit eine gesamtstädtische Aufstellung bieten zu können. Mit dem nun vorliegenden Wahlvorschlag konnte dieses Ziel optimal in die Tat umgesetzt werden. Die Kandidatenliste der CDU für den Bühler Gemeinderat zeigt sich damit sehr ausgeglichen und berücksichtigt die Kernstadt und alle Ortsteile entsprechend ihrem Bevölkerungsanteil mit. Erfreut zeigte sich Willi Hörth auch darüber, dass 17 von 20 derzeit amtierenden CDU-Stadträten wieder Verantwortung für die Interessen und Aufgaben der Stadt Bühl in einem schwieriger gewordenen Umfeld übernehmen möchten. Auch konnte eine beachtliche Zahl an Frauen und auch jüngeren Mitbürgerinnen und Mitbürgern für die Kandidatur gewonnen werden, so dass alle gesellschaftlichen Schichten der Stadt Bühl sich in der Kandidatenliste wieder finden werden. Die Nominierungsveranstaltung wurde vom Vorsitzenden des Bühler Stadtverbandes Sascha Mielke bestens vorbereitet und geleitet. So konnte die umfangreiche Wahlprozedere rasch abgearbeitet werden. Auch über das Aufstellungsverfahren und die Platzierung der Stadtratskandidaten waren sich die CDU-Mitglieder schnell einig. In einem ausklügelten Aufstellungsverfahren ist es der Bühler CDU gelungen, auch hier Kernstadt und Ortsteile optimal einzubeziehen.

Die Liste führt der Fraktionsvorsitzende Willi Hörth an. Auf den Plätzen 2 bis 32 folgen

Bernd Bross,
Manuela Gemsa,
Dr. Margret Burget-Behm,
Lothar Schrodin,
Thorsten Fellmoser,
Hubert Oberle,
Georg Friedmann,
Christel Dietmeier,
Jens Gerlich,
Jürgen Lauten,
Petra Hermann,
Karl-Michael Kaiser,
Gernot Horcher,
Patrick Schröder,
Hans-Jürgen Jacobs,
Patric Kohler,
Hans-Wilhelm Juchem,
Daniel Fritz,
Andreas Lorenz,
Thomas Dürr,
Dr. Bernd Reichert,
Klaus Müller,
Gerhard Schemel,
Franz-Josef Riehle,
Thomas Schlien,
Alfred Ziegler,
Doris Schmith-Velten,
Gabriele Dieterle,
Andreas Thoma,
Hermann Schaufler,
Dr. Claudia Wendenburg.

"Themenbereiche wie Schule und Bildung, Neubau der 3-Feld-Sporthalle und die Umgestaltung der Hauptstraße beherrschen derzeit die Fraktionsarbeit", stellte Hörth fest. Willi Hörth möchte, wenn er wiederum das Vertrauen der Wähler erhält, sich erneut als Fraktionsvorsitzender der CDU im Bühler Stadtrat zur Verfügung stellen.

Bühl, den 11.02.2009 - Lothar Schrodin, Pressereferent

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CDU nominiert Kandidaten für Kreistagswahl

Oberbürgermeister Hans Striebel führt die Liste an

Bühl (LS): Für die am 7. Juni 2009 stattfindende Kreistagswahl hat die Bühler CDU ihre Kandidatinnen und Kandidaten in einer Nominierungsveranstaltung, an der neben dem Stadtverband alle sechs Bühler CDU-Ortsverbände mit ihren Mitgliedern vertreten waren, bestimmt.

Die Bewerber für den Kreistag.

Mit zehn Bewerbern konnten die Listenplätze vollständig gefüllt werden. Oberbürgermeister Hans Striebel wird die Kandidatenliste im Wahlkreis Bühl seitens der CDU anführen. Die Nominierungsveranstaltung wurde vom Vorsitzenden des Bühler Stadtverbandes Sascha Mielke bestens vorbereitet und geleitet. So konnte das umfangreiche Wahlprozedere rasch abgearbeitet werden. Auch über das Aufstellungsverfahren und die Platzierung der Kreistagskandidaten waren sich die CDU-Mitglieder im Wahlkreis Bühl schnell einig.

Die Liste führt Oberbürgermeister Hans Striebel, gefolgt von

Gerhard Wendenburg und
Gerhard Schemel an.

Auf den weiteren Plätzen folgen

Doris Schmith-Velten,
Roland Ernst,
Georg Feuerer,
Jens Gerlich,
Patric Kohler,
Thomas Schlien und
Patrick Schröder.

In einem kurzen Statement berichtete Oberbürgermeister Hans Striebel noch über die Arbeit im Kreistag. So ist es dem Landkreis Rastatt trotz steigender Sozial- und Jugendhilfeleistungen gelungen, die Schulden weiter zu reduzieren und die Kreisumlage nach 2008 auch 2009 weiter zu senken. Bei der Steuerkraft nach Einwohnern steht der Landkreis Rastatt im Zuständigkeitsbereich des Regierungspräsidiums Karlsruhe an 2.Stelle in Baden-Württemberg an 14. Stelle. 15 Schulen unterhält der Landkreis Rastatt derzeit, wobei im investiven Bereich auch die Handelslehranstalt Bühl im Jahre 2009 mit einer ersten Rate in Höhe von 2,5 Mio. Euro zum Zuge kommt. Im öffentlichen Personennahverkehr konnte die Anzahl der Fahrgastzahlen nach den Ausführungen von Striebel weiter gesteigert werden. Die Reform der Landkreisverwaltung 2011 soll weiter Kosten senken, Aufgabenbündel, Synergien nutzen und somit die Effizienz und Kundenfreundlichkeit der Landkreisverwaltung steigern. Ausdrücklich lobte Striebel die Arbeit von Landrat Jürgen Bäuerle, der stets ein offenes Ohr für die Belange der Kommunen hat. Weitere Schwerpunkte, die die Bühler Region tangieren finden sich im Haushalt des Kreises, wie der Ausbau der K 3762, Moos-Hildmannsfeld, die Kfz-Zulassungsstelle in Bühl, der Fahrbahnteiler in Rittersbach, der Radweg Neusatz-Ottersweier (Konjunkturprogramm Bund), sowie der Autobahnanschluss des Baden-Airparks sowie die Beteiligung der Stadt Bühl am Baden-Airpark.

Bühl, den 11.02.2009 - Lothar Schrodin, Pressereferent

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"Gemeinsam schaffen wir das"

Empfang der beiden CDU-Kreisverbände Rastatt und Baden-Baden in Bühl

Bühl (jure). "Wenn es dunkel ist, hilft nicht meckern, sondern muss ein Licht angezündet werden" – mehrfach bemühte am gestrigen Sonntagmorgen der CDU-Bundesfraktionsvorsitzende Volker Kauder diese chinesische Weisheit, um deutlich zu machen, dass seine Partei Lichter anzünden will. Optimismus und Zuversicht verbreitete der Bundesparlamentarier beim gemeinsamen Neujahrsempfang der CDU-Kreisverbände Rastatt und Baden-Baden im Bürgerhaus Neuer Markt. Nicht nur, was die verschiedenen anstehenden Wahlen angeht, sondern vor allem bezüglich der derzeitig herrschenden Wirtschaftskrise, war sein Appell eindeutig "macht mit, seid dabei – gemeinsam schaffen wir das".

Volker Kauder in Bühl (Foto: Lothar Schrodin)

Ähnlich kämpferisch gab sich sein Bundestagskollege Peter Götz: "Es geht los, wir kämpfen zusammen", freute sich Götz, dass zum Auftakt des Jahres Volker Kauder gewonnen werden konnte. Sein Besuch in der Zwetschgenstadt lockte nicht nur über 200 Parteifreunde an, sondern auch einige Demonstranten, die vor dem Bürgerhaus mittels Flugzettel die Person Volker Kauder und seine Partei kritisierten.

Themen beim Empfang waren vor allem Wahlen sowie die aktuelle Wirtschaftslage und die damit verbundene Gemütslage der Menschen. "Heute stehen die guten Wünsche im Mittelpunkt, die liegen im Vergleich zu schlechten Prognosen, immer richtig", urteilte Kreisvorsitzende Sylvia Felder, die sich darüber freute, "dass sich viele Mitbürger mit ihrem guten Namen für die Union einbringen und bei den Kommunalwahlen kandidieren". "Wir müssen politische Weichenstellungen vornehmen", formulierte MdB Peter Götz das Ziel der Union, nach den Bundestagswahlen "uns das vorzunehmen, was mit der großen Koalition nicht geschafft wurde". Zum "Ärmel hochkrempeln", rief der Bundestagsabgeordnete auf.

Zum gleichen Fazit kam auch Volker Kauder, der den Wählern einen guten Riecher dafür bescheinigte, in solchen Situationen die richtige Partei zu wählen. "Wir wollen raus aus der großen Koalition und rein in die Stabilität", betonte der Fraktionsvorsitzende mehrfach den Anspruch seiner Partei "eine Politik auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes machen zu wollen". "Wir wollen keine Verstaatlichungspolitik. Unser Kompass ist die soziale Marktwirtschaft". Das heißt, der Staat setzt die Rahmenbedingungen und der Bürger hat Wahlfreiheit". "Der Mensch ist zur Freiheit berufen und nicht zur Gängelung durch die Politik", erinnerte Kauder an einen Satz aus dem Galaterbrief (Neues Testament). Beispiel: Kinderbetreuung: "Wir brauchen Kinderkrippen, aber wer Zuhause seine Kinder betreut, muss auch Anerkennung erfahren". Als zentrale Aufgabe der Politik sieht Kauder aktuell die Sicherung von Arbeitsplätzen durch Aufträge für die Wirtschaft. 18 Milliarden Euro beinhaltet das Investitionsprogramm des Bundes. "Mit der Kohle vom Bund sollen aber nicht ohnehin geplante Projekte, sondern zusätzliche Maßnahmen durch die Kommunen angegangen werden", wünschte sich Kauder.

OPTIMISMUS war gestern beim CDU-Neujahrsempfang angesagt (von links): MdL Karl Jägel, Kreisvorsitzender Peter Wick, MdB Peter Götz, Fraktionsvorsitzender Volker Kauder, MdL Ursula Lazarus, Stadtverbandsvorsitzender Sascha Mielke und Kreisvorsitzende Silvia Felder. (Foto: jure)

Stabilisierung des Sozialversicherungssystem und des Bundeshaushaltes nannte Kauder als Ziele. Eigentlich war 2009 keine Neuverschuldung geplant, kam Kauder auf die krisenbedingte "gigantische Neuverschuldung" zu sprechen, die derzeit Tagesthema Nummer eins zwischen ihm und Bundeskanzlerin Merkel sei. "Aber es gibt keine Alternative, wir müssen handeln". Die Idee: Ein so genannter Tilgungsfond mit einem Tilgungsplan wie beim Erblastenfond. "In 14 Jahren wurden fast 170 Milliarden getilgt, dann können wir, wenn die Wirtschaft anspringt, auch diese 50 Milliarden schaffen", bilanzierte Kauder. "Sie haben uns einige Lichter angezündet und gezeigt, dass die CDU in stürmischen Zeiten den Kompass hat", übernahm es Kreisvorsitzender Peter Wick aus Baden-Baden dem Bundespolitiker für seine Stippvisite mit einem Korb mittelbadischer Leckereien zu danken.

Bühl, den 19.01.2009 - Acher- und Bühler Bote

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CDU-Glühweinstand auf dem Bühler Weihnachtsmarkt erfreute sich auch 2008 großer Beliebtheit

Der Bühler Weihnachtsmarkt, rund um Rathaus und Kirche, war auch in seiner 33. Auflage mit seinem facettenreichen Angebot wieder ein Treffpunkt für Jung und Alt und ein Ort der Begegnung mit Freunden und Bekannten. Und seit Eröffnung des ersten Weihnachtsmarktes, also ebenfalls 33 Jahre, sind die Bühler Christdemokraten mit ihrem Glühweinstand auf dem Weihnachtsmarkt präsent, immer am gleichen Standort, in der Nachbarschaft der St. Peter und Paul-Kirche und der davor aufgebauten Weihnachtsmarktbühne.

Weihnachtsmarkt der CDU Bühl

Hans-Werner Striebich vom Bühler Ortsverband, der den CDU-Glühweinstand über viele Jahre federführend betreut, ist Organisator mit Schlüsselgewalt und Ansprechpartner "rund um den Glühweinstand". Seit einigen Jahren wird der CDU-Glühwein aus heimischen Produkten, also aus echtem Affentaler Spätburgunder, mit feinen Gewürzen von der Altschweierer Weinkellerei Huber gebraut und erfreut sich großer Beliebtheit. Alle CDU-Ortsverbände, Frauen-Union und Junge Union beteiligen sich engagiert an den "Glühwein-Verkaufsschichten", zu denen die Bühler Ortsverbandsvorsitzende, Doris Schmith-Velten, bereits Anfang November mit Rundschreiben einlädt. Unter der Regie des Altschweierer CDU-Ortsverband ist auch der Auf- und Abbau der neuen Glühweinhütte für Adelbert Jost und sein Helferteam mittlerweile schon Routine. Für den Glühweintransport von der Weinkellerei Huber zum Glühweinstand, den Rücktransport der leeren Kanister und den Nachschub war 2008 wieder der Altschweierer Ortsverband verantwortlich.

Dass die CDU-Glühweinfreunde nicht nur aus Bühl, sondern aus der ganzen Region kommen, wurde bei vielen Gesprächen am Glühweinstand deutlich. Da schwärmte eine Besucherin aus Schweinfurt, bei der Bühler Familie Müller zu Gast, von "diesem wunderbaren erwärmenden Getränk" und eine junge Frau aus Rastatt verriet: "Ich komme jedes Jahr wegen des köstlichen Glühweins an den CDU-Stand". Die Gäste kamen auch vom Bühler Umland, aus Baden-Baden, Renchen und Offenburg und viele Senioren mit der Stadtbahn aus der Region Karlsruhe.

Für Kinder und Autofahrer gibt es am CDU-Glühweinstand seit einigen Jahren auch schmackhaften Punsch, der sich ebenfalls großer Beliebtheit erfreut. Gern greifen die Besucher auch bei den "selbstgebackenen Weihnachtsküchle" zu, die am CDU-Glühweinstand zum Naschen angeboten werden. Eine Besucherin lobte dies als "nette Überraschung" mit den Worten: "Ist auch mal schön, wenn etwas nichts kostet."

Bühl/Altschweier, den 21.01.2009 - Christel Dietmeier, Pressereferentin

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Altschweierer CDU feiert festlichen Jahresauftakt mit Ehrengast Prof. Dr. Bernhard Friedmann

Als gesellschaftliches Ereignis mit familiärem Charakter feierte der CDU Ortsverband Altschweier zum Jahresauftakt sein traditionelles "Treffen zwischen den Jahren" in großer Runde mit 60 Mitgliedern und Gästen. Da Ortsverbandsvorsitzender Klaus Kleiner nicht anwesend sein konnte, wurde das Treffen erstmals vom CDU-Fraktionsvorsitzenden im Bühler Stadtrat Willi Hörth und Stadträtin Christel Dietmeier organisiert.

Geschätzter Ehrengast war auch in diesem Jahr wieder Professor Dr. Bernhard Friedmann. "In Freundschaft verbunden" kommt er immer wieder gern zur Altschweierer CDU und bereichert das Treffen, das vor mehr als 30 Jahren durch den langjährigen Vorsitzenden und Ehrenvorsitzenden Fridolin Hörth initiiert wurde, mit aktuellen Informationen aus Wirtschaft und Politik.

Mit melodisch-zartem Zitherspiel, Advents- und Weihnachtsliedern auch zum Mitsingen, umrahmte Elke Kraus vom Musikverein Altschweier den festlichen Abend. Willi Hörth’s herzliches Willkommen galt Professor Friedmann, dem CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Sascha Mielke sowie allen Gästen und ganz besonders auch den neuen Ortschaftsratskandidatinnen und –kandidaten, die sich 2009 erstmals zur Wahl stellen.

Im Rückblick auf 2008 erinnerte Hörth an die zahlreichen Aktivitäten der Altschweierer CDU im politischen, kulturellen wie gesellschaftlichen Bereich und nannte die Flugreise in die Baltischen Länder einen Höhepunkt mit beeindruckenden Erlebnissen. Für die positiv stimmende Tischdekoration "Kleines Pflänzchen Hoffnung" zeichnete Ortsvorsteher und Gärtnermeister Rudi Seibicke verantwortlich. Kleine Tannenbaumsämlinge in Töpfchen, Glücks-Cent-Münzen für alle Gäste und ein goldenes Band symbolisierten Verbundenheit, Hoffnung, Zuversicht gepaart mit der Überzeugung "gemeinsam meistern wir auch schwierige Zeiten".

Prof. Dr. Bernhard Friedmann ist seit Jahren treuer Gast der Altschweierer CDU

Professor Dr. Friedmann knüpfte in seinem Vortrag an das gute Jahr 2007 mit der Deutschen EU-Ratspräsidentschaft an. Nach einem ebenso guten Start in das Jahr 2008 habe dieses mit weltweiten Schwierigkeiten geendet, die nicht vorhersehbar gewesen wären. "Wir haben eine Finanzmarktkrise, begleitet von einer Rezession und auch einer Sinnkrise", beschrieb der Europapolitiker die derzeitige Situation.. "Aus einer Immobilienkrise in den USA wurde eine Bankenkrise der globalisierten Finanzmärkte, die sich wie ein Schneeballsystem rückwärts entwickelt hat." Auf die selbst gestellte Frage "Wie kriegt man die Dinge wieder in Griff", nannte Friedmann "die Erhaltung eines funktionierenden Bankensystems, die Herstellung des Vertrauens zwischen den Banken sowie für kurze Zeit das "Fluten der Geldkanäle" der Europäischen Zentralbank als wichtigste Punkte. "Liquidität muss hergestellt werden, damit kein Stau, keine Thrombose, entsteht." Angesprochen wurde auch die Geldpolitik der EU und die Geldstabilität durch einen knappen Euro. Der Europapolitiker bezeichnete den Euro "als stabilste Währung, die es heute in der Welt gibt", mit dem Hinweis "der Euro ist so stark, wie die Politik, die dahinter steht." Auch die Themenbereiche Konjunkturprogramm, Steuersenkungen sowie "Wertvorstellungen in der heutigen Gesellschaft" sprach Friedmann an. Im Superwahljahr 2009 dankte er der Altschweierer CDU für ihre solide Arbeit an der Basis und beglückwünschte CDU-Mitglied Ernst Venz zur Verleihung der Verdienstmedaille. "Mit ihrem vorbildhaften Engagement haben sie die Altschweierer Rohrhirschmühle wieder zum Leben erweckt", würdigte Friedmann.

Mit einem Grußwort stieß auch der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Sascha Mielke mit den Altschweierer CDUlern auf das neue Jahr an und Marianne Vollmer bereicherte mit Gedichten das festliche Treffen.
In seiner Funktion als CDU-Fraktions-vorsitzender im Bühler Stadtrat, informierte Willi Hörth über den Städtischen Haushalt 2009 und ging auf die derzeitige Finanzsituation ein. Das antizyklische Verhalten, in guten Zeiten zu sparen, um in schlechteren Zeiten noch ausgeben zu können, bewähre sich jetzt. "Der Haushalt werde auf hoher Kante genäht", unterstrich Hörth. "Wir befinden uns in einer konjunkturell schwierigen Situation", und deshalb bzw. trotzdem müsse es heißen "Volldampf voraus für Investitionen". "Wir wollen positive Signale setzen", so Hörth, deshalb werde die Beruhigung der Hauptstraße weitergeführt und auch mit dem Sporthallenbau im September dieses Jahres begonnen.

Willi Hörth bat die CDU-Mitglieder bei der ersten Kommunalwahl nach Abschaffung der unechten Teilortswahl um ihren ganz persönlichen Einsatz und ihre nachhaltige Unterstützung für ein erfolgreiches Abschneiden aller CDU-Kandidatinnen und -Kandidaten aus Kernstadt und Stadtteilen.

Altschweier, den 17.01.2009 - Christel Dietmeier, Pressereferentin

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CDU-Ortsverband Altschweier ehrte langjährige Mitglieder beim "Treffen zwischen den Jahren"

Für langjährige, treue Mitgliedschaft ehrte der CDU Ortsverband Altschweier beim festlichen "Treffen zwischen Jahren" verdiente CDU-Mitglieder mit Ehrenurkunden, unterzeichnet von der CDU-Bundesvorsitzenden und Kanzlerin Angela Merkel, sowie Ehrennadeln in Bronze, Silber und Gold.

Die Geehrten der Altschweierer CDU

Seit 25 Jahren hält Herbert Stösser den Altschweierer Christdemokraten die Treue und bereichert politische wie kulturelle Veranstaltungen durch aktive Beteiligung.

Bereits seit 40 Jahren gehört Gerhard Knopf der CDU an. Er ist seit vielen Jahren aktives Vorstandsmitglied des Ortsverbandes und stets bereitwilliger und zuverlässiger Helfer bei Arbeitseinsätzen und Wahlkampfaktivitäten. Bekannt und beliebt ist auch sein "Festel-Keller", in dem bereits oft erfolgreiche CDU-Wahlergebnisse in froher Runde gefeiert wurden. Ebenfalls 40 Jahre ist Adelbert Jost der CDU treu verbunden. Er war Altschweierer Ortschaftsrat, gehört der Vorstandschaft an, zeichnet als versierter Handwerker für den Auf- und Abbau der CDU-Glühweinhütte auf dem Bühler Weihnachtsmarkt verantwortlich und ist kompetenter Ansprechpartner, wenn’s um die Technik geht.

Das Altschwierer Urgestein Fridolin Linz kann mit berechtigtem Stolz auf 50-jährige Mitgliedschaft in der Christlich demokratischen Union Deutschlands zurückblicken. Der "Linze Friedel", der sich auch in anderen Bereichen der Dorfgemeinschaft bereichernd eingebracht hat, begleitete die Arbeit des CDU-Ortsverbandes stets mit Interesse und persönlichem Einsatz. Passend zur Gold-Auszeichnung von Fridolin Linz dankte Stadtrat Willi Hörth im Namen der Altschweierer CDU allen Geehrten mit einem Betschgräbler Riesling Kabinett, von der Altschweierer Weinkellerei Huber, der bei der Bundesweinprämierung 2008 ebenfalls mit "Gold" ausgezeichnet wurde.

Altschweier, den 17.01.2009 - Christel Dietmeier, Pressereferentin

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CDU-Mitglied Ernst Venz mit Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet

Mühlenbesitzer Ernst Venz aus Altschweier ist neuer Träger der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Würdiger Rahmen für die Verleihung dieser hochkarätigen Ehrung war der Altschweierer Neujahrsempfang am Vorabend von "Dreikönig" in der Reblandhalle.

Altschweierer Neujahrsempfang mit dem Bundestagsabgeordneten Peter Götz und Oberbürgermeister Hans Striebel sowie dem Geehrten Ernst Venz (Mitte).

"In Anerkennung der um Volk und Staat erworbenen besonderen Verdienste und in Anerkennung der um unsere Heimat und ihre Geschichte erworbenen besonderen Verdienste", darf ich heute im Namen des Bundespräsidenten Horst Köhler einen Altschweierer Bürger auszeichnen, der 1996 die alte baufällige Rohrhirschmühle erworben und sie in ein Schmuckstück lebendiger Heimatgeschichte verwandelt hat", würdigte Oberbürgermeister Hans Striebel in seiner Laudatio die Verdienste von Ernst Venz. Die Aussage von Martin Luther King "Kein Problem der Welt wird gelöst, wenn wir nur träge darauf warten, dass ein Zuständiger sich darum kümmert", interpretierte der Oberbürgermeister mit Bezug auf Ernst Venz so: "Selbst ist der Mann und insbesondere dann, wenn er eine Vision hat, selbst Hand anlegen kann und mit dem notwendigen Sachverstand ausgestattet ist."

Das Ehepaar Venz zusammen mit dem Oberbürgermeister Hans Striebel (rechts).

Die Vision von Ernst Venz war der Erhalt des Kulturgutes Rohrhirschmühle, dessen altes zweistöckiges Mühlengebäude aus dem 18. Jahrhundert datiert. In mühevoller Eigenarbeit und mit großem persönlichen, materiellen wie finanziellen Einsatz restaurierte Ernst Venz den Mühlenkomplex, investierte 14.000 Stunden harter handwerklicher Arbeit in die Sanierung seiner Rohrhirschmühle. Ein Teil der Mühle präsentiert sich heute als Heimatmuseum, das seinen Besuchern Lebens- und Arbeitsweisen früherer Generationen nahe bringt und mit einer Vielzahl von Ausstellungsstücken, über Jahrzehnte mit Liebe und Ausdauer gesammelt, glänzt.

Das "Heimatmuseum Rohrhirschmühle", dessen von Grund auf restaurierten Mühlräder wieder klappern, ist beliebtes Ausflugsziel für alle Generationen und präsentiert sich bei vielerlei Veranstaltungen als wahres Kleinod mit angenehm empfundener nostalgischer Atmosphäre. Bei Führungen werden interessante Einblicke in die Mühlengeschichte und das Leben und Arbeiten der Vorfahren vermittelt und die Erinnerung an alte Handwerksberufe wach gehalten.
"Es vergeht wohl kein Tag, an dem Ernst Venz nicht in seiner Mühle ist", unterstrich Oberbürgermeister Hans Striebel und lobte auch dessen nachhaltige Zusammenarbeit mit dem Förderverein Museum Rohrhirschmühle. "In den zurückliegenden zwölf Jahren musste auch manch bürokratisches Hindernis über-wunden und manch Paragraphenreiter eines Besseren belehrt werden", erinnerte der Oberbürgermeister an nicht unerhebliche Schwierigkeiten bei der Realisierung des Projekts. Letztlich sei es der Hartnäckigkeit, dem Beharrungsvermögen und der Überzeugungskraft von Ernst Venz zu verdanken, dass die Vision "Heimatmuseum Rohrhirschmühle" Wirklichkeit wurde.
Oberbürgermeister Hans Striebel heftete Ernst Venz die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ans Revers, verlas die Verleihungsurkunde des Bundespräsidenten und überreichte auch Namens der Stadt Bühl ein Präsent. Sein herzlicher Dank galt auch Reinhilde Venz, die das Projekt "Rohrhirschmühle" von Anfang an unterstützt und mitgetragen habe und durch ihre kompetenten Museums- und Mühlenführungen maßgeblich zum großen Bekanntheitsgrad der Altschweierer Rohrhirschmühle beigetragen habe.

Auch der Bundestagsabgeordnete Peter Götz würdigte die großen Verdienste von Ernst Venz und äußerte "ich bin dankbar, bei dieser besonderen Auszeichnung dabei zu sein." Er nannte das Engagement von Ernst Venz "ein gelebtes Beispiel zum Erhalt unserer mittelbadischen Heimatgeschichte". Ortsvorsteher Rudi Seibicke dankte namens Ortsverwaltung und Ortschaftsrat Ernst Venz für sein beispielhaftes bürgerschaftliches Engagement, das die historische Mühle vor dem weiteren Verfall oder einem möglichen Abriss bewahrt habe. Als kleines Schmuckstück für die Mühlenstube überreichte der Ortsvorsteher eine Luftbildaufnahme vom Altschweierer Sternenberg, zu dessen Füßen Altschweier und darin eingebettet auf der Bühler Seite die prächtig herausgeputzte Rohrhirschmühle liegt.

Altschweier, den 16.01.2009 - Christel Dietmeier, Pressereferentin

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