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Pressearchiv 2008 - 2. Halbjahr

10.12.2008 - Neuwahlen brachten Veränderungen im Vorstand der Eisentäler CDU

10.12.2008 - CDU Eisental nominiert seine Kandidaten für die Kommunalwahlen

09.12.2008 - Erster Besuch im Büro der Bühler Tafel e.V. - CDU Ortsverband überreichte Scheck über 800.- €

03.12.2008 - Renate Höss wurde vom CDU-Stadtverband ausgezeichnet

02.12.2008 - Innenminister Heribert Rech beim CDU Ortsverband Bühl

26.11.2008 - CDU-Ortsverband Altschweier nominierte Ortschaftsratskandidaten für Kommunalwahl 2009

23.11.2008 - Leo Pfeifer aus Altschweier für 40-jährige CDU-Mitgliedschaft geehrt

22.11.2008 -  Altschweierer CDU wählt Klaus Kleiner bei Hauptversammlung erneut zum Vorsitzenden

22.11.2008 - Traditionelles Herbsttreffen der CDU-Frauen-Union Stadtverband Bühl und Umland mit MdL Ursula Lazarus

06.11.2008 - CDU Ortsverband geht mit neuen Kandidaten in den Kommunalwahlkampf

21.10.2008 - CDU Altschweier besucht das Aueninstitut in Rastatt

19.10.2008 - Jahreshauptversammlung des CDU Ortsverbandes Weitenung

13.10.2008 - Fahrt des CDU-Ortsverbandes Bühl nach Brüssel

24.09.2008 - CDU Frauen-Union von Stadtverband Bühl/Umland und Kreisverband total begeistert vom neuen Landratsamtsgebäude im Herzen von  Rastatt 

11.09.2008 - Altschweierer CDU besucht Familienbrauerei Bauhöfer in Ulm

01.08.2008 - Altschweierer CDU-Ortsverband bei Bachputzete für saubere Umwelt im Einsatz

07.07.2008 - Besuch in Stuttgart - Willi Hörth zu Gast bei der CDU-Landtagsfraktion / Anwalt für Familienrecht berichtet über Erfahrungen mit "Cochemer Modell"

22.06.2008 - CDU Frauen-Union Stadtverband Bühl und Umland - Rechtsanwältin Petra Hermann referierte: "Das neue Unterhaltsrecht"

Neuwahlen brachten Veränderungen im Vorstand der Eisentäler CDU

Fehlende Grundversorgung im Dorf ein Anliegen der Eisentäler Christdemokraten

Bühl-Eisental (bm). Seinen ersten Rechenschaftsbericht seit der Übernahme des Amtes des ersten Vorsitzenden des CDU-Ortsverbandes Eisental vor zwei Jahren, erstattete bei der jüngsten Jahreshauptversammlung Jürgen Lauten. Vorrangig erwähnte er dabei die Veranstaltung zu dem Thema "Familie und Beruf" mit einer gut besuchten Podiumsdiskussion unter dem Motto, "wie familiengerecht muss ein Kindergarten heute sein". Nach seiner Feststellung konnten einige der damals genannten Diskussionspunkte, wie Einrichtung einer zweijährigen Gruppe und flexiblere Öffnungszeiten, bereits in die Tat umgesetzt werden. Ein Thema, das den Ortsverband in den rückliegenden zwei Jahren ebenfalls immer wieder beschäftigte, war die fehlende Grundversorgung in Eisental. Die Lebensqualität im Dorf, so der Vorsitzende, ginge nur noch von den elf gut funktionierenden Vereinen aus. Zuversichtlich ist man im Ortsverband, dass Eisental im kommenden Jahr "Pilotgemeinde" wird, um auch mit Unterstützung durch die Erzdiözese, bei der Realisierung des Projektes "Lebensmittelpunkt", in Verbindung mit der Einrichtung eines Dorfladens, mitzuwirken.

Einen detaillierten Bericht über die weiteren Aktivitäten gab es durch Schriftführer Klaus Müller. Neben den Frühschoppengesprächen mit Kommunalpolitikern und acht Sitzungen des Vorstandes waren es die Besichtigung des Erich-Burger- Heimes, ein Besuch beim Stadtmuseum, eine Radtour zum Pamina-Rheinpark mit einer Polderbesichtigung in Rheinmünster und ein Familienausflug ins benachbarte Wissembourg.

Dank der Erlöse aus dem Glühweinverkauf beim Weihnachtsmarkt konnte Schatzmeister Paul Vollmer im Berichtszeitraum 2007 und 2008 einen Reinerlös in Höhe von 700 Euro verbuchen. Thomas Roth bescheinigte dem Kassier dann auch eine einwandfreie Verwaltung der Finanzen.

Das neue Eisentäler CDU-Vorstand mit (von links) der Kreisvorsitzenden Sylvia Felder, dem geehrten Hans Meier und dem Stadtverbandsvorsitzenden Sascha Mielke.

Unter der Regie der Kreisvorsitzenden Sylvia Felder konnte danach zügig die anstehende Neuwahl des gesamten Vorstandes über die Bühne gebracht werden. Als erster Vorsitzender erhielt Jürgen Lauten weiterhin das Vertrauen der Mitglieder. Sein Stellvertreter ist künftig Petra Zeller. Das Amt des Schatzmeisters ging auf Thomas Roth über und als Schriftführer gehört Anke-Kirsten Priewe dem Vorstand an. Bruno Mürb ist weiterhin für Presseangelegenheiten zuständig und als Beisitzer fungieren Fritz Hahn, Marlies Meier, Monika Vögele und Klaus Müller. Zu Kassenprüfern bestellte die Versammlung Hans Meier und Uwe Oser. Dank und ein Präsent des Vorsitzenden für ihre langjährige Tätigkeit als Schatzmeister bzw. Schriftführer danach an Paul Vollmer und Klaus Müller. Eine besondere Ehrung wurde an diesem Abend Hans Meier zuteil, der über zehn Jahre das Amt des Vorsitzenden innehatte. Das Urgestein der Eisentäler CDU gab danach in einem Rückblick mit Humor gewürzte Anekdoten aus vielen Jahren kommunalpolitischer Tätigkeit zum Besten.

Kritik gab es aus den Reihen der Mitglieder über die "Behandlung" eines Eisentaler Gemeinderates im Zusammenhang mit seinen Äußerungen über die Kostenentwicklung beim Bau der geplanten Bühler Sporthalle. Letztendlich habe jeder Gemeinderat, so die Auffassung der Mitglieder, das gute Recht zur Meinungsäußerung bei den Sitzungen dieses Gremiums.

Eisental, den 10.12.2008 - Benno Mürb, Pressereferent

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CDU Eisental nominiert seine Kandidaten für die Kommunalwahlen

Bühl-Eisental (bm). Eine junge und dynamische Mannschaft, so CDU-Ortsverbandsvorsitzender Jürgen Lauten anlässlich der Nominierungsveranstaltung, wird bei den Kommunalwahlen am 7. Juni 2009 die Bevölkerung um das Vertrauen bitten. Nicht mehr antreten werden Hans Meier und Kurt Fröhlich. Nachdem die Kreisvorsitzende Sylvia Felder das doch recht komplizierte Nominierungsverfahren erläutert hatte, werden sich nach dem Ergebnis der Wahlen Nicole Hischmann, Martina Meier, Monika Vögele, Petra Zeller, Richard Krampfert, Jürgen Lauten, Stefan Meier, Klaus Müller, Uwe Oser und Thomas Roth um einen Sitz im Ortschaftsrat bewerben.

Eisental, den 10.12.2008 - Benno Mürb, Pressereferent

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Erster Besuch im Büro der Bühler Tafel e.V.

CDU Ortsverband überreichte Scheck über 800.- €

Die Freude im Tafel-Büro war groß: Frau Doris Schmith-Velten, die Vorsitzende des CDU-Ortsverbandes Bühl war am Freitag 05.12.2008 nicht nur die erste offizielle Besucherin im Büro der Bühler Tafel e.V., sondern sie brachte auch gleich eine zweckgebundene Spende in Höhe von 800,00 Euro mit in den nun einsatzbereiten Büroraum im Haus der Vereine, Fridolin-Stiegler-Str. 11.

Hilde Müller (Beisitz, Büro) - Beate Richter (Vorstand, Schriftführung) - Doris Schmith-Velten (CDU- Ortsverband) - Oswald Grißtede (Vorstand ,1.Vorsitz), Birgit Oebels (Beisitz, Finanzwesen) (v.l.n.r.)

Der Betrag ergab sich als diesjähriger Reinerlös der von Mai – September jeweils einmal monatlich stattfindenden CDU-Flohmärkte am Europaplatz. Und abschließend zu jeder Flohmarktsaison beschließt der CDU-Vorstand des Ortsverbandes, welches soziale Projekt in Bühl diesmal bedacht werden soll.

Die Entscheidung fiel auf die Unterstützung des gemeinnützigen Vereines Bühler Tafel e.V., der ab März 2009 einen Tafel-Laden in der Bühlertalstr. 6 für Bühl und Randgemeinden eröffnen wird. Konkret soll der gespendete Geldbetrag für Kraftstoff zum Einsatz der Kühlfahrzeuge im Lebensmitteltransport verwendet werden.

Bühl, den 09.12.2008 - Beate Richter, Schriftführerin Tafelladen

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Renate Höss wurde vom CDU Stadtverband ausgezeichnet

Bühl (gk). Bei der Hauptversammlung des CDU-Stadtverbands zeichnete der Stadtverbandsvorsitzende Sascha Mielke mit der Stadträtin Renate Höss aus dem Ortteil Moos ein langjähriges Mitglied aus. Sie gehörte seit der Gründung des Stadtverbandes vor 15 Jahren als Beisitzerin der Verwaltung an.

Außerdem engagiert sich Höss in der Frauen-Union und im Stadtrat.

RENATE HÖSS wurde bei der Hauptversammlung des CDU_Stadtverbanes ausgezeichnet.

Bühl, den 03.12.2008 - Acher- und Bühler Bote

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Innenminister Heribert Rech von Baden-Württemberg beim CDU Ortsverband Bühl

Gelungene Veranstaltung

Der Innenminister von Baden-Württemberg, Herr Heribert Rech, MdL, sprach bei einer Veranstaltung des CDU-Ortsverbandes Bühl über das Thema "Deutschland und Europa ein Sicherheitsraum". Die Vorsitzende des CDU Ortsverbandes, Frau Doris Schmith-Velten konnte viele Zuhörer begrüßen, so auch die Landestagsabgeordnete, Frau Ursula Lazarus.

Jens Gerlich, Doris Schmith-Velten, Innenminister Heribert Recht und Ursula Lazarus, MdL (v.l.n.r.)

Der Innenminister erläuterte, dass Europa 27 Mitgliedsstaaten mit 500 Mio. Menschen habe. Vor 13 Jahren habe die Grenzöffnung zu Frankreich stattgefunden. Damals war die Befürchtung groß, dass die Kriminalität freien Zugang erhält. Die Erfahrungen haben dies nicht bestätigt. Die Kriminalität nimmt auf Grenzen keine Rücksicht, ebenso wie die Finanzkrise, konnte der Innenminister berichten. Eine deutliche Zunahme der Internetkriminalität ist festzustellen. Die Zunahmeraten betragen 70 – 80 % im Jahr. In Baden-Württemberg sind heute 19.000 Verfahren anhängig. Auch die Internetkriminalität macht an den Grenzen nicht Halt. 70 % der Internetkriminalität sind Wirtschaftsstraftaten. Dann spielt die Kinderpornografie eine große Rolle.

Der Innenminister ist für die Onlinedurchsuchung und hält sie für die Gefahrenabwehr für dringend notwendig. Der Innenminister machte klar, dass nur durch erhöhten Fahndungsdruck die Kriminalität eingeschränkt werden könne. Wichtig war ihm aber auch, dass durch den Wegfall der Grenzen in Europa die Kriminalität sich nur unwesentlich erhöht hat. Entscheidend ist die Zusammenarbeit der Polizei über die Grenzen hinweg. Diese muss aus seiner Sicht noch weiter verbessert werden. Um die großen Herausforderungen für die Polizei zu bewältigen, sind drei Punkte wichtig. So die personelle Ausstattung, die technische Ausstattung und vor allen Dingen ausreichende rechtliche Grundlagen für das Handeln der Polizei. Hinzu komme, dass die Gesellschaft die Tätigkeit der Polizei mittragen und insoweit auch mitwirken müsse.

Ein herzliches Dankeschön an Innenminister Rech
und unsere Landtagsabgeordnete Lazarus

Zurückgewiesen hat der Innenminister den Vorwurf des Überwachungsstaates. Auf die Frage an die Zuhörer, wie viele Kameras der Polizei in Baden-Württemberg aufgestellt sind, wurde sogar die Zahl 5000 genannt. In Wirklichkeit sind es nur 6 Kameras. 24000 Polizisten sind in Baden-Württemberg im Vollzug beschäftigt. Auf einen Beamten kommen also 460 Bürger. In Mecklenburg-Vorpommern kommen beispielsweise 1 Polizist auf 200 Bürger. Einen breiten Spielraum nahm auch der Stellenabbau bei der Polizei ein. Es werden 849 Stellen abgebaut. 310 Stellen gehen an die Landratsämter für die Lebensmittelkontrollen. Durch die Erhöhung der Stundenzahl von 40 auf 41 wurde vom Finanzminister der Abbau von weiteren 610 Stellen gefordert.

Über die Jugendkriminalität machte der Innenminister ebenfalls Ausführungen. Nur 4 % der Jugendlichen sind kriminell. Viele engagieren sich in Vereinen und wirken damit an der Gesellschaft mit. Die 4 % sind aber steigend gewaltbereit. Aus seiner Sicht ist es wichtig, den Kindern und Jugendlichen Grenzen aufzuzeigen. Hier sind die Familien und die Schulen gefordert. Zur Verkehrssituation im Lande sprach der Innenminister, der auch Verkehrsminister ist, ebenfalls. Von einem dringenden Nachholbedarf im Straßenbau war die Rede. Auf Grund der Topographie stehen ¼ aller Tunnels und Brücken von Deutschland in Baden-Württemberg. Dies kostet viel Geld.

In der regen Diskussion kam auch der vorgesehene Nato-Gipfel in Baden-Baden zur Sprache. Es werden 3500 Gäste eingeladen. Hinzu kommen 3000 Journalisten. Mit gewaltbereiten Demonstranten ist zu rechnen, weshalb ein großer Polizeieinsatz nötig ist. Redner kritisierten die Steuergelder, die hier aufgebracht werden müssen. Dem steht aber die Imagesteigerung unseres Landes und der Stadt Baden-Baden gegenüber. Der Nato-Gipfel in Baden-Baden wird weltweit Aufmerksamkeit erregen und auch für einen zunehmenden Touristenstrom nach Baden-Württemberg und Baden-Baden sorgen.

Alles in allem war es eine sehr gelungene Veranstaltung. Die souveräne Art des Innenministers kam bei allen Zuhörern gut an. Über das kleine Präsent, das ihm die Vorsitzende, Frau Doris Schmith-Velten auf den Heimweg mitgab, hat er sich offensichtlich gefreut.

Bühl, den 02.12.2008 - Dr. Bernd Reichert, Pressereferent

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CDU-Ortsverband Altschweier nominierte Ortschaftsrats-Kandidaten für Kommunalwahl 2009

Den Auftakt der Nominierungsveranstaltungen im Konzert der CDU-Ortsverbände der Großen Kreisstadt Bühl machte der Altschweierer Ortsverband und präsentierte der Öffentlichkeit seine Kandidatinnen und Kandidaten für den Ortschaftsrat zur Kommunalwahl am 7. Juni 2009.
Ortsverbandsvorsitzender Klaus Kleiner eröffnete die Nominierungsveranstaltung, informierte über Ablauf und Formalien dieser öffentlichen Wahl, vorgegeben durch Satzung, Versammlungsordnung und Kommunalwahlgesetzt, und stellte die form- und fristgerechte Einladung fest. Die Kreisvorsitzende Sylvia M. Felder wurde zur Versammlungsleiterin und Rio Koch zum Protokollanten gewählt. Im weiteren Verlauf des Prozedere, das von der CDU-Kreisgeschäftsstelle bestens mit vorbereitet war, erfolgte die Wahl von zwei Zählkommissionen, einer Mandatsprüfungskommission sowie die Wahl von zwei Versammlungsteilnehmern zur Mitunterzeichnung der Niederschrift und zur Abgabe der Versicherung an Eides statt (Leo Pfeifer und Hans Schemel). In einem weiteren Schritt erfolgte die Wahl von zwei Vertrauensleuten für die Einreichung der Wahlvorschläge (Klaus Kleiner und Rio Koch).

Kandidatinnen und Kandidaten der CDU Altschweier

Insgesamt wurden für den Ortschaftsrat zehn Kandidaten mit folgender Aufstellung vorgeschlagen: Erster Listenplatz der vorgeschlagene Ortsvorsteher (in Einzelwahl). Die Listenplätze zwei bis zehn in alphabetischer Reihenfolge (in Blockwahl). Die Zustimmung zum Aufstellungsverfahren erfolgte in geheimer Wahl. Vorgeschlagen wurden: Seibicke Rudi, amtierender Ortsvorsteher, Feuerer Martin, Hahn Markus, Hörth Willi, Meier Anita, Meier Erwin, Müller Manfred, Püttbach Rainer, Seiler Nicole und Strauß Mathias. Weitere Vorschläge durch die Versammlung wurden nicht eingebracht. Mit kurzen Statements stellten sich die Kandidatinnen und Kandidaten der Öffentlichkeit vor. Die geheim durchgeführte Wahl erbrachte folgendes Ergebnis: Listenplatz eins Rudi Seibicke (vorgeschlagener Ortsvorsteher), Listenplätze zwei bis zehn in alphabetischer Reihenfolge: Feuerer Martin, Hahn Markus, Hörth Willi, Meier Anita, Meier Erwin, Müller Manfred, Püttbach Rainer, Seiler Nicole, Strauß Mathias.

"Wir sind sehr froh, eine so ausgewogene Kandidatenliste präsentieren zu können", unterstrich Ortsverbandsvorsitzender Kleiner. "Neben erfahrenen bisherigen Mandatsträgern wie Ortsvorsteher Rudi Seibicke, CDU-Fraktionsvorsitzender im Bühler Stadtrat Willi Hörth, Anita Meier, Rainer Püttbach und Manfred Müller konnten wir auch jüngere Erstkandidaten für die Ortschaftsratskandidatur gewinnen." Markus Hahn vertrete die "Jungen Erwachsenen", Nicole Seiler und Mathias Strauß repräsentierten "Junge Familien mit Kindern". Erwin Meier und Martin Feuerer sind im Ortsgeschehen integriert wollen sich mit Erfahrung und Ortskenntnis für ihren Heimatort engagieren. Bedauert wurde, dass Ortschaftsrat Hans Schemel aufgrund beruflicher Inanspruchnahme für eine weitere Kandidatur nicht mehr zur Verfügung stand.

"Ich danke allen, die ihren guten Namen für unsere CDU hergeben", würdigte Kreisvorsitzende Felder die Bereitschaft zur Kandidatur und wünschte dem Altschweierer Ortsverband "einen erfolgreichen Kommunalwahlkampf 2009".

Der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Sascha Mielke informierte zur Kandidatenaufstellung für den Gemeinderat. "Nach der Abschaffung der Unechten Teilortswahl haben Stadtverband und Ortsverbände gemeinsam ein Modell erarbeitet, das Kernstadt und Stadtteile bei der Aufstellung der Kandidatenliste optimal berücksichtigt". Dieses Modell werde der CDU-Stadtverband bei der Kandidatenkür im Januar 2009 der Öffentlichkeit präsentieren.

Altschweier, den 25.11.2008 - Christel Dietmeier, Pressereferentin

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Leo Pfeifer aus Altschweier für 40-jährige CDU-Mitgliedschaft geehrt

Für 40 Jahre Mitgliedschaft in der Christlich Demokratischen Union Deutschlands wurde Leo Pfeifer im Rahmen der Hauptversammlung des Altschweierer CDU-Ortsverbandes geehrt. Ortsverbandsvorsitzender Klaus Kleiner und Kreisvorsitzende Sylvia M. Felder würdigten Verdienste und Treue des langjährigen Mitglieds und überreichten namens der CDU Deutschlands Urkunde und Anstecknadel sowie ein Präsent des Ortsverbandes.

Die Vita des Jubilars ist von christlich-demokratischen Werten geprägt. In Ottersweier geboren, aufgewachsen und in seinem Heimatort in der Gemeindeverwaltung beschäftigt, trat Leo Pfeifer 1966 in den CDU-Ortsverband Ottersweier ein. Nach seinem Ortswechsel nach Altschweier kandidierte er bei den Kommunalwahlen 1971 für den Altschweierer Gemeinderat, in dem er bis 31. Dezember 1972, dem Stichtag der Eingliederung nach Bühl, engagiert zum Wohl seiner Wahlheimat wirkte. Von Januar 1973 bis April 1974 war Leo Pfeifer Ortschaftsrat in Altschweier und Stadtrat in Bühl. Bedingt durch die Übernahme der Geschäftsführerposition bei den Stadtwerken Bühl ab Mai 1974 schied Leo Pfeifer aus dem Ortschafts- und Gemeinderat aus.

Klaus Kleiner, Vorsitzender des Ortsverbande, Leo Pfeifer sowie Sylvia Felder, Kreisverbandsvorsitzende (v.l.n.r.)

Auch ohne politisches Mandat hat sich Leo Pfeifer dem CDU-Ortsverband Altschweier stets verbunden gefühlt, war von 1972 bis 1982 Schriftführer und ein engagierter politischer Weggefährte des unvergessenen Ehrenvorsitzenden Fridolin Hörth. Vier Jahrzehnte lang hat Leo Pfeifer der CDU die Treue gehalten, sie gefördert und unterstützt. Auch heute noch begleitete er die Aktivitäten des Altschweierer Ortsverbands mit wachem Interesse, nimmt an politischen wie kulturellen Veranstaltungen und gern auch an den interessanten Reisen der Altschweierer CDU teil.

Altschweier, den 23.11.2008 - Christel Dietmeier, Pressereferentin

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Altschweierer CDU wählt Klaus Kleiner bei Hauptversammlung erneut zum Vorsitzenden

Kreisvorsitzende Felder gratuliert zu engagierter und erfolgreicher Arbeit

Ein positives Resümee ihrer Arbeit mit stärkender Innen- und vielbeachteter Außenwirkung konnten die Altschweierer Christdemokraten bei der gut besuchten und zügig abgewickelten Hauptversammlung im Gasthaus "Zur Yburg" ziehen. Ortsverbandsvorsitzender Klaus Kleiner wurde bei den turnusgemäßen Wahlen für weitere zwei Jahre einstimmig im Amt bestätigt. Als neuen Stellvertreter wählte die Versammlung einstimmig Erwin Meier (bisher Alfons Jost). Vorsitzender Kleiner stimmte die Versammlungsteilnehmer auf das herausfordernde Programm des Abends ein, das mit einer weiteren, separaten Veranstaltung auch die Nominierung der OrtschaftsratskandidatenInnen für die Kommunalwahl 2009 (sh. gesonderten Bericht) vorsah. Beide Veranstaltungen wurden hinsichtlich Formvorschriften und rechtmäßigem Prozedere von der Vorsitzenden des CDU-Kreisverbandes, Sylvia M. Felder, und dem Vorsitzenden des Bühler CDU-Stadtverbandes, Sascha Mielke, begleitet.
  

Klaus Kleiner, Sylvia Felder, Sascha Mielke und Willi Hörth (v.l.n.r.)

In seiner Rückschau zeigte Vorsitzender Kleiner die Schwerpunkte des Veranstaltungsprogramms mit Politik und Information, aber auch Reisen, Ausflügen und gesellschaftlichen Veranstaltungen wie "Hüttenfest" und "Treffen zwischen den Jahren" auf. Höhepunkt im Jahr 2007 nannte er die Berlin-Reise mit persönlicher Audienz bei Bundespräsident Horst Köhler. "Politisch wie kulturell prägend" sei auch 2008 die achttägige Reise in die Baltischen Länder gewesen. Mit der Patenschaft für die Altschweierer Kinderspielplätze, der Waldpatenschaft und der jährlichen Bachputzete unterstütze der CDU-Ortsverband nachhaltig das Gemeinwohl und bringe sich aktiv in die Dorfgemeinschaft ein. "Wir wollen stets präsent sein, unseren Mitgliedern den Nutzen ihrer CDU-Mitgliedschaft vermitteln und durch unsere Aktivitäten weitere neue Mitglieder und Freunde gewinnen", formulierte der Vorsitzende. Dem CDU-Ortsverband Altschweier gehören derzeit 85 Mitglieder an; zwei neue Mitglieder konnten im Jahresverlauf gewonnen werden.

Schriftführer Rio Koch widmete sich mit einer nachdenkenswerten Power-Point-Präsentation dem Thema "Jugendliche in Politik und Gesellschaft". Den Kassenbericht trug Vorsitzender Kleiner in Vertretung von Schatzmeister Thomas Bauer vor. "Unsere Kassenlage kann als ausgeglichen und stabil bezeichnet werden." Für ein solides finanzielles Fundament sorge auch der jährliche Glühweinverkauf auf dem Bühler Weihnachtsmarkt. Eine "professionell und exakt geführte Kasse" attestierten Kassenprüfer Manfred Dietmeier und Franz Meier. Dem Schatzmeister wurde einstimmig Entlastung erteilt.

Unter der Überschrift "Was passiert in Bühl derzeit" informierte Willi Hörth, CDU-Fraktionsvorsitzender im Gemeinderat, über gesamtstädtische Themen und die Arbeit in der CDU-Fraktion. Hans Schemel, Fraktionsvorsitzender der CDU im Ortschaftsrat, beleuchtete bereits abgeschlossene und zukünftige Altschweierer Vorhaben.
Mit Anerkennung und Dank für ausgezeichnete politische Arbeit und vielfältige Aktivitäten mit großer Außenwirkung empfahl Kreisvorsitzende Sylvia M. Felder der Versammlung die Entlastung der Vorstandschaft, die einstimmig erfolgte. Die anschließenden Neuwahlen mit geheimer Abstimmung wurden von der Kreisvorsitzenden moderiert und satzungsgemäß durchgeführt. Mit einstimmigem Votum wurden für zwei Jahre gewählt: Vorsitzender Klaus Kleiner, Stellvertretender Vorsitzender Erwin Meier, Schriftführer Rio Koch, Schatzmeister Thomas Bauer und Pressereferentin Christel Dietmeier. Zu Beisitzern wählte die Versammlung: Guido Brommer, Martin Feuerer, Willi Hörth,
Adelbert Jost, Alfons Jost, Annerosel Karcher, Gerhard Knopf, Angelika Kraner, Klaus Schwandt und Ernst Venz. Kassenprüfer sind erneut Manfred Dietmeier und Franz Meier.

Ortsverbandsvorsitzender Kleiner stimmte die bewährte und hochmotivierte Mannschaft "auf viel Arbeit im Kommunalwahljahr 2009 ein". Er dankte allen CDU-Mitgliedern für ihr Mitwirken in den vergangenen zwei Jahren und ihren engagierten und stets zuverlässigen Einsatz.

Altschweier, de 22.11.2008 - Christel Dietmeier, Pressereferentin

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Traditionelles Herbsttreffen der CDU-Frauen-Union Stadtverband Bühl und Umland mit MdL Ursula Lazarus

Mit einem geselligen Sektempfang in der Anwaltskanzlei von FU-Mitglied Petra Hermann in der Bühler Schwanenstraße überraschte die CDU Frauen-Union Stadtverband Bühl und Umland zum Auftakt ihres traditionelles Herbsttreffens. FU-Vorsitzende Sabine Bauknecht konnte 30 Mitglieder und einige Gäste begrüßen und stimmte die kultur- und politik-interessierten Teilnehmerinnen auf den Besuch des Bühler Stadtmuseums, der dem politischen Gespräch mit der Landtagsabgeordneten Ursula Lazarus vorgeschaltet war, ein.

Mitglieder der Frauen Union vor dem Bühler Museum

Museumsleiter Michael Rumpf führte die Besuchergruppe durch das neue Stadtmuseum, "dessen Gebäudeursprung auf das Jahr 1668 zurückgeht und zweitältestes Gebäude der Stadt Bühl ist". "Wir erleben seit der Eröffnung im Spätjahr 2007 einen ungeahnten Besucherzuspruch und stehen knapp vor dem 10.000sten Besucher" informierte Rumpf, "doch leider reicht es bei ihnen heute noch nicht, diese Schallgrenze zu brechen". Der Rundgang durch das mit Themenausstellungen interessant und ansprechend gestaltete Museum beeindruckte die Besucherinnen, unter denen sich auch zahlreiche FU-Mitglieder aus dem Rastatter Raum befanden, sehr. Sie erlebten Bühl und die Region im Wandel der Zeit, waren begeistert von der benutzerfreundlichen, zum aktiven Erleben einladend gestalteten Museumskonzeption und nutzten die Informationsmöglichkeiten in Wort, Bild und Ton. Nach dem nahezu zweistündigen Rundgang durch das "neue Bühler Schmuckstück" waren sich die Besucherinnen einig: "Ein wunderbares, interessant gestaltetes Haus, das Geschichte, Kultur, Wirtschaft und Bühler Tradition erlebbar mache, das aber auch architektonisch das "Früher" mit dem "Heute" ideal verknüpfe und immer wieder Lust auf einen Besuch mache."

Über "Aktuelles aus dem Landtag" berichtete MdL Ursula Lazarus beim geselligen Abschluss in großer Runde im Bühler Traditionsgasthaus "Rindfuß". "Dieses traditionelle Herbsttreffen mit politischen, aber auch kulturellen Inhalten, ist für mich jedes Jahr ein ganz besonderes Ereignis", lobte die Landtagsabgeordnete die Aktivitäten der Frauen-Union Stadtverband Bühl und Umland. Lebhaft diskutiert wurde die Familien- und Sozialpolitik im "Kinderland Baden-Württemberg". Im Dezember 2007, so Lazarus, hätten Land und Kommunen den Grundstein für die Finanzierung zum Ausbau der Kleinkindbetreuung gelegt. Bis Ende 2013 solle für rund ein Drittel aller Kleinkinder ein Betreuungsplatz zur Verfügung stehen. In Baden-Württemberg seien dazu bis Ende 2013 zusätzlich 60.000 Plätze zu schaffen. Insgesamt soll dann eine Versorgungsquote von landesweit 34 Prozent erreicht werden. Informiert wurde auch über die Betriebskostenförderung durch das Land ab Januar 2009, Betreuungsangebote für Kinder bis sechs Jahre und weitere Leistungen der baden-württembergischen Sozialpolitik. Auch über das beschlossene Maßnahmenpaket "Qualitätsoffensive Bildung" mit zusätzlich etwa 4000 neuen Lehrerstellen, der Absenkung des Klassenteilers auf 28 sowie die qualitative Stärkung der Hauptschulen wurde informiert. Zum teilweise kritisch diskutierten Thema "G 8" nahm die Landtagsabgeordnete, selbst langjährige Gymnasialpädagogin, Stellung. Beim weiteren Ausbau der B 3 neu unterstrich die Landtagsabgeordnete "Den gemeinsamen Willen der Verantwortlichen" und hofft auf "eine konzertierte Aktion".

In der anschließenden Diskussion sprach die Bühlertäler CDU-Gemeinderätin Ilse Neurath-Braun die Themen "Krippenplätze" und "Hilfen für die Kommunen, die ihre Hauptschulen zusammenlegen müssen" an. In Bühlertal wurden bereits zwei Klassenstufen zusammengelegt, der Schulstandort ist Bühlertal-Obertal. In diesem Zusammenhang nicht befriedigend geregelt sei die Kostenübernahme bei der Beförderung der Untertäler Schüler (Wegstrecke unter drei Kilometer) in die Hauptschule im Obertal. Gemeinderätin Neurath-Braun bat die Landtagsabgeordnete um Unterstützung, eine für alle Beteiligten akzeptable Lösung zu erreichen.

Bühl de 22.11.2008 - Christel Dietmeier, Pressereferentin
 

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CDU Ortsverband geht mit neuen Kandidaten in den Kommunalwahlkampf

Bei der Vorstandssitzung des CDU Ortsverbandes Bühl konnte die Vorsitzende, Frau Doris Schmith-Velten, berichten, dass nunmehr die Kandidatenlisten für die Kernstadt Bühl feststeht. Die bisherigen Mitglieder des Gemeinderats sind wieder auf die Liste. Hinzu kommen 8 neue junge Kandidaten.

Rainer Domin beim CDU Ortsverband Bühl

Damit ist eine Kombination langjähriger Erfahrung mit frischem Wind gegeben. Der CDU Ortsverband geht damit gestärkt in den Kommunalwahlkampf. Die Kandidatenvorstellung wird im Januar 2009 sein.

Im Anschluss an die Vorstandssitzung fand der Vortrag des Herrn Rainer Domin, Bühl, statt. Herr Domin zeigte Wege auf, wie die Wirtschaftsförderung der Stadt Bühl intensiviert werden kann. Im Anschluss an den interessanten Vortrag fand eine lebhafte Diskussion statt.

Bühl, den 06.11.2008, Doris Schmith-Velten, Vorsitzende

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CDU Ortsverband Altschweier besucht das Aueninstitut

Bühl-Altschweier (kkl). Der CDU-Ortsverband Altschweier besuchte das Aueninstitut in Rastatt, um sich über die Auswirkungen des Klimawandels auf die Ökologie am Oberrhein zu informieren. Prof. Dr. Emil Dister, der Leiter des Instituts, erklärte in einem spannenden Vortrag, wie sich das verändernde Klima und die verschiedenen Ausbauphasen des Rheins, von Tulla 1817 begonnen und mit der Inbetriebnahme der Staustufe Iffezheim 1977 beendet, auf die Dynamik der Pegelstände im Rhein auswirken und einen dramatischen Anstieg der Häufigkeit und Pegelhöhen von Hochwasser zur Folge haben.

Die CDU Altschweier im Aueninstitut

Das Aueninstitut wurde 1985 vom WWF gegründet und ist seit 2004 in die Universität Karlsruhe eingegliedert. Es erforscht weltweit das Verhalten von Auen, den Überschwemmungsflächender Flüsse. Prof. Dr. Emil Dister ist der international anerkannte Experte für diese Thematik.Ihm ist es gelungen, die Pegelstände des Rheins seit 1797 lückenlos zusammenzutragen. Damit ist er in der Lage, den Zusammenhang zwischen den einzelnen Phasen der Rheinausbaus und der Häufigkeit und der Pegelhöhe der Hochwasser zu beschreiben.

Bis zur Tullaschen Rheinkorrektur hat der Oberrhein mit seinen vielen Seitenarmen das ganze Rheintal ausgefüllt. Zwischen Basel und Karlsruhe gab es etwa 2000 Inseln. Bei steigendem Pegel hatte das Wasser viele Ausweichflächen. Durch den Ausbau des Flusses wurden diese Überflutungsflächen um 60% reduziert, das entspricht einem Volumen von etwa 200 Millionen Kubikmeter Wasser. Da sich dadurch auch die Fließgeschwindigkeit mehr als verdoppelt hat, treffen jetzt die Hochwasserspitzen des Rheins mit denen seiner größten Nebenflüsse Neckar, Main und Mosel aufeinander und addieren sich. Der Klimawandel löst durch starke Niederschläge und Schneeschmelze immer öfter große Wassermengen aus. Das alles hat in den letzten Jahren zu einer äußerst beunruhigenden Zunahme der Häufigkeit und Höhen von Hochwasser geführt.

Seit 1968 beschäftigt sich die Internationale Hochwasser-Studienkommission mit dieser Situation. 1978 hat sie einen Ergebnisbericht vorgelegt, in dem sie die erforderlichen Maßnahmen für Hochwasserschutz durch Retention, durch Öffnung von Überflutungsflächen, beschreibt. 1982 haben sich Frankreich und Deutschland vertraglich zum gemeinsamen Hochwasserschutz verpflichtet und das "Integrierte Rheinprogramm" entwickelt, das auf den Untersuchungen und Überlegungen des Aueninstituts basiert.

Dieses Programm sieht den Bau von Poldern vor, das sind Überflutungsflächen, die mit Dämmen und Ein- und Auslaßbauwerken bestückt sind, um Hochwasserspitzen aufzufangen. Auf der französischen Seite sind diese Baumaßnahmen inzwischen weitgehend vollendet. In Baden-Württemberg wurden von den hier vorgesehenen 13 Projekten erst 3 realisiert.

In seinen weiteren Ausführungen beschrieb Prof. Dister die Biodiversität der Flußauen. Obwohl diese in Deutschland nur 8% der Landfläche bedecken, leben hier etwa 70% der beobachteten Lebensgemeinschaften. Die Auen sind Biokorridore, Lebens- und Wanderräume, die Pflanzen und Tiere zum Arterhalt benötigen.

Der menschliche Eingriff hat im Bereich des Oberrheins erhebliche Risiken herbeigeführt. Nur wenn die Politik klare Prioritäten setzt, kann es gelingen, künftigen Schäden vorzubeugen und die Artenvielfalt zu erhalten, gab er den Mitgliedern der Altschweierer CDU mit auf den Weg.

Altschweier, den 21.10.2008, Klaus Kleiner, Vorsitzender

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Jahreshauptversammlung des CDU Ortsverbandes Weitenung

Kommunalpolitische Arbeit trägt Früchte

Lothar Schrodin im Amt des 1. Vorsitzenden bestätigt / Kommunalwahl 2009 Arbeitsschwerpunkt

Bühl-Weitenung (LS): Die turnusgemäße Wahl der Vorstandschaft stand im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung des CDU Ortsverbandes in Weitenung. In seinem Rechenschaftsbericht konnte der amtierende Vorsitzende Lothar Schrodin eine positive Bilanz der bisher geleisteten, kommunalpolitischen Arbeit ziehen. Bei der turnusgemäßen Wahl wurde Stadt- und Ortschaftsrat Schrodin einstimmig in seinem Amt bestätigt. In seiner Begrüßung konnte Schrodin zahlreiche Gäste willkommen heißen. Die CDU Kreisvorsitzende Sylvia Felder konnte Schrodin ebenso begrüßen wie Sascha Mielke, Vorsitzender des Bühler CDU-Stadtverbandes sowie Johannes Hurst aus Sinzheim und Tobias Wald aus Ottersweier. Als Schriftführer ging Jürgen Herp auf die Schwerpunkte der Jahreshauptversammlung 2007 sowie auf die Sacharbeit bei den Vorstandssitzungen näher ein. "Wir haben als jüngster Bühler CDU-Ortsverband schon einiges auf den Weg gebracht", resümierte Schrodin in seinem Rechenschaftsbericht. Auch bei der Zahl seiner Mitglieder konnte Schrodin im letzten Jahr einen Zuwachs von 14 % verbuchen.

Der neue Vorstand des CDU Ortsverbandes Weitenung

Mit zahlreichen Arbeitseinsätzen hat der Ortsverband im nördlichsten Stadtteil von Bühl schon mehrfach auf sich aufmerksam gemacht. Da Weitenung von zwei Kreisstraßen tangiert wird, sorgt der zunehmende Durchgangsverkehr für viel Unmut bei den Bürgern. Ein Licht am Ende des Tunnels sieht Schrodin in dem greifbar nahen Lückenschluss der B 3 neu zwischen Steinbach und Sinzheim und der geplanten Ostanbindung des Baden-Airparks. Der für 2009 geplante Ausbau der BAB 5 bringt mit den flankierenden Lärmschutzmaßnahmen die seit langem erwartete Lärmentlastung für Weitenung. Völlig unzureichend sind nach Auffassung von Schrodin dagegen die Lärmschutzmaßnahmen der Deutschen Bahn AG entlang der neu ausgebauten Rheintalstrecke im Bereich von Bühl. Die Bahngleise wurden im Rahmen des vierspurigen Ausbaus zwischen der Kernstadt Bühl und Sinzheim zwar deutlich höher verlegt, auf einen Lärmschutz der direkt angrenzenden Orte wurde aber gänzlich verzichtet. Bevor Sascha Mielke als Wahlleiter die Wahl der Vorstandschaft einleitete, konnte Schatzmeister Daniel Fritz über eine stabile Kassenlage berichten. Kassenprüfer Ewald Wild bescheinigte Fritz eine einwandfreie Kassenführung. Die Entlastung der Vorstandschaft nahm Ewald Wild vor, der dem Vorstandsteam für das bisher geleistete Engagement dankte. Bei der Wahl der Vorstandschaft konnte als "Zählkommission" Sylvia Felder und Tobias Wald über einstimmige Wahlergebnisse berichten.

In geheimer Wahl wurde Lothar Schrodin als Vorsitzender des CDU Ortsverbandes Weitenung in seinem Amt bestätigt. Maßgeblich unterstützt wird Schrodin von dem ebenfalls in seinem Amt bestätigten zweiten Vorsitzenden Roland Ernst. Für die Finanzen des Ortsverbandes wird sich in den nächsten zwei Jahren wiederum Schatzmeister Daniel Fritz verantwortlich zeigen. Als Schriftführer wird dem Ortsverband Jürgen Herp zur Verfügung stehen. Zwei Beisitzer werden künftig die Arbeit der Vorstandschaft tatkräftig unterstützen, Gerhard Frietsch und Gabriele Dieterle. Den Posten des Kassenprüfers übernahmen Denis Schrodin und Ewald Wild. Der Vorsitzende des CDU Ortsverbandes Weitenung bedankte sich bei den Mitgliedern für das ihm entgegenbrachte Vertrauen. In einem kurzen Statement informierte Schrodin die Mitglieder des Ortsverbandes über die derzeit anstehenden Planungen und Beschlüsse. Der Schwerpunkt der Arbeit wird in den Vorbereitungen zur Kommunalwahl 2009 liegen, wobei die Arbeiten hierfür bereits im vollen Gange sind.

Weitenung, den 19.10.2008 - Lothar Schrodin, Vorsitzender

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CDU-Ortsverband Bühl organisierte Reise in die Europahauptstadt Brüssel

Die Reise des CDU-Ortsverbands Bühl vom 06. – 07. Oktober 2008 ging mit dem Komfort-Bus zunächst nach Luxemburg mit anschließender Weiterfahrt nach Brüssel und dort wurde die Gruppe von den Mitarbeitern der Konrad-Adenauer-Stiftung empfangen. Die überaus politikinteressierten und engagierten Teilnehmer diskutierten mit Barbara Einhäuser, der Referentin des Europabüros des KAS, über die Gesetzgebung und Bürokratie der EU und deren Auswirkungen auf die Wirtschaft leben in Deutschland. Ein gemeinsames Abendessen und ein Rundgang durchs beleuchtete nächtliche Brüssel unter Leitung von Julia Beile, Projektassistentin im Entwicklungspolitischen Dialog der KAS, rundeten den ersten Tag eindrucksvoll ab.

Im Europabüro der Konrad-Adenauer-Stiftung

Der nächste Vormittag stand ganz im Zeichen des EU-Parlaments. Erster Programmpunkt dabei war der Besuch bei MdEP Daniel Caspary. "Wie arbeitet das Europäische Parlament?" Diese Frage wurde mit den Besuchern ausführlich diskutiert und es gab genug Zeit zum Meinungs- und Erfahrungsaustausch. Weiter auf dem Programm stand die Teilnahme an einer Sitzung im Europaparlament und den Abschluss nach einer Führung durchs Parlament bildete das Mittagessen in der Parlamentskantine.

Europaabgeordneter Daniel Caspary empfing Bühler CDU
im Europäischen Parlament
  

Teilnehmer der CDU-Fahrt

Eine Stadtrundfahrt mit Rundgang führte die Bühler CDU-ler durch das moderne Europaviertel, vorbei an den wichtigsten Bauwerken der EU. Auch der historische Teil im Quartier Leopold wurde nicht vergessen: Der Weg führte zum Atomium, Justiz- und Königspalast sowie zum Triumphbogen und durch das Squares-Viertel im herrlichsten Jugendstil.

Der Rundgang führte vorbei an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Brüssels Unter- und Oberstadt. Die Straßen entlang der Route sind zumeist von Schaufenstern, Cafés und Restaurants gesäumt... man hätte noch länger verweilen mögen, aber der Rundgang endete am nahe gelegenen Grand Place.

Stadtrundfahrt und -begehung auf dem Grand Place im Brüsseler Zentrum

Den Abschluss dieser eindrucksvollen Brüssel-Reise bildete der Besuch der Vertretung des Landes Baden-Württemberg bei der Europäischen Union, wo man noch die letzten Minuten der Donau-Konferenz genießen konnte. Im Gespräch mit Dr. Kurt Gaissert, dem Leiter der Landesvertretung Baden-Württemberg, wurde den Teilnehmern sehr eindrucksvoll die Arbeit unserer Landesvertretung präsentiert. Hauptaufgaben des Büros sind vor allem Networking-Aktivitäten in Brüssel und die Informationsbeschaffung für die Landesregierung.

Einig waren sich alle, dass Brüssel eine Reise wert war – auch dank der guten Organisation von Doris Schmith-Velten und Jens Gerlich - und deshalb sicher nicht die letzte Fahrt dieser Art sein sollte.

Terminplan

Bühl, den 19.10.2008 - Doris Schmith-Velten, Vorsitzende

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CDU Frauen-Union von Stadtverband Bühl/Umland und Kreisverband total begeistert vom neuen Landratsamtsgebäude im Herzen von Rastatt

"Einblick und Durchblick" in die Aufgaben der Landkreisbehörde gewannen 30 Mitglieder und Gäste der CDU Frauen-Union Stadtverband Bühl/Umland und des FU-Kreisverbandes Rastatt beim Besuch des neuen Landratsamtes, das zentral zwischen Bahnhof und Schlosspark im Herzen von Rastatt, liegt. Im lichtdurchfluteten Eingangsbereich wurden die Besucherinnen medial willkommen geheißen und von Landrat Jürgen Bäuerle im Bereich des Kunden-Service-Centers herzlich begrüßt. "Es freut mich, dass sie diesen Nachmittag dem Landkreis und unserem neuen Landratsamt widmen", würdigte der Landrat das Interesse der politisch interessierten und engagierten Frauen.

Im Sitzungssaal des neuen Landratsamtes, der durch seine ansprechende Architektur, Funktionalität und Kunst mit Parlamentsatmosphäre beeindruckte, skizzierte Landrat Bäuerle das Aufgabenspektrum der Landkreisbehörde, das von A wie Abfallwirtschaft bis Z wie Zahngesundheit reiche. Zuständig für 23 Städte und Gemeinden mit 230.000 Einwohnern verstehe sich der Landkreis mit seinen 1100 Beschäftigten als zukunftsorientierter Dienstleister und zuverlässiger Ansprechpartner der Kommunen und ihre Bürgerinnen und Bürger. Der Landrat erinnerte an die durchgeführte Verwaltungsreform, die dem Landkreis zusätzlich elf neue Aufgabengebiete mit 350 Mitarbeitern beschert habe. 16 Schulen mit 9000 Schülern betreue der Landkreis, mit einem Förderrahmen von 14 Mio. Euro in 2008. Landrat Bäuerle informierte zum Verwaltungs- und Vermögenshaushalt und erläuterte das Aufgabenspektrum des 67 Mitglieder zählenden Kreistagsgremiums.

Die Freude über das "gelungene Werk" war dem Hausherrn sichtlich anzusehen, als er den 15 Jahre dauernden Weg von 1993 (Entschluss der Stadt Rastatt, das Kasernenareal Canrobert zu kaufen), über den Grundsatzbeschluss für einen Neubau im Jahr 2000, den Architektenwettbewerb 2003, die Baugenehmigung 2005 bis zur Einweihung am 18. Juli 2008 aufzeigte. "15 Standorte haben wir in unserem neuen Landratsamt zusammengeführt und sind nun endlich unter einem Dach".

Landrat Jürgen Bäuerle (rechts) gewährte den Frauen der FU einen interessanten Einblick in das neue Landratsamt

Einen "Gewaltakt" nannte der Landrat den Umzug der Verwaltung im Juni, der jedoch hervorragend geplant und organisiert gewesen sei. "Am Montag, 16. Juni, um 8 Uhr, war unsere Verwaltung im neuen Haus betriebsbereit."

Mit einer filmischen Rückschau, Daten und Fakten informierte Architektin Manuela Garlik vom Gebäudemanagement über Standort, Architektur, Bauphase, Technik und Ausstattung des neuen Landratsamtes. Bei einem geführten Rundgang durch die hellen, transparent wirkenden Büros und Arbeitsbereiche wurde auch das ausgeklügelte Farbleitsystem, Wegweiser für Besucher, erläutert. Von einem der begrünten Dachgärten genossen die Besucherinnen einen grandiosen Blick auf das "grüne Kleid" des Landratsamtes mit seinen Innenhöfen sowie auf die Achse zwischen Schloss und Bahnhof, die das neue Landratsamt mit seiner ansprechenden Architektur in Verlängerung des Schlossparks nun städtebaulich mitprägt.

Landrat Jürgen Bäuerle (Mitte) zusammen mit den begeisterten FUlerinnen

Auch der Dienstbereich des Landrats stand den FUlerinnen zur Besichtigung offen und Jürgen Bäuerle informierte umfassend über Ausstattung, Technik, mediale Vernetzung und die "Kunst am Bau" mit der Installation "Alle" von Rudolf Herz auf dem Kulturplatz vor dem neuen Landratsamt. Im einladend wirkenden Bistro wurde abschließend bei einer Tasse Kaffee das Erlebte im Gespräch vertieft und diskutiert. "Wir sind beeindruckt und gleichermaßen begeistert vom neuen Landratsamt" dankte FU-Vorsitzende Sabine Bauknecht Landrat Jürgen Bäuerle für dessen Einladung, "für die umfassenden Informationen und interessanten Ein- und Durchblicke in einem Haus, das ganz im Dienste der Bevölkerung stehe."

Bühl, den 24.09.2008 - Christel Dietmeier, Pressereferentin

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Altschweierer CDU besuchte Familienbrauerei Bauhöfer in Ulm

Unter dem Motto "Vom Halm zum Glas" war der Altschweierer CDU-Ortsverband mit vierzig Mitgliedern und einigen Gästen auf Bier-Exkursion bei der Familienbrauerei Bauhöfer in Ulm zu Gast. Diese kann mit ihrem "Ulmer Bier" auf eine 156-jährige Erfolgsgeschichte zurück blicken und wird seit der Gründung im Jahr 1852 bereits in der fünften Generation als Familienbetrieb geführt. Mit einer Film-rückschau erinnerte Gustl Bauhöfer, diplomierter Braumeister und einer der beiden geschäftsführenden Gesellschafter, an die Brauereigründung durch seinen Urgroßvater Ludwig Bauhöfer, die Ge-winnung der ersten "Wirtekunden", die stetige Weiterentwicklung der Brauerei, aber auch an wirtschaftliche Krisen, die die Bauhöfers stets mit Optimismus und badischer Beharrlichkeit gemeistert hätten.

Braukessel in Ulm

Heute präsentiert sich die Familienbrauerei als moderner, innovativer Brauereibetrieb mit hohem Qualitätsanspruch, mehrfach DLG-prämiert, beschäftigt 34 Mitarbeiter und bildet auch Lehrlinge aus. Stolz sind die Bauhöfers auch auf ihre Selbständigkeit in Zeiten von Globalisierung und Fusionen. Sie pflegen die Braukultur der Ortenau, fühlen sich Heimat und Historie verpflichtet.

"Bereits vor über 5000 Jahren habe es Bier gegeben", informierte der Braumeister, "es wurde Trank der Götter genannt". Römische Legionäre liebten das Bier ebenso wie die Germanen. Häufig sei der Gestensaft in Klöstern gebraut worden. "Ein kühles deutsches Bier sei einfach der pure Genuss", ist Bauhöfer überzeugt. Dafür sorge vor allem die älteste lebens-mittelrechtliche Vorschrift der Welt: "Das Reinheitsgebot für deutsches Bier." Dieses wurde am 23. April 1516 auf dem Landständetag zu Ingolstadt von Bayerns Herzog Wilhelm IV erlassen. Grund sei die Braukunst des Mittelalters gewesen. Manch "teuflisches Zeug" wie Ochsengalle, giftige und berauschende Kräuter, Pech oder Ruß habe man damals ins Bier gemischt, um es schmackhafter und haltbarer zu machen. Mit dem Reinheitsgebot von 1516 wurde diesem Treiben ein Ende gesetzt. Das deutsche Reinheitsgebot sei einzigartig auf der Welt und biete seit nahezu 500 Jahren umfassenden und transparenten Verbraucherschutz und damit auch eine beispielhafte Lebensmittelsicherheit. Als einzigem deutschen Nahrungsmittel würdigte die Europäische Kommission dies durch die Verleihung des Zertifikats "traditionelles Lebensmittel". "Darauf sind wir deutschen Bierbrauer mächtig stolz.!"

"Wasser, Malz, Hopfen und Hefe - die fantastischen Vier" garantierten höchste Qualität in allen Produktionsstufen und seien Garant für das Vertrauen der Kunden." Und zur Reinheit des Bieres habe Richard von Weizsäcker einmal geäußert: "Man könnte froh sein, wenn die Luft so rein wäre wie das Bier."

Mitglieder der Altschweierer CDU

Beim geführten Betriebsrundgang wurde die Braukultur vom Malz-Silo über Mischpfanne, Läuterbottich, Würzepfanne bis zum Gär- und Lagertank lebendig, das Jungbier im Keller erlebt, Bierfilter und Abfüllanlage besichtigt. Gustl Bauhöfer nannte "das Malz die Seele des Bieres, das Wasser den Körper, der Hopfen sorge für den Geschmack und die Hefe bringe die Gährung". Das Braumalz bestimme den Charakter des Bieres und der Grundstein für Farbe und Geschmack werde bereits in der Mälzerei gelegt. Mit mehr als 5.000 verschiedenen Biermarken böten die deutschen Brauer den Verbrauchern eine Bier-Vielfalt wie sonst nirgends auf der Welt. In Maßen genossen gelte Bier aufgrund seiner Vitalstoffe als bekömmliches und gesundheitsförderndes Getränk.

"Kommt, lasst uns ein Bier trinken" lud Bauhöfer zum Abschluss zur Bierverkostung ein. Mit "Hopfen und Malz – Gott erhalt’s" dankte Ortsverbandsvorsitzender Klaus Kleiner für den informativen Nachmittag "rund um den köstlichen Gerstensaft" und die CDUler ließen sich die breite Palette der Ulmer Bierspezialitäten vom Hefeweizen über das Vollmondbier bis zum Hexensud genüsslich munden.

Altschweier, den 11.09.2008, Christel Dietmeier, Pressereferentin

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Altschweierer CDU-Ortsverband bei Bachputzete für saubere Umwelt im Einsatz

Pünktlich zum Bachfest des MGV Sängerbundes am 2. und 3. August war die bewährte Bachputzer-Truppe des Altschweierer CDU-Ortsverbands wieder auf Säuberungstour in der Bühlot unterwegs. Von allerlei Unrat befreit wurde der liebliche Bach auf seiner gesamten Länge vom westlichen Ortseingang bis zur Bühlertäler Gemarkungsgrenze im Osten.
Fünfzehn Bachputzer, darunter auch die Jugendlichen Norman, Björn und Christoph sowie zahlreiche Aktive des Sängerbundes und Chorleiter Werner Falk, fischten Plastikfolien, Flaschen, Blechdosen, eine Autobatterie, einen Teppichboden in Wohnzimmer-Größe und sogar ein Lunchpaket mit belegtem Vesperbrot aus den Fluten. Große Mengen von Holzteilen, Baumästen und Gartenabfällen mussten zum Abtransport ans Bühlotufer gehievt werden.

Mitglieder der Altschweierer CDU beim Bachputzete

Ortsverbandsvorsitzender Klaus Kleiner konnte allerdings zu den Bachputzeten vergangener Jahre einen positiven Vergleich ziehen. "Wir haben in diesem Jahr erheblich weniger Zivilisationsmüll im Bachbett vorgefunden." Er wertete dies als Zeichen, "dass das Umweltbewusstsein der Mitbürger und Anrainer zugenommen habe. Trotzdem gibt es immer noch genügend Umweltsünder, die unsere Lebensader Bühlot als bequeme und kostenlose Entsorgungsmöglichkeit für Rasenschnitt, Gartenabfälle und Zivilisationsmüll betrachten." Auch der Faktor "Gedankenlosigkeit" spiele hier eine große Rolle. Ein 2,5 cbm fassender Dietmeier-Container war nach getaner Arbeit bis über den Rand gefüllt und musste entsorgt werden.

Ein kräftiger Regenschauer vor Beginn der Bachputzete ließ die Bühlot innerhalb einer halben Stunde um über zehn Zentimeter ansteigen, und die Fluten schwemmten so manches "entsorgte Stück" bachabwärts. Bei der diesjährigen Bachputzete kam erschwerend hinzu, dass durch die Umbaumaßnahmen in eine "raue Rampe" beim ehemaligen "Absturz Bäuerle", die Strömung erheblich zugenommen hat. "Das Waten und Springen im Bach von einem großen Stein zum anderen war dort direkt lebensgefährlich", berichtete Bachputzer Alfons.
Nach zwei Stunden kostenlosem Bühlot-Bad waren manche nass bis zur Hüfte und hatten sich das zünftige Dankeschön-Vesper bei Rudi Seibicke am Teich wahrlich verdient. Der Ortsvorsteher, Naturfreund und passionierter Angler, dem eine "naturbelassene und fischfreundliche Bühlot" sehr am Herzen liegt und der bei der Bachputzete auch Jahr für Jahr in die Fluten steigt, war "trocken geblieben", denn er steckte bis unter die Achseln in einer "Watt-Hose".

Altschweier, den 01.08.2008, Christel Dietmeier, Pressereferentin

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Besuch in Stuttgart

Willi Hörth zu Gast bei der CDU-Landtagsfraktion / Anwalt für Familienrecht berichtet über Erfahrungen mit "Cochemer Modell"

Bühl (red) - Der Bühler Rechtsanwalt und CDU-Fraktionsvorsitzende Willi Hörth war zu Gast bei der CDU-Landtagsfraktion. Die Einladung hatte die CDU-Landtagsabgeordnete Ursula Lazarus vermittelt, da sie wusste wie intensiv sich Willi Hörth mit dem "Cochemer Modell" befasste, das bei Entscheidungen über das Sorgerecht für Kinder nach der Trennung der Eltern unbürokratische Wege praktiziere, heißt es in einer Pressemitteilung.

Richter, Fachanwälte für Familienrecht, Mitarbeiter der Jugendämter, Beratungsstellen und Psychologen arbeiteten intensiv zusammen, um Kinder möglichst wenig unter der Scheidung der Eltern leiden zu lassen. Ziel sei es, die Eigenverantwortung der Eltern zu stärken und sie im Interesse der Kinder  zu einvernehmlichen Lösungen der Konflikte zu führen. In Baden-Baden ist dieses "Cochemer Modell" der Zusammenarbeit der Mitteilung zu folge schon seit Februar 2006 am Familiengericht eingeführt, genannt "Baden-Badener Praxis" und mit ersten Erfolgen erprobt.

Als Fachanwalt für Familienrecht sei Willi Hörth seit Beginn aktiv dabei. Über seine Erfahrungen aus der Praxis konnte er in Stuttgart jetzt einem hochkarätigen Gesprächskreis berichten, heißt es weiter. Gleich drei Arbeitskreise der CDU-Landtagsfraktion hatten zum Gespräch eingeladen: die Arbeitsgruppe "Frauen- und Familienpolitik" unter Leitung der stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Elke Brunnemer, dem auch Ursula Lazarus angehört, der Arbeitskreis "Recht und Verfassung" unter der Leitung von Bernd Hitzler sowie der Arbeitskreis "Soziales" unter der Leitung von Wilfried Klenk. Darüber hinaus befand sich Sozialministerin Monika Stolz unter den Gesprächspartnern sowie Fachleute aus dem Sozial- und dem Justizministerium, heißt es abschießend.

Bühl, den 07.07.2008 - Badisches Tagblatt

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CDU Frauen-Union Stadtverband Bühl und Umland - Rechtsanwältin Petra Hermann referierte: "Das neue Unterhaltsrecht"

Der Vortrag "Das neue Unterhaltsrecht – Gesetzesänderung zu Lasten der Frau", zu dem die CDU Frauen-Union Stadtverband Bühl und Umland in das Vimbucher Gasthaus "Engel" eingeladen hatte, fand zahlreiches Interesse. Rechtsanwältin Petra Hermann, Mitglied der Frauen-Union, erläuterte einleitend die Ziele der Unterhaltsreform, bevor sie auf die einzelnen Gesetzesänderungen einging. Hauptziele der Reform nannte sie die Förderung des Kindeswohls und die Stärkung der Eigenverantwortung des geschiedenen Ehegatten.

Anhand einer Berechnung erläuterte die Rechtsanwältin die Rechtslage beim Kindesunterhalt vor und nach der Reform. Hierbei zeige sich, dass durch die Änderung der Höhe des Kindesunterhalts sowie durch die Änderung der Rangfolge zwar das Ergebnis erreicht werde, dass nominell ein höherer Kindesunterhalt gezahlt würde, was jedoch dazu führe, dass seltener als bisher Leistungen nach dem Unterhaltsvorschussgesetz in Anspruch genommen werden könnten. Unterm Strich würde dadurch weniger Geld zur Verfügung stehen.

Erläutert wurden auch die Änderungen beim Betreuungsunterhalt und der damit einhergehenden erweiterten Erwerbsobliegenheit. Die neue Rechtslage führe auch dazu, dass die Mutter bzw. der betreuende Elternteil, wenn er seinen ungekürzten Unterhaltsanspruch behalten möchte, sich ab dem dritten Lebensjahr des Kindes um einen Kindergartenplatz oder eine ähnliche Betreuungseinrichtung bemühen müsse und diesen, soweit zumutbar, auch annehmen müsse. Sei ein derartiger Platz gefunden, müsse er eine mit den Betreuungszeiten vereinbare Erwerbstätigkeit aufnehmen, bzw. sich ernsthaft hierum bemühen. "In welchem Umfang sich die Rechtssprechung jedoch von dem bisher praktizierten Altersphasenmodell lösen wird, bleibt abzuwarten", sagte Hermann.

Eine weitere Veränderung ergebe ich diesbezüglich bei der Unterhaltsberechnung. Sei der kinderbetreuende Elternteil bisher einer Erwerbstätigkeit nachgegangen, obwohl er hierzu nicht verpflichtet gewesen sei, wurde ein Teil seines Einkommens als überobligatorisch angesehen und nicht in vollem Umfang in die Unterhaltsberechnung eingestellt. Künftig seinen die aus einer Teilzeittätigkeit des betreuenden Elternteils erzielten Einkünfte ab Vollendung des dritten Lebensjahres des Kindes voll anzurechnen.

In der Herabsetzung der Erfordernisse für eine angemessene Erwerbstätigkeit zeige sich eine weitere Veränderung. Wenn für die Vergangenheit galt "einmal Chefarztgattin – immer Chefarztgattin", sei zukünftig zu berücksichtigen, dass der Gesetzgeber eine Erwerbstätigkeit als angemessen ansähe, die einer früheren Erwerbstätigkeit des geschiedenen Ehegatten entspreche. Rechtsanwältin Petra Hermann nannte es zukünftig schwieriger, Unterhaltsansprüche auf Nachehelichenunterhalt durchzusetzen.

In der lebhaft geführten Diskussion beantwortete die Referentin weitere Fragen zum neuen Unterhaltsrecht und ging auch auf spezielle Fragen zum Familienrecht ein.

Bühl, den 22.06.2008 - Christel Dietmeier, Pressereferentin

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