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Pressearchiv 2005 - 2. Halbjahr

28.11.2005 - Frauen-Union Stadtverband Bühl und Umland erntet bei Hauptversammlung Anerkennung, Lob und Dank - Überraschung der Vorsitzenden: Buch "Angela Merkel" handsigniert

28.11.2005 - Langjährige FU-Mitglieder bei der Hauptversammlung geehrt

24.11.2005 - Altschweierer CDU-Reisegruppe
von Dresden, Frauenkirche und dem "Land der Sachsen" hellauf begeistert

15.11.2005 - Lebhafte Diskussionen und zufriedener Vorstand bei der ersten offenen Vorstandssitzung des CDU-Ortsverbandes Bühl

10.11.2005 - Traditionelles Herbsttreffen der FU mit Ursula Lazarus, MdL

07.11.2005 - Flohmarktserlös geht an den Tierschutzverein in Bühl

31.10.2005 - Arbeitseinsatz auf dem Weitenunger Friedhof

17.10.2005 - Altschweierer CDU auf Besichtigungstour im Rhine Center der Dow

17.10.005 - Gang durch die Bühler Geschichte - der Ortsverband Weitenung besucht das Stadtgeschichtliche Institut Bühl

14.10.2005 - CDU-Frauen-Union Stadtverband Bühl und Umland besichtigte Museum Geiser Schmiede in Bühlertal

11.09.2005 - Bühl im Trend - Erstmalig eine Frau an der Spitze des CDU-Ortsverbandes in Bühl. Frau Doris Schmith-Velten mit überwältigender Mehrheit zur Vorsitzenden des Ortsverbandes Bühl gewählt.

14.09.2005 - Frauen Union Stadtverband Bühl und Umland mit Wahlstand auf dem Bühler Wochenmarkt erfolgreich

30.08.2005 - Robert Hoogen ist neuer Vorsitzender der Jungen Union Bühl

27.08.2005 - Biblische Wein- und Brotprobe mit Peter Götz, MdB und Julia Klöckner, MdB im Bühler Schütte-Keller

21.08.2005 - Dr. Wolfgang Schäuble, Mitglied in CDU-Kompetenzteam, was Gast beim traditionellen Hüttenfest des Altschweirer CDU

24.07.2005 - CDU Ortsverband Altschweier sorgt für auch 2005 für saubere Bühlot

12.07.2005 - Peter Götz, MdB informiert den CDU-Stadtverband Bühl brandaktuell über das Regierungsprogramm der Union

08.07.2005 - Der CDU Ortsverband Altschweier besuchte das A-Klasse Werk von DaimlerChrysler in Rastatt

Frauen-Union Stadtverband Bühl und Umland erntet bei Hauptversammlung Anerkennung, Lob und Dank

Überraschung der Vorsitzenden: Buch "Angela Merkel" handsigniert

Die CDU Frauen-Union Stadtverband Bühl und Umland (FU) blickte bei ihrer Hauptversammlung im Ottersweierer "Hirsch" auf zwei Jahre erfolgreicher politischer Arbeit zurück, mit Schwerpunkten im sozialen, gesellschaftspolitischen, kulturellen aber auch geselligen Bereich. Bei den anstehenden Neuwahlen stellte sich, mit Ausnahme von Beisitzerin Ingrid Seibicke, die aus persönlichen Gründen nicht mehr kandidierte und mit herzlichem Dank und einem Blumengebinde verabschiedet wurde, das komplette Vorstandsteam zur Wiederwahl. Die 31 wahlberechtigten FU-Mitglieder honorierten die bisher geleistete gute Arbeit, die auch in der Öffentlichkeit positiv wahrgenommen wird, mit der einstimmigen Wiederwahl aller Mandatsträgerinnen.

Die neue Vorsitzende des FU Stadtverbandes Bühl und Umland heißt auch für die nächsten zwei Jahre Sabine Bauknecht (Vimbuch), ihre Stellvertreterinnen sind Margarete Bertele (Kernstadt) und Ilse Neurath-Braun (Bühlertal). Christel Dietmeier (Altschweier) bleibt Pressereferentin, Christel Bühler (Kernstadt) Schriftführerin und Martina Götz (Vimbuch) ist weiter für die Finanzen zuständig.

Zu Beisitzerinnen wählte die Versammlung Renate Höß (Moos), Petra Hermann (Kernstadt), Camilla Kopf (Ottersweier), Irene Müller (Ottersweier), Marlene Pfetzer (Kappelwindeck), Anita Riehle (Oberbruch), Maria Ruschmann (Lichtenau) und Johanna Stösser (Vimbuch). Zu Kassenprüferinnen wurden Tatjana Metzinger (Ottersweier) und Gabriele Striebich (Kernstadt) gewählt.

Den Leitsatz des FU-Landesdelegiertentages "Bildung ist unser Kapital – Kinder sind unsere Zukunft" stellte Vorsitzende Bauknecht in den Mittelpunkt ihrer Ausführungen und unterstrich mit Nachdruck die Unterstützung dieser Vorschläge durch die Bühler FU. Schriftführerin Christel Bühler ließ den Berichtszeitraum chronologisch Revue passieren. Herausragende Veranstaltung sei die außerordentlich gut besuchte Podiumsdiskussion "Mord und Totschlag vor Kinderaugen" mit der FU-Bundesvorsitzenden Prof. Dr. Maria Böhmer gewesen. Der detaillierte Kassenbericht von Finanzreferentin Martin Götz und die positive Kassenlage veranlassten Kassenprüferin Gabriele Striebich zu einem entlastenden "alles bestens".

FU-Kreisvorsitzende Dr. Helga Brähler lobte die engagierte kommunal- und gesellschaftspolitische Arbeit der Bühler Frauen-Union, übermittelte die Grußadresse der Kreis-Frauen-Union und empfahl der Versammlung die Entlastung der Vorstandschaft, die in toto erfolgte.

"Ich freue mich außerordentlich, eine solch starke Truppe hinter mir zu wissen", dankte Landtagsabgeordnete Ursula Lazarus mit dem Hinweis auf eigene Anfänge in der FU und unterstrich: "Gemeinsam sind wir stark". Mit seinem Vorsitzenden Sascha Mielke erwies auch der CDU-Stadtverband Bühl der Frauen-Union Referenz und würdigte deren vielfältiges Engagement zum Wohl der CDU.

Freude und Stolz waren an diesem Abend spürbar, denn "die erste Frau an der Spitze der BRD wird eine Frau aus der CDU sein." Und dafür hatte sich die Frauen-Union Stadtverband Bühl und Umland, initiiert von Christel Dietmeier und Ilse Neurath-Braun, wenige Tage vor der entscheidenden Bundestagswahl mit einem eigenen Marktstand auf dem Bühler Wochenmarkt, nochmals ganzer Kraft, überzeugenden Argumenten und voller Leidenschaft für das anvisierte Ziel eingesetzt. Passend zum Thema "Kanzlerin" zauberte Vorsitzende Sabine Bauknecht eine tolle Überraschung aus dem Hut, sprich aus dem Sekretariat von Angela Merkel: "Für die engagierte Arbeit und den guten Geist der Truppe überreichte sie jedem Vorstandsmitglied die Biographie "Angela Merkel", von der Bundeskanzlerin handsigniert."

Der Ottersweierer CDU-Vorsitzende Thomas Metzinger nannte die FU "einen kräftigen, starken Baum, dessen Wurzeln in die ganze Region reichten" und dankte, dass Ottersweier Gastgeber für die Hauptversammlung sein durfte. Die Grüße von Bürgermeister Jürgen Pfetzer überbrachte dessen Stellvertreter Helmut Kopf mit aktuellen Informationen über das "lebens- und liebenswerte Ottersweier".

Ottersweier, den 28.11.2005 - Christel Dietmeier, Pressereferentin

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Langjährige FU-Mitglieder bei der Hauptversammlung geehrt

Die Hauptversammlung der CDU Frauen-Union Stadtverband Bühl und Umland war der würdige Rahmen für Ehrungen langjähriger FU-Mitgliedschaft.

Die Ehrungsurkunde für engagierte Mitarbeit in der Frauen-Union erhielten für 15 Jahre Gertrud Nöltner und Angelika Kraner. Für 20 Jahre treue Mitgliedschaft wurden Gertrud Burger, die Gattin des unvergessenen Bühler Oberbürgermeisters Erich Burger, Vera Engelmann, Erika Hirsch und Walburga Schlichting geehrt. Auf ein Vierteljahrhundert, also 25 Jahre, in der Frauen-Union können Irene Müller und Ingrid Striebel und auf 30-jährige Mitgliedschaft Brigitte Metzinger voll Stolz zurückblicken.

Ehrungen bei der Frauen Union Stadtverband Bühl
und Umland

Mit einem Blumengebinde dankte Vorsitzende Bauknecht allen geehrten FUlerinnen für ihre langjährige Treue, verbunden mit dem Wunsch auf weitere engagierte Mitarbeit und tatkräftige Unterstützung der Ziele der Frauen-Union.

Ottersweier, den 28.11.2005 - Christel Dietmeier, Pressereferentin

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Altschweierer CDU-Reisegruppe
von Dresden, Frauenkirche und dem "Land der Sachsen" hellauf begeistert


Dresden, das nach der Deutschen Einheit wiedererstandene Elbflorenz, war nach 2001 zum zweiten Mal auserwähltes Reiseziel des Altschweierer CDU-Ortsverbandes, der in großer Reisegruppe mit 52 Mitgliedern und Gästen per Bahn die Sächsische Metropole ansteuerte.

Ortsverbandsvorsitzender Klaus Kleiner präsentierte ein vielseitiges bis ins Detail ausgefeiltes, straff organisiertes Reiseprogramm, ein Mix aus Geschichte, Kunst, Kultur und Landschaft, mit zahlreichen Höhepunkten pointiert gespickt. Die Reiseteilnehmer dankten dem Altschweierer CDU-Chef mit großem Interesse und spürbarer Begeisterung, aber auch mit ausgezeichneter Disziplin, verlässlicher Pünktlichkeit und ausgeprägtem Gemeinschaftsgeist.

Vor der Frauenkirche in Dresden.

Herausragender Glanzpunkt der erlebnisreichen fünf Tage war der Festgottesdienst im wiedererrichteten Wahrzeichen Dresdens, der Frauenkirche, mit Landesbischof i.R. Volker Kreß, musikalisch gestaltet mit Chor und Orgelkonzert. Und für Dresdens "dicke und schöne Madame", die nach Plänen von Ratszimmermeister George Bähr zwischen 1726 und 1743 erbaut, am 13. Februar 1945 in Schutt und Asche fiel und "mit geheilter Wunde" als lebendiges Haus Gottes am 30. Oktober 2005 Dresden und der ganzen Welt wieder geschenkt wurde, lohnte es sich allemal, in der "Warteschlage" zu stehen. Auch die Mühen des Aufstiegs zur "Laternenplattform" in luftigen 67 Metern Höhe unter dem neuen Turmkreuz wurden mit einem herrlichen Blick nach innen wie nach außen belohnt.

Freunde und Mitglieder der Altschweirer CDU vor der Frauenkirche in Dresden.

Die Sehenswürdigkeiten Dresdens bei Tag und bei Nacht erlebte die Reisegruppe mit Harald Noeske, Mitarbeiter der Staatskanzlei der Sächsischen Landesregierung, der den Altschwierern freundschaftlich und familiär verbunden ist. Unter der Kuppel der "Yenidze" nahmen Geschichten aus 1001 Nacht und eine orientalische Bauchtänzerin die faszinierten Besucher gefangen.

Von der barocken Pracht Dresdens ging es für einen Tag hinaus in den Nationalpark "Sächsische Schweiz". Die größte und nie eingenommene Bergfestung Europas, "Festung Königstein", wurde bestiegen, mit Führung erkundet, in den Kasematten kurfürstlich geschlemmt und mit dem Bimmelbähnchen wieder talwärts zur Elbe gerattert. Mit der Fähre setzten die Ausflügler ans rechte Elbufer in den Kurort Rathen über, von dem aus der steile Aufstieg zur Bastei über 500 Treppenstufen zum beeindruckenden Naturerlebnis wurde. Tafelberge, bizarre Felsen und Schluchtenlabyrinthe wohin das Auge blickte, von der sinkenden Abendsonne vergoldet. Die Mutigen durchwanderten die "Felsenburg" mit grandiosem Blick über das "Sandsteinländchen" zu Felsformationen mit Namen wie "Bienenkorb", "Lokomotive" und "Höllenhund". Das Geschlecht der Wettiner (1098 bis 1918) –berichtet die Historie- war es gewesen, das das "Sandsteinländchen" Stück für Stück der böhmischen Krone entriss und im Jahr 1500 dem sächsischen Kurfürstentum einverleibte. Gekrönt wurde der herrliche Ausflugstag mit einer gemütlichen Einkehr in Rathen"s "Rosengarten", mit Blick auf die illuminierte "zahme Elbe". Viele Hochwassermarkierungen erinnerten gerade in diesem Gebiet an die verheerende Elbflut im Jahr 2002.

Schnuggelig und kartoffelsuppig ging es beim "Sachsenabend mit Biss und Imbiss" des Kabaretts "Kaktusblüte" zu, das die Lachmuskeln strapazierte und die "Sagsen-Sympathie" der Altschweierer enorm steigerte. Und schließlich weht in Sachsen wie in Altschweier mit den Farben "Grün-weiß" haargenau die gleiche Landes- bzw. Dorfflagge. Wenn das mal nicht verbindet! Das Kabarett brachte mit "Helle heeflisch, heemdiggsch" (schlau, höflich, heimtückisch) Alltägliches auf den Punkt mit der Quintessenz: "Mir Sagsen, mir sin helle, un sin mir mol net helle, dann dun mir uns verstelle".

Blick von der Kuppel der Frauenkirche auf das Dresdner Schloss, die Elbterrassen und die Augustusbrücke.

Ein weiterer Ausflugstag führte die CDUler durch die liebliche Lausitz und Oberlausitz, dem Land der Sorben, nach Görlitz an der Neiße, mit 60.000 Einwohnern die östlichste Stadt Deutschlands, ehemals an der Via Regia, der großen Pilger- und Handelsstraße gelegen. Hier war Geschichte spürbar und die gepflegte Stadt beeindruckte mit ihrem restaurierten Gründerzeitviertel, vielen historischen Gebäuden und Plätzen, auf denen schon Napoleon Station hielt, machte aber auch betroffen mit 20 % Arbeitslosigkeit, dem Wegzug vieler junger Menschen, steigender Überalterung und massivem Wohnungsleerstand, trotz Gebäudesanierung mit hohem Standard. Siemens und Bombardier haben sich in Görlitz angesiedelt, ebenso vier Call-Center, da die Görlitzer für ihr ausgezeichnetes "Hochdeutsch" bekannt sind.
Stadtführung mit Wolfgang Trodler, Orgelvorspiel in der fünfschiffigen "St. Peter und Paul-Basilika" auf der "Sonnenorgel" von Casparini durch Renate Swobada, die Besichtigung der "Landskron-Brauerei" mit Verkostung und ein Kurzausflug ins polnische Zgorzelec erinnerten an die Blütezeit von Görlitz, das im zweiten Weltkrieg nicht zerstört, jedoch durch die Oder-Neiße-Linie geteilt wurde. 20 % des ehemaligen Görlitz liegen heute auf polnischer Seite. Mit seiner Bewerbung als "Weltkulturhauptstadt 2010" arbeitet Görlitz, auch für das ehemalige Görlitz auf polnischer Seite, auf weltweite Beachtung hin. Ein Abstecher führte auch zur ehemaligen Braunkohlegrube "Berzdorf", die in eine Erholungs- und Seenlandschaft zurückgebaut wird.

Am letzten Reisetag tauchten die CDUler bei einem geführten Besucherrundgang in die faszinierende Erlebniswelt der "Gläsernen Manufaktur" von VW ein und erlebten ein Zentrum automobiler Kultur, von der virtuellen Fertigung bis zum Phaeton-Atelier.

Einhellig war man sich nach fünf erlebnisreichen Tagen einig: "Dresden und das Land der Sachsen ist immer eine Reise wert, und mit der Altschweierer CDU zu reisen, immer ein Genuss."

Altschweier, den 24.11.2005. - Christel Dietmeier, Pressereferentin des Ortsverbandes

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Lebhafte Diskussionen und zufriedener Vorstand bei der ersten offenen Vorstandssitzung des CDU-Ortsverbandes Bühl

"Mitglieder in die Vorstandsarbeit einbinden" unter dieses Motto hat der neue Vorstand des CDU-Ortsverbandes Bühl seine künftige Arbeit gestellt und zu einer "offenen Vorstandssitzung" in die "Alte Post" in Bühl eingeladen.

Die Vorsitzende Doris Schmith-Velten stellte den zahlreichen erschienenen Mitgliedern und Gästen zunächst die Schwerpunkte der Arbeit des Ortsverbandes für die nächsten zwei Jahre vor. Hierbei nehmen die Umgestaltung der Bühler Hauptstraße, die Förderung des sozialen Miteinanders auf der Basis christlicher Wertevermittlung und die unechte Teilortswahl die entscheidenden Schwerpunkte der politischen Arbeit ein, wie Schmith-Velten darlegte.

Vorstandsmitglied Gernot Horcher berichtete dann dem Vorstand und den Gästen über die geplante Konzeption der Hauptstraßenumgestaltung, wobei er insbesondere darauf hinwies, dass bei einer weiteren Verkehrsberuhigung durch Einengung der zur Verfügung stehenden Fahrbahnen die Hauptstraße für Kraftfahrzeuge in beiden Richtungen befahrbar bleiben werde und die Geschwindigkeit auf 20 km/h im Bereich zwischen Bühlertalstraße und Rheinstraße begrenzt würde. Auch auf die lange Bauzeit von mindestens 24 Monaten wies Horcher hin. In der sich anschließenden, sehr regen Diskussion wiesen mehrere Gäste darauf hin, dass sie ein Problem darin sähen, dass bei einer derartigen Gestaltung Verkehrsströme auf Seiten-/Wohnstraßen verdrängt werden könnten und dies dort zu höherem Gefahrenpotential und höheren Lärmbelästigung führen würde. Der ebenfalls anwesende CDU-Fraktionsvorsitzende Willi Hörth wies diesbezüglich darauf hin, dass man dies in einer Erprobungsphase nach Fertigstellung der Umgestaltung beobachten würde und ggf. die Geschwindigkeit innerhalb der Hauptstraße auf 30 km/h erhöhen würde.

Die Versammlung war sich darin einig, dass bezüglich der Hauptstraße jetzt endlich etwas geschehen müsse und man kam zu dem Ergebnis, dass die derzeitige Planung, die den Bürgerinnen und Bürgern im Frühjahr 2006 vorgestellt werden soll, als positiver Fortschritt zu werten sei und dass bezüglich notwendiger Einzelmaßnahmen jederzeit bedarfsgerecht reagiert werden könne.

Vorstandsmitglied Dr. Margret Burget-Behm erläuterte anschließend das zweite Schwerpunktthema des CDU-Ortsverbandes, dass unter dem Motto Eigenverantwortung, Subsidiarität und Solidarität wieder stärker die christlichen Grundwerte im politischen und sozialen Leben in unserer Stadt von Seiten der CDU favorisiert werden sollten. Hierzu beschloss der CDU-Vorstand eine Veranstaltungsreihe, die mit dem neuen Jahr beginnen wird und für die mit Hilfe der Stadtverwaltung kompetente Referenten eingeladen werden sollen.

Insbesondere soll die Hilfe zur Selbsthilfe im Gegensatz zu der oft verbreiteten Hilfskonsumgesellschaft in den Vordergrund der politischen Arbeit gestellt werden. Laut Dr. Burget-Behm darf nicht die Rundumversorgung der Bürgerinnen und Bürger durch die öffentliche Hand das Ziel sein, sondern die Förderung der Eigenverantwortung des Einzelnen für sein Leben und seine Lebensgestaltung.

Im Anschluß referierte Fraktionsvorsitzender Hörth noch über das derzeit im Gemeinderat behandelte Thema der unechten Teilortswahl und legte hierzu das Pro und Kontra der einzelnen Anträge, wie sie im Gemeinderat in der nahen Zukunft gestellt werden, auf den Tisch. Eine Entscheidung fällte der CDU-Ortsvorstand Bühl in dieser Frage nicht, da sich alle Anwesenden einig waren, dass dies ein Gesamt-Bühl betreffendes Thema und hierfür der CDU-Stadtverband zuständig sei.

Vorsitzende Schmith-Velten schloss nach knapp zwei Stunden die Versammlung mit ihrem Dank an die Gäste und Vorstandsmitglieder und versprach den Anwesenden, dass diese neue Art der offenen Vorstandsitzungen in Zukunft in regelmäßigen Abständen wiederholt würden, um die Meinungen der Bürgerinnen und Bürger direkt erleben und in die politische Arbeit einbinden zu können. Allerdings würde es in den zukünftigen offenen Vorstandssitzungen nicht jedes Mal, wie in dieser, einen kleinen Sektempfang für die Erschienenen geben, da die CDU ja insbesondere auch positiv dafür bekannt sei, dass sie mit ihrem Geld sparsam wirtschafte.

Bühl, den 15.11.2005 - Doris Schmith Velten, Vorsitzende des Ortsverbandes Bühl

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Traditionelles Herbsttreffen der
CDU Frauen-Union Stadtverband Bühl und Umland mit Ursula Lazarus in der "Zeller Mühle"


Ein Höhepunkt im Jahresprogramms der CDU Frauen-Union Stadtverband Bühl und Umland war auch in diesem Jahr das traditionelle Herbsttreffen mit der Landtagsabgeordneten Ursula Lazarus. Besichtigt wurde die "Zeller Mühle" in Unzhurst-Zell, die vor wenigen Wochen ihr 700-jähriges Bestehen feierte. Mühlenbesitzer Huber freute sich über das Interesse der FUlerinnen und führte mit lebendigem Vortrag durch die Jahrhunderte der Mühlengeschichte. Der Ursprung der "Zeller Mühle" gehe auf das Kloster Schwarzach zurück und werde durch eine dort gefundene Urkunde historisch belegt.

Der Müller-Beruf habe sich in den letzten Jahrzehnten gewandelt, erläuterte Huber. Sein Betrieb würde jedoch großen Wert auf die Verknüpfung von Tradition und Moderne legen. Produkte herzustellen, die der gesunden Ernährung dienten und diese so umweltschonend wie möglich zu produzieren, darin sieht der "Müller des 21. Jahrhunderts" seine Aufgabe und Herausforderung. Dazu gehöre auch, Getreide der Region zu verarbeiten und so die heimische Landwirtschaft zu unterstützen. Der Bio-Sektor habe an Bedeutung gewonnen, unterstrich Huber, sei jedoch in Deutschland noch nicht ausgereift. Dass gesunde Ernährung nicht zum "Nulltarif" zu haben sei, müsse allen klar sein. Nach seiner Überzeugung ermögliche eine intakte heimische Landwirtschaft auch eine intakte heimische Ernährung.
Nach Mühlenrundgang und Einkauf im gut bestückten Mühlenladen, war Diskussion zu landes- und bundespolitischen Themen angesagt. MdL Ursula Lazarus informierte zu den Themen Bildung im Kindergarten, Förderung der Hauptschulen, Einrichtung von Ganztagesschulen und Unterstützung des Mittelstandes.

In den Hauptschulen werde versucht, verstärkt berufsbezogen zu bilden und mit projektbezogenem Arbeiten mehr Motivation zu erreichen. Beim Thema "Bildung im Kindergarten" soll der vorgestellte Orientierungsplan zunächst als Pilotprojekt ab Herbst 2005 in ausgewählten Kindergärten zur frühkindlichen Erziehung und Bildung eingesetzt werden.

FU-Vorsitzende Sabine Bauknecht führte durch die lebhafte Diskussion, in der MdL Ursula Lazarus zu weiteren landespolitischen Themen, auch im Hinblick auf die Landtagswahl am 26. März 2006, Stellung nahm.

Bühl, den 10.11.2005 - Christel Dietmeier, Pressereferentin

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Flohmarkt-Erlös geht an den Tierschutzverein Bühl!

Der Erlös der diesjährigen CDU-Flohmärkte geht wie immer an ein soziales Projekt. Die Freude war groß bei Hannelore Linder, der Leiterin des Bühler Tierschutzvereins, als sie die Spende in Höhe von 700,-- € von den Vertretern der Bühler CDU überreicht bekam. Die Spende wird für die Anschaffung von neuen Transportbehältern dringend benötigt.

Der größte Kostenfaktor, der die Tierschutzvereinskasse jährlich beutelt, ist die Kastration/Sterilisation von verwilderten Katzen. Seit vielen Jahren versucht auch der Bühler Tierschutzverein, ungewollten Katzen-Nachwuchs zu vermeiden. Um die Katzenpopulation bestmöglich einzudämmen, ist der Tierschutzverein auf Hilfe aus der Bevölkerung angewiesen. Wem verwilderte, herrenlose Katzen auffallen, der darf sich gern an den Tierschutzverein vor Ort wenden.
   

Stadtverbandsvorsitzender Sascha Mielke, Ortsverbandsvorsitzende Doris Schmith-Velten, Leiterin des Tierschutzvereins Frau Hannelore Linder und Beisitzer Franz-Josef Riehle (v.l.n.r.) bei der Spendenübergabe

Die eingefangenen wilden Jungkatzen stellen ein großes Problem für die ehrenamtlichen HelferInnen des Tierschutzvereins dar. Sie können nicht sofort vermittelt werden, da sie wild und scheu sind. Deshalb geht der Appell an die Leser: Wer die Möglichkeit und die Zeit hat, ein oder zwei wilde Katzen aufzunehmen, und an Menschen zu gewöhnen, möge sich bitte bei der Geschäftsstelle des Tierschutzvereins Bühl melden. Tel. 07223/21153

Und damit auch im kommenden Jahr wieder eine soziale Organisation unterstützt werden kann, lädt der CDU-Ortsverband Bühl schon heute zur Teilnahme an den Flohmärkten 2006 ein:

27. Mai
24. Juni
22. Juli
19. August


Bitte merken Sie sich diese Termine schon heute vor.

Bühl, den 07.11.2005 - Doris Schmith-Velten, Vorsitzende des Ortsverbandes Bühl

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Arbeitseinsatz auf dem Weitenunger Friedhof

Der Weitenunger CDU-Ortsverband hat es sich u.a. zur Aufgabe gemacht, sich für die Erhaltung und Pflege eines intakten Dorfbildes einzusetzen. Rechtzeitig vor den Gedenktagen Allerheiligen und Allerseelen trafen sich freiwillige Helferinnen und Helfer zur "Friedhofsputzete". Berge von Laub, abgestorbenem Astmaterial und diverser Müll wurden auf den Wegen zusammengekehrt und aus den Grünanlagen entfernt.

Der Ortsverband Weitenung bei der
traditionellen "Friedhofputzete"

Der Vorplatz vor der Einsegnungshalle erstrahlt somit wieder im neuen Glanz. Als Resultat des Einsatzes konnten die Helfer am späten Abend auf einen vollen Container mit Grünabfällen blicken. Allen Beteiligten ein ganz herzliches Dankesschön für so viel bürgerschaftliches Engagement.

Weitenung, den 31.10.2005 - Lothar Schrodin, Ortsverbandsvorsitzender

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Altschweierer CDU auf Besichtigungstour im Rhine Center der Dow

Wer oder was ist "Dow", was steckt hinter diesem Firmennamen?, war die spannende Frage der Altschweierer CDU. Im Rahmen des Jahresprogramms 2005 organisierte Ortsverbandsvorsitzender Klaus Kleiner für 25 interessierte Mitglieder und Gäste eine höchst aufschlussreiche Exkursion zum "Rhine Center" nach Greffern, betreut und geführt von Operations-Manager Lothar Martin, zufälliger Weise ein Altschweierer Neubürger aus dem Baugebiet "Riedbosch".
Die "Dow in Kurzfassung" vermittelte einen ersten Überblick: Gründung von The Dow Chemical Company 1897 durch Herbert Henry Dow, Grundlage waren Herstellung und Vertrieb von Bleichmitten in kommerziellem Maßstab. Die Entwicklung der Dow vollzieht sich im Laufe eines Jahrhunderts weltweit. 1986 ist die Dow einer der weltweit führenden Hersteller von Thermoplasten mit breitem Anwendungsspektrum und erhält 2002 die hochrangige Auszeichnung "National Medal of Technology.
 

Die Altschweierer CDU auf Besichtigungstour
im Rhine Center der Dow

Im Jahr 2005 kommen weltweit rund 3.300 Produkte und Dienstleistungen der Dow in der Nahrungsmittelindustrie, Körperpflege, Medizintechnik, in Lebensmittelverpackungen, Papier, Farben, Arzneimitteln und vielen anderen Bereichen zum Einsatz. Hauptsitz des Unternehmens ist Midland, im Staate Michigan, USA. An 165 Produktionsstätten in 37 Ländern beschäftigt die Dow derzeit ca. 43.000 Mitarbeiter. Weltweite Vernetzung und die Geschäftssprache Englisch sind obligatorisch. Von den Führungskräften wird Flexibilität und Mobilität erwartet.

Visuell erlebten die CDUler die Geschichte der Dow in Greffern (heute Rheinmünster) ab dem Jahr 1965 mit dem Vortrag "Wir in der Gemeinde". Seit 1993 bilden das Werk in Rheinmünster auf der deutschen Seite und das Werk in Drusenheim auf der französischen Rheinseite das grenzüberschreitende "Rhine Center". In den Werken links und rechts des Rheins, im Herzen Europas, mit einer Gesamtfläche von rund 245 ha, erforschen, produzieren und verkaufen rund 920 Mitarbeiter aus 25 Nationen die Produkte der Dow. Seit 1983 befindet sich in Rheinmünster auch das europäische Forschungs- und Entwicklungszentrum für Latexprodukte, Epoxidharze, Produkte für das Bauwesen sowie Technologien für Wasseraufbereitung, mit rund 150 Wissenschaftlern und Technikern.

"Saftey first, production second" (Sicherheit vor Produktion) lautet das Leitmotiv des Managements, das der Besuchergruppe mit umfassenden Informationen zu den Themen Arbeits-, Umwelt- und Gesundheitsschutz sowie einem ausgefeilten Sicherheitsmanagement vorgestellt wurde. Diese selbst auferlegte "Sicherheitsphilosophie" der Dow spiegelt sich im verantwortlichen Handeln und der Überzeugung: "Wer in Sicherheit gut ist, ist auch in anderen Bereichen gut."
Bei einer Führung über das Betriebsgelände, der Besichtigung der Latex-Forschung und –Produktion, der Biox-Anlage (Klärung der Abwässer durch biologische Oxidation) und des Prozesses zur Herstellung von Babywindeln wurde den Altschweierer CDUlern technische Perfektion auf der Basis eines umfassenden, der Nachhaltigkeit verpflichteten Sicherheitsmanagements verdeutlicht.

Greffern, den 17.10.2005 - Christel Dietmeier, Pressereferentin des Ortsverbandes Altschweier

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Gang durch die Bühler Geschichte

Der Ortsverband Weitenung besuchte das Stadtgeschichtliche Institut Bühl

Bühl-Weitenung (LS): Im Rahmen seines Veranstaltungsprogramms besuchte der CDU Ortsverband Weitenung dieser Tage das Stadtgeschichtliche Institut Bühl im Schloss Waldsteg in Neusatz. Der Leiter des Institutes Michael Rumpf bot in einer über zweistündigen Informationsveranstaltung den Besuchern aus Weitenung "Bühler Geschichte zum Anfassen". Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden des CDU-Ortsverbandes Weitenung Lothar Schrodin ging Rumpf auf die Geschichte des Neusatzer Wasserschlosses näher ein. Die Wasserburg geht in ihren Ursprüngen auf das 14. –und 15. Jahrhundert zurück und war von einem Wassergraben und einem Wall umgeben. Sie konnte nur über eine Zugbrücke betreten werden, deren Konstruktionsmerkmale sich noch heute am Mauerwerk ablesen lassen. Stärkere bauliche Veränderungen wurden erst 1704/05 verzeichnet, als der damalige Besitzer Baron Carl Jacob Ferdinand von Plittersdorf versuchte, seine Besitzungen um Neusatz zu arrondieren. Nach dem Erwerb durch Markgräfin Sibylla Augusta von Baden diente das Schloss von 1788 bis 1962 als Pfarrhaus. Seit 1998 ist darin das Stadtgeschichtliche Institut Bühl untergebracht. Beim Gang durch die Räume konnten die Besucher zahlreiche Archivalien bestaunen und sich über detaillierte Hintergründe informieren lassen.

Eine Tageszeitung, die vor einhundert Jahren gedruckt wurde, entpuppte sich vor den Augen der Besucher nur noch als kleiner, unleserlicher "Schnipselhaufen". "Hohe Temperaturen kombiniert mit einer hohen Luftfeuchte sind der Feind der Archivalien", weiß Rumpf zu berichten. Dennoch ist es Michael Rumpf mit seinen Mitarbeitern gelungen, das Zeitungsarchiv mit dem Bühler Tagblatt, dem Acher- und Bühler Bote und dem Badischen Tagblatt mit einem Zeitfenster von 1866 bis heute als Originale bzw. auf Mikrofilm zu sichern. Das Stadtgeschichtliche Institut verfügt auch über ein Rückvergrößerungsgerät für die Benutzung von Mikrofilmen. An dem Gerät können Zeitungen, kirchliche Standesbücher und Karten angesehen, ausgedruckt und in naher Zukunft auch per E-Mail versandt werden. Als "Abfallprodukt" des Archivars kann quasi für jeden Wochentag eine Zeitung aus längst vergangenen Tagen zu neuem Leben erweckt werden.
  

Der Ortsverband Weitenung im
Stadtgeschichtlichen Institut Bühl

Auf blütenweißem Papier mit geschichtsträchtigem Text wird der Ausdruck gerne als "Geburtstagszeitung" verschenkt, weiß Rumpf zu berichten. Neben den Tageszeitungen sind vor allen alte Steuerakten und Lagerbücher sehr interessant, da diese fast lückenlos Auskunft zu einzelnen Personen geben. Anhand alter Luftbilder, Karten, Kirchenbücher, Postkarten und Akten konnten die Besucher Weitenunger Geschichte von 1362 bis 1968 wieder aufleben lassen. Aber nicht nur Bühler Bürger erhalten Auskunft über ihre Vorfahren. Über den Kommunalen Archiv-Verbund "Südlicher Landkreis" sind seit 1. Januar 1998 neben Bühl auch die Städte und Gemeinden Bühlertal, Hügelsheim, Lichtenau, Ottersweier, Rheinmünster und Sinzheim mit im Boot. Die Fotoausstellung Unzhurst, die Dokumentation zur Restaurierung der Geiserschmiede, 100 Jahre Spargelanbau Hügelsheim und 700 Jahre Stadtrecht Lichtenau sind nur wenige Beispiele der erfolgreichen Zusammenarbeit. "Jeder, der sich für ein bestimmtes Thema interessiert, kann das Archiv aufsuchen, wenn er dort Quellen vermutet", gibt Michael Rumpf zu verstehen. Die Benutzung ist für den nicht gewerblichen Bereich kostenlos. Aufgrund von begrenzten Ressourcen und möglichen zeitlichen Engpässen wird eine Voranmeldung vom Stadtgeschichtlichen Institut jedoch ausdrücklich gewünscht.

Bühl, den 14.10.2005 - Lothar Schrodin, Vorsitzender des Ortsverbandes Weitenung

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CDU-Frauen-Union Stadtverband Bühl und Umland besichtigte Museum Geiser Schmiede in Bühlertal

Die "Geiserschmiede" in Bühlertal, ein Denkmal handwerklicher Tradition und Kultur, war Besichtigungsobjekt der CDU Frauen-Union Stadtverband Bühl und Umland. 25 Mitglieder und Gäste folgten der Einladung der Bühlertäler Gemeinderätin und FU-Vorstandsmitglied Ilse Neurath-Braun, und auch Bürgermeister Michael Stockenberger hieß die FUlerinnen im schönen Bühlertal willkommen. Er selbst kenne die Schmiede bereits gut, so Stockenberger, schließlich habe er in Bühlertal Wahlkampf gemacht, mit Einblick in Historie und Kultur.
Seit mindestens 300 Jahren stand am Standort des heutigen Kulturdenkmals eine Mahlmühle. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts sind Gestalt und Wandel des Gebäudes nachvollziehbar. 1891 wurde die Mahlmühle zur Hammerschmiede umgebaut. Bis zum Jahr 1961 wurden in der Geiserschmiede sämtliche Werkzeuge für die regionale Land- und Forstwirtschaft hergestellt. Danach lag die Schmiede über 30 Jahre im Dornröschenschlaf, mit deutlichen Spuren des Verfalls.
  

In der Schmiedewerkstatt mit Rudolf Sperling
und Richard Dresel

Mit großem ehrenamtlichem Engagement hat eine kleine Gruppe Bühlertäler Bürger in über 7.500 Arbeitsstunden die letzte Hammerschmiede Bühlertals wieder voll funktionsfähig hergestellt. Die Geschichte der Geiserschmiede ist nicht nur die Mühlengeschichte an der wildtosenden Bühlot, es ist auch die Geschichte von hart arbeitenden Menschen, von Müllern, Schmiedemeistern und ihren Familien. Die Geiserschmiede ist ein offenes Buch Bühlertäler Geschichte, mit Erzählungen über viele Generationen, ihre Lebens- und Arbeitsweisen.
Mit interessanten Hinweisen und kleinen Anekdoten führte Heribert Schwab die staunenden FUlerinnen durch das "Museum Geiser Schmiede". Besonders interessant für Hausfrauen des 21. Jahrhunderts waren Küche, Speisekammer und Badezimmer, und manche Besucherin erspähte Gerätschaften, die sie als Kind bei Groß- und Urgroßmutter im täglichen Gebrauch sah. Der Gang durchs Museum wurde auch zur Zeitreise durch die Ortsgeschichte Bühlertals mit Landwirtschaft, Holzhauerei, Natursteinproduktion, Bauhandwerk, Zigarrenindustrie, der Bühlertalbahn, des Skisports bis hin zur Ansiedlung der Firma Bosch. Im Museumsgarten bestaunten die Besucherinnen das "Imme-Hiesel", und in der Museumsbrennerei gab’s ein hochprozentiges Versucherle.
 

Die Frauen Union Stadtverband Bühl und Umland bei der "Geiserschmiede" in Bühlertal, einem Denkmal
handwerklicher Tradition und Kultur

Höhepunkt des Museumsrundgangs war die Besichtigung der Schmiedewerkstatt, die mit Hammerwerk, Esse und Transmissionen den Besucherinnen einen authentischen Eindruck, in nahezu unveränderter Form, von der Schmiede aus dem Jahr 1891 vermittelte. Bei fast gespenstischer Atmosphäre des Schmiedefeuers demonstrierten Rudolf Sperling und Richard Dresel das harte, schweißtreibende Handwerk des Schmieds. Unter ihren Hammerschlägen flogen die Funken, wurden Arbeitsgeräte geschmiedet, geschärft und in Form gebracht. Die Produktpalette des Schmieds, dem Künstler mit Feuer und Eisen, war groß: Sie reichte von landwirtschaftlichen Geräten und Werkzeugen bis hin zu Kuchenformen und Grabkreuzen.

FU-Vorsitzende Sabine Bauknecht dankte für die beeindruckende Demonstration eines dem Fortschritt geopferten Handwerks und die außerordentlich interessante Führung durch das Kulturgut Geiser-Schmiede. "Durch ehren- und bürgerschaftliches Engagement wurde hier ein wahres Kleinod geschaffen und werde weiter gepflegt, das eine unschätzbare heimatgeschichtliche Bereicherung für die ganze Region darstelle", war die einhellige Meinung der Besucherinnen.

Bühl, den 14.10.2005 - Christel Dietmeier, Pressereferentin

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Bühl im Trend - Erstmalig eine Frau an der Spitze des CDU-Ortsverbandes in Bühl.

Frau Doris Schmith-Velten mit überwältigender Mehrheit zur Vorsitzenden des Ortsverbandes Bühl gewählt.

Die Generalversammlung des CDU-Ortsverbandes Bühl im Gasthaus "Deutscher Kaiser" hatte als wichtigsten Punkt Neuwahlen auf der Tagesordnung. Der bisherige Vorsitzende Franz-Josef Riehle erklärte, dass er für das Amt nicht mehr zur Verfügung steht.

Einzige Kandidatin, Frau Doris Schmith-Velten, erklärte in ihrer Vorstellung, dass sie sich nach reiflicher Überlegung zur Kandidatur entschieden hat und die Verantwortung annimmt. Sie ist seit 6 Jahren Mitglied der CDU und begleitete bisher das Amt der Schriftführerin.

Die neue Vorsitzende des Bühler Ortsverbandes Frau Doris Schmith-Velten zusammen mit dem scheidenden Vorsitzenden Franz-Josef Riehle (links) und dem Stadtverbandsvorsitzenden Sascha Mielke (rechts)

Allerdings will sie die übrigen Vorstandsmitglieder in die Arbeit einbinden (wörtlich: "da bin ich hemmungslos"). Einmal im Monat soll eine Veranstaltung des CDU-Ortsverbandes stattfinden. Einen besonderen Augenmerk will sie auf die Betreuung der Mitglieder und auf die Mitgliederwerbung legen. Das Ergebnis der Wahl war überzeugend. Bei einer Enthaltung erhielt sie die Stimmen der Anwesenden.

Es wurden dann als Stellvertreter von Frau Doris Schmith-Velten Herr Carsten Striebich gewählt. Pressereferent ist Dr. Bernd Reichert. Als Beisitzer wurden bestimmt: Guido Fielhauer, Dr. Margret Burgert-Behm, Gisela Emminger, Jens Gerlich, Lothar Götz, Petra Herrmann, Renate Höß, Gernot Horcher, Sascha Mielke, Franz-Josef-Riehle, Hans-Werner Striebich, Ralf Stefan Vogt.

Die Formalien der Generalversammlung wie Tätigkeitsberichte, Entlastung des Vorstandes waren schnell erledigt. Zum Schluss der Veranstaltung würdigte der Stadtverbandsvorsitzende Sascha Mielke die Arbeit des scheidenden Vorsitzenden Franz-Josef Riehle und gab der neu gewählten CDU-Ortsverbandsvorsitzenden einen großen Blumenstrauß verbunden mit den besten Wünschen für eine erfolgreiche Tätigkeit.

Bühl, den 13.10.2005 - Dr. Bernd Reichert, Pressereferent

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Frauen-Union Stadtverband Bühl und Umland mit Wahlstand auf dem Bühler Wochenmarkt erfolgreich

Auf Initiative der FU-Vorstandsmitglieder Christel Dietmeier und Ilse Neurath-Braun organisierte die Frauen-Union Stadtverband Bühl und Umland einen eigenen Wahlstand auf dem Bühler Wochenmarkt, und unterstützte engagiert und zahlreich in der Endphase des Wahlkampfes die erste Kanzlerkandidatin der Bundesrepublik Deutschland, Angela Merkel, sowie den Bundestagskandidaten der Region Peter Götz.

Am Zwetschgenfest-Montag, 12. September, fand der Wochenmarkt auf dem Sparkassenplatz statt. Bestens positioniert und flankiert von bunten Marktständen mit Produkten der Region, war der CDU/FU-Wahlstand nicht zu übersehen und sehr gut frequentiert. Alle FU-Wahlhelferinnen trugen selbstbewusst und stolz ihre orangefarben-leuchtenden "teAM-Zukunft"-Shirts und warben in vielen positiven Gesprächen für eine bessere Zukunft für Deutschland, mit einer CDU-geführten Regierung und einer Kanzlerin, die Angela Merkel heißt.

Die Frauen Union Stadtverband Bühl und Umland engagiert sich tatkräftig zusammen mit dem mittelbadischen Bundestagsabgeordneten Peter Götz beim Bundestagswahlkampf

MdB Peter Götz, der sich wieder als Direktkandidat für seine mittelbadische Heimat bewirbt, besuchte trotz übervollem Terminkalender den FU-Wahlstand. Er führte Gespräche mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern, verdeutlichte das Wahlprogramm der CDU und unterstrich seine Kandidatur mit den Worten: "Mein Ziel ist es, Verantwortung zu übernehmen und den Wechsel mit zu gestalten, damit es in Deutschland wieder aufwärts geht."

Auch viele Realschüler, für die der 12. September der erste Schultag in der neuen Realschule in unmittelbarer Nähe war, besuchten den FU-Stand, bedienten sich aus der Äpfel- und Gummibärchen-Kiste und nahmen, da noch nicht wahlberechtigt, Wahlprospekte und Infomaterial für ihre Eltern mit nach Hause. Luftballons und Fähnchen gab’s für die Kleinsten und die Broschüre "10 gute Gründe, CDU zu wählen" fand bei den Erwachsenen guten Anklang.
Gabriele Dieterle (Weitenung), Christel Dietmeier (Altschweier), Renate Höß (Moos), Annerosel Karcher (Altschweier), Ilse Neurath-Braun (Bühlertal), Marlene Pfetzer (Bühl) und Walburga Schlichting (Altschweier) waren sich nach nahezu fünf Stunden Marktstand-Wahlkampf einig: "Unser engagierter Einsatz hat sich gelohnt und auch Freude gemacht. Wir spürten große positive Resonanz für einen Politikwechsel mit der CDU in Deutschland und den Wunsch für eine bessere Zukunft." Die FUlerinnen warben für "Deutschlands Chancen nutzen durch Wachstum, Arbeit, Sicherheit – mit Angela Merkel".

Bühl, den 14.09.2005 - Christel Dietmeier, Pressereferentin

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Robert Hoogen wurde zum neuen Vorsitzenden der Jungen Union Bühl gewählt

Am 30.08.2005 fand im Gasthaus Apollon in Bühl die diesjährige Generalversammlung der Jungen Union Stadtverband Bühl statt. Die Mitglieder wurden auf die heiße Endphase des Wahlkampfes eingeschworen und ein neuer Gesamtvorstand wurde gewählt.

Zu Beginn der Sitzung blickte der bisherige Vorsitzende Stefan Sygo auf das vergangene Jahr zurück. Highlights waren hier unter anderem die Teilnahme an den Flohmärkten der CDU und die Veranstaltung eines Grillfestes in Zusammenarbeit mit dem Jugendzentrum KOMM im Sommer letzten Jahres.

Nach dem kurzen Rückblick wurden die Weichen für das kommende Jahr gestellt. Zunächst wurde ein neuer Gesamtvorstandvorstand gewählt. Aus zeitlichen Gründen stellte der bisherige Vorsitzende Stefan Sygo sein Amt zur Verfügung. Zum neuen Vorsitzenden wurde Robert Hoogen gewählt. Ihm stehen Jens Gerlich und Stefan Sygo als stellvertretende Vorsitzende zur Seite. Die Funktion des Finanzreferenten wird wie in den Vorjahren Clemens Volk ausüben. Zum Kassenprüfer wurde Stephan Braun bestellt.

Im Anschluss an die Neuwahlen wurde über die Punkte des Jahresprogramms der Jungen Union diskutiert. Im kommenden Jahr möchte die Junge Union ihre Aktivitäten weiter ausbauen. Es wird hierbei insbesondere geplant, die Zusammenarbeit mit anderen Jugendorganisationen in Bühl und mit dem Jugendzentrum auszuweiten. Auch die Zusammenarbeit auf Kreisebene soll in Zukunft ausgeweitet werden. Es ist außerdem geplant eine neue Webpräsenz der Jungen Union Bühl zu schaffen.

Zum Abschluss der Sitzung wurde die Einbindung der Jungen Union in den Wahlkampf der CDU besprochen. Es ist geplant sich an den Wahlkampfständen vor dem Rathaus zu beteiligen, damit auch ein Ansprechpartner für die jüngeren Wähler zur Verfügung steht. Außerdem wird am kommenden Samstag den 03.09. ein Flohmarkt der CDU auf dem Bürgerhausplatz stattfinden, an dessen Durchführung  sich die Junge Union beteiligen wird.

Als neuer Ansprechpartner der Jungen Union ist Robert Hoogen unter der E-Mail robert.hoogen@gmail.com oder der Telefonnummer 07223/ 27833 zu erreichen.

Bühl, den 30.08.2005 - Stefan Sygo

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Außergewöhnliche Veranstaltung der Bühler CDU zusammen mit Peter Götz, MdB lockte über 70 Gäste in den Schütte-Keller

"Biblische Wein- und Brotprobe - der Wein erfreue des Menschen Herz" mit Peter Götz und Julia Klöckner, MdB

Bühl (ane). Zum Wahlkampf der sanften Form lud CDU-Bundestagsmitglied Peter Götz am Wochenende in den Schüttekeller. Eine biblische Wein- und Brotprobe statt harter politischer Parolen sollte auf den Endspurt einstimmen.

Der mittelbadische Bundestagsabgeordnete Peter Götz zusammen mit Julia Klöckner, MdB
(deutsche Weinkönigin 1995 und Chefredakteurin des Sommelier Magazins beim Meininger Verlag)

"Wer das ganz Jahr über vernünftige politische Arbeit leistet, der braucht zwei Wochen vor Schluss keine Panik zu kriegen", lautete die Erklärung, die er hierzu abgab. Gekommen war er nicht allein. Julia Klöckner MdB begleitete einerseits ihn, vor allem aber das Programm. Als Winzertochter von der Nahe und zweimaligen Weinkönigin mit Theologie- und Politikwissenschaftsstudium, vermittelte sie Bibelfestigkeit unter ganz neuer Betrachtungsweise. Wein wusste man schon im alten Testament als wundersamen Trank mit geheimnisvollen Kräften zu schätzen.

Über 70 Gäste erfreuten sich bei Wein und Brot
im Bühler Schütte-Keller

Für das unabdingbare Lokalkolorit, dass an einem solchen Abend, den der CDU-Stadtverbandes Bühl federführend organisiert hatte, nicht fehlen durfte, sorgten die umliegenden Winzer, die den Rebensaft und erklärende Worte beisteuerten. Grund genug für die junge Abgeordnete doch ein wenig mehr politisch zu werden, als eingangs angekündigt. Während sie strahlenden Auges von Angela Merkel, deren sanft lächelndes Konterfei von den Ziegelwänden des Gewölbekellers prangte, als Kanzlerkandidatin schwärmte, klopfte sie verbal den Winzerkollegen die Schulter. Deutscher Wein in deutschen öffentlichen Veranstaltungen, vornehmlich wenn der Bundestag involviert ist, darauf werde sie auch weiterhin dringen. Denn die einheimischen Getränke können sich durchaus mit den europäischen Mitbewerbern messen, sind meist sogar besser, erklärte sie vollmundig. Geschmacklich untermauert wurde diese Aussage mit allerlei von der Sonne verwöhntem, nicht zuletzt gar mit einer Sorte namens Dorsa, die Angelika und Gotthard Vogel im Nebenerwerb auf einem vier Hektar großen Fläche anbauen. Um eine Kreuzung aus Dornfelder und Cabernet Sauvignon handle es sich dabei, erklärte der Winzer, der damit die Kunden gewinne möchte, die den einheimischen Wein im Gegensatz zum südeuropäischen ablehnen. Ob Winzerhaus Stich den Buben, Weingut Schloss Neuweier, Weinkellerei Paul und Gerhard Huber oder die Varnhalter oder Affentaler Winzergenossenschaft, sie alle sorgten gemeinsam mit Backwaren vom Peter Bäck dafür, dass die Veranstaltung eine besonders geschmackvolle Note erhielt.
Schaden könne er – genossen in Maßen – wohl kaum, werde er doch immer wieder auch in der Bibel als Heilmittel angepriesen, wusste Julia Klöckner zu berichten. So wusch der barmherzige Samariter die Wunden des Überfallopfers mit Wein und ölte sie im Anschluss. Auch in den Paulusbriefen finden sich Hinweise darauf, dass etwas Wein bei empfindlichen Mägen durchaus heilsame Kräfte entfalten können. Als schmackhaftes Mittel gegen Arterienverkalkung und zur Vorbeugung eines Herzinfarktes sind besonders die Rotweine heute als Heilmittel bekannt, berief sie sich auf neuzeitliche Erkenntnisse.

Peter Götz überreichte Julia Klöckner für die außergewöhnliche Veranstaltung ein Präsent

Ob Noah das ahnte oder den Rebensaft nur einfach ob seines Geschmacks schätze, ist nicht überliefert. Allerdings hatte er - kaum dass die Fluten zurückgegangen waren – laut Bibel nichts besseres zu tun, als erst einmal einen Weinstock zu pflanzen. Etwas dubios – gemessen am heute gültigen Weingesetz – sei allerdings die Hochzeit von Kanaan gewesen, bei der aus Wasser Wein wurde.

Bühl, den 27.08.2005 - Acher- und Bühler Bote vom 30.08.05, Text Christina Krause, Bilder Jens Gerlich, stv. Stadtverbandsvorsitzender

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Dr. Wolfgang Schäuble, Mitglied im CDU-Kompetenzteam, war Gast beim traditionellen Altschweierer CDU-Hüttenfest

Trotz oder gerade aufgrund seiner mehr als 30-jährigen Tradition wird das Altschweierer CDU-Hüttenfest 2005 als ein ganz besonderes, als "Hüttenfest-Highlight", in die Analen der Altschweierer CDU eingehen. Nur knapp vier Wochen vor der für Deutschland richtungsweisenden, vorgezogenen Bundestagswahl standen neben heiterer Geselligkeit und Bewirtung zu besonders familienfreundlichen Preisen, ganz besonders kompetente Information zur politischen Lage in Deutschland und zu den Konzepten der Christdemokraten im Vordergrund. Die Idee des Altschweierer Ortsverbandsvorsitzenden Klaus Kleiner, den Spitzenkandidaten der Südwest-CDU, MdB Dr. Wolfgang Schäuble, einzuladen, erwies sich als Volltreffer. Schäuble nahm die Einladung zum Hüttenfest spontan an, was ganz besonders die Nähe des Badeners zur CDU-Basis unterstreicht.

Mit diesem hochkarätigen Gast stand der Ortsverband in punkto Organisation und Logistik vor seiner größten Herausforderung, die jedoch vom Vorsitzenden und dem zahlreichen Helferteam mit Bravour gemeistert wurde. Erstmals in der Hüttenfest-Geschichte wurde der Hüttenvorplatz mit einem Zelt überspannt, und somit dem Dauerregen ein Schnippchen geschlagen. Auch die mehr als 150 politisch interessierten Gäste und CDU-Freunde, darunter junge Familien mit ihren Kleinsten im Kinderwagen, reagierten gelassen. Miserables Regenwetter, kühle Temperaturen und aufgeweichter Waldboden waren für sie kein Hindernis, in den wolkenverhangenen Altschweierer Hochwald zu kommen. Auf dankbare Resonanz stieß auch der erstmals ab Parkplatz Hundseck eingeführte Pkw-Zubringerdienst. Wahlplakate und orangefarbene Luftballons wiesen den Weg zur Skihütte mitten im Hochwald.

Jens Gerlich, stv. Stadtverbandsvorsitzender und
Klaus Kleiner, Ortsverbandsvorsitzender
zusammen mit Dr. Wolfgang Schäuble

Spontaner Applaus brandete im voll besetzten Zelt auf, als Wolfgang Schäuble, der sympathische Badener, der viele hochkarätige CDU-Ämter begleitet hat, und seit mehr als 30 Jahren dem Deutschen Bundestag angehört, eintraf. Seine launige Bemerkung zum Auftakt "Das schlechte Wetter hab’ ich nicht aus Gengenbach mitgebracht, dafür ist die Bundesregierung zuständig – doch in vier Wochen wird’s besser", sorgte gleich für Heiterkeit. Die Hüttenfestbesucher und 35 CDU-HelferInnen, die selbstbewusst die orange-leuchtenden Wahl-T-Shirts mit dem Wahl-Slogan "TeAM Zukunft" trugen, erlebten einen locker-entspannten, volksnahen Wolfgang Schäuble, der in freier Rede, rhetorisch exzellent, die CDU-Politik aufzeigte und mit kämpferischem Herzen für einen Politikwechsel am 18. September warb. "Warum wählen wir in diesem Jahr?", sei die eigentliche Frage, so Schäuble. "Weil der Bundeskanzler selbst erkannt habe, so geht’s nicht weiter".

Dr. Wolfgang Schäuble zusammen mit dem
"Altschweirer teAM Zukunft"

Schäuble forderte, den Menschen wieder mehr Freiheit und Eigenverantwortung zu geben, Maßnahmen und Impulse zur Senkung der Arbeitskosten müssten ergriffen werden. Steuerreform, Sozialsysteme, Entbürokratisierung waren Themen, die der CDU-Spitzenpolitiker engagiert erläuterte. Auch die Erhöhung der Mehrwertsteuer sei richtig, Studiengebühren dürften kein Tabuthema sein. Schäuble forderte die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf und warb gleichzeitig für die Familie, die "immer noch die beste Form des Zusammenlebens sei". "Familie gibt Orientierung, bildet Wurzeln, Familie prägt, weis Schäuble aus eigener Erfahrung. Diese Werte seien auch im Staat für Ordnung und Freiheit wichtig." Die CDU sage vor der Wahl ehrlich, wo die Bürger nach der Wahl dran seien. Das bedeute "Vertrauenskapital aufbauen". Um dieses Vertrauen für die Union und ihre Konzepte warb Schäuble. "Die Zeit nach dem 18. September ist für die Menschen keine Bedrohung, sie brauchen keine Angst zu haben. Eine Bedrohung wäre es, wenn es so bliebe, wenn Rot-Grün nicht abgelöst würde." "Wir haben keinen Grund, den Kopf hängen zu lassen, nach dem 18. September kann es mit der CDU für unser Land nur aufwärts gehen."

Dr. Wolfgang Schäuble, MdB und Peter Götz, MdB
ließen sich die Laune nicht verregnen.

Zustimmender Beifall begleitete die Ausführungen des Spitzenkandidaten der Südwest-CDU, der sich beim Hüttenfest der Altschweierer CDU sichtlich wohl fühlte. Vorsitzender Klaus Kleiner dankte mit einem heimischen Weinpräsent und dem Bildband des Altschweierer Fotokünstlers Guido Brommer "Traumbilder – Heimat infrarot". Kleiner nannte den Besuch des Spitzenpolitikers ein "Event der besonderen Güte", das bei der Altschweierer CDU unvergessen bleiben werde.
Gast beim CDU-Hüttenfest war zum wiederholten Male auch der Bundestagsabgeordnete Peter Götz, der sich in seinem Wahlkreis wieder um dieses Mandat bewirbt. Auch er ging auf die verschiedenen Themenfelder des CDU-Wahlkampfes ein und forderte in einer engagierten Rede: "Deutschland braucht einen Politikwechsel. Wir brauchen nach dem 18. September eine Regierung der Verlässlichkeit, nicht der Beliebigkeit".
"Wir sind hoch erfreut und zufrieden über die ausgezeichnete Resonanz unseres Hüttenfestes, trotz des miesen Wetters, das der ausgezeichneten politischen Information, der guten Stimmung und familiären Atmosphäre nichts anhaben konnte", resümierte Vorsitzender Klaus Kleiner. Begrüßen konnte er auch den Geschäftsführer der CDU-Nordbaden, Hans-Jürgen Treuer, den Vorsitzenden Sascha Mielke, den stellvertr. Vorsitzenden Jens Gerlich und den Ehrenvorsitzenden Rüdiger Schmith des Bühler CDU-Stadtverbandes sowie den Fraktionsvorsitzenden der CDU im Bühler Stadtrat, Willi Hörth, und dessen Vorgänger Karl Hörth. Der Dank Kleiners galt besonders dem SV Altschweier als Hausherrn der Skihütte, und dem Musikverein Altschweier, der die komplette Verstärkeranlage zur Verfügung stellte sowie Tontechniker Franz Karch.

Vier Wochen vor der Bundestagswahl gelang der Altschweierer CDU mit ihrem traditionellen CDU-Hüttenfest eine ausgezeichnete Wahlveranstaltung, die weit über die Altschweierer Ortsgrenzen hinaus Beachtung fand und positiv registriert wurde. Und nach dem Fest kam das Aufräumen, bei dem Vorsitzender Kleiner den absoluten Einsatzwillen aller freiwilligen Helferinnen und Helfer mit einem herzlichen Dankeschön und einem guten Viertele lobte: "Ihr seid ein tolles Team, auf euch ist immer Verlass".

Altschweier, den 21.08.2005 - Christel Dietmeier, Pressereferentin

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CDU Ortsverband Altschweier sorgt für auch 2005 für saubere Bühlot

Ein gutes Dutzend freiwilliger Helfer der Altschweierer CDU stiegen bei bestem Sommerwetter in die kühlen Fluten der Bühlot. Jedoch nicht, um ein erquickendes Bad zu nehmen, sondern um den munter plätschernden Bach von allerlei Müll und Unrat zu befreien. "Diese Aktion für das Gemeinwesen ist uns wichtig, und wir führen sie seit vielen Jahren regelmäßig in den Sommermonaten durch", unterstrich Ortsverbandsvorsitzender Klaus Kleiner. Zufrieden waren die Bachputzer, dass die Abfallmenge gegenüber den Vorjahren diesmal leicht rückläufig war. Dies könnte auf ein gesteigertes Umweltbewusstsein der Bevölkerung, jedoch auch auf die starken Regenfälle, die den Unrat flussabwärts spülten, zurückzuführen sein. Von der Bachputzete ausgenommen waren die Baustellenbereiche.

Die CDU-ler fischten den Druckbehälter einer Wasserpumpe, Autoreifen, jede Menge Plastikteile, Rohre, Holzlatten und Fliesen aus der Bühlot. Auch ein Schirm aus Paris, eine Flasche Ketchup, Badelatschen und orthopädische Schuheinlagen, Spielbälle, Blumentöpfe und die obligatorischen Hygieneartikel wurden ans Ufer befördert.

Während der Bachputzete wurde auch ein Bühlotanwohner beobachtet, der sein Rasenschnittgut ganz selbstverständlich an die Uferböschung kippte. Irgendwann wird auch dieses im Bach landen.

Der CDU Ortsverband Altschweier bei der
traditionellen "Bachputzete"

"Am schlimmsten war die Verschmutzung an der östlichen Landesgrenze", stellte ein Helfer mit Blick Richtung Bühlertal und nicht ganz ohne Hintergedanken fest.

"Wir müssen unsere Bevölkerung für die Reinhaltung der Bühlot noch mehr sensibilisieren und auch darauf hinweisen, dass solche Umweltvergehen streng geahndet werden", unterstrich Ortsvorsteher Rudi Seibicke, dem auch im Hinblick auf den Fischbesatz ein sauberes Gewässer sehr am Herzen liegt.

Zum Abschluss stärkten sich die Bachputzer bei einem zünftigen Vesper in der "Rohrhirschmühle" der Familie Venz, die ein lebendiges Zeugnis Altschweierer Mühlengeschichte darstellt und deren Mühlräder heute wieder – wie in früheren Zeiten – mit der Wasserkraft der Bühlot angetrieben werden.

Altschweier, den 24.07.2005 - Christel Dietmeier, Pressereferentin

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Peter Götz, MdB informiert den CDU-Stadtverband Bühl brandaktuell über das Regierungsprogramm der Union

Bühl (kkl). Auf Einladung des CDU-Stadtverbands Bühl informierte der Bundestagsabgeordnete Peter Götz hochaktuell über das am Vortag von den Vorständen von CDU und CSU in Berlin beschlossene Wahlprogramm der Union und über dessen regionale und kommunale Auswirkungen. Ein Ziel hat dabei die absolute Priorität: die Schaffung neuer Arbeitsplätze.

Verlässlichkeit und Klarheit statt "Weiter so". Zum gemeinsamen Regierungsprogramm der Union.

Götz beschrieb die gegenwärtige wirtschaftliche Lage im Land, die nach seinen Worten seit dem Bestehen der Bundesrepublik noch nie so schwierig und so ernst war wie heute. Alle staatlichen Kassen sind leer und die sozialen Systeme sind auf`s äußerste angespannt. 5 Millionen Arbeitslose müssen versorgt werden und täglich gehen im Schnitt weitere 1.200 Arbeitsplätze verloren. Die eigenen Einnahmen reichen gerade aus, um die Sozialleistungen, die Schuldendienste und die Personalkosten des Bundes zu bezahlen. Alle weiteren Positionen des Haushalts müssen über neue Schulden finanziert werden. Früher gehörten wir zu den Spitzenreitern in Europa, heute sind wir das Schlusslicht.

Peter Götz, MdB beim CDU Stadtverband Bühl

An diesen unangenehmen Wahrheiten kommt keine künftige Regierung vorbei und daran orientiert sich auch das Wahlprogramm der Union. Es ist ein sehr ehrliches Programm, sagte der Abgeordnete, und es beschreibt präzise, wie eine CDU/CSU-Regierung die  wirtschaftliche Wende einleiten will.

Am Allerwichtigsten ist es, sehr schnell neue Arbeitsplätze zu schaffen. Deshalb wird eine unionsgeführte Regierung als Sofortmaßnahme durch Senkung der Lohnnebenkosten und durch Lockerung des Kündigungsschutzes die Rahmenbedingungen verbessern. Um das solide zu finanzieren, muss die Mehrwertsteuer um 2% angehoben werden.

Das Steuersystem soll konsequent vereinfacht und damit gerecht und transparent werden. Ein Freibetrag von 8 000 € pro Person begünstigt die Familien. Bei der Lohn- und Einkommensteuer wird der Eingangssatz auf 12%, der Spitzensatz auf 39% abgesenkt. Das wird gegenfinanziert durch Streichung von Subventionen und durch Schließung von Steuerschlupflöchern. Wenn dann alle gut Verdienenden ihre gerechte Steuer wirklich zahlen müssen, wird die Steuersenkung für die kleineren Einkommen mehr als ausgeglichen.

Die Pendlerpauschale wird gekürzt, bleibt aber erhalten. Die Eigenheimpauschale fällt künftig weg und die Zuschläge für Sonntags-, Feiertags- und Nachtarbeit werden nach einer Übergangszeit versteuert wie alle anderen Einkommen. Diese Einschnitte sind angesichts der finanziellen Lage des Bundes bei einer Reform des Steuersystems nicht zu vermeiden.

Auf die Frage des CDU - Fraktionsvorsitzenden Willi Hörth zur Zukunft der Gewerbesteuer als wichtige Einnahmequelle für die Städte und Gemeinden sagte Götz, es bleibe bei dieser Steuer, bis im Einvernehmen mit den Kommunen und der Wirtschaft eine sinnvolle Alternative entwickelt wird. Damit wird sich Bühl auch künftig als attraktiver Wirtschaftsstandort aufstellen können.

Ein weiterer Schwerpunkt im gemeinsamen Programm von CDU und CSU sind die Familien. Durch den hohen Steuerfreibetrag, Reduzierung der Rentenbeiträge um 50 € für jedes nach 2007 geborene Kind, familienfreundliche Reform der Sozialsysteme und durch verstärkte Förderung von Kinderbetreuung und Erziehung soll es in Deutschland wieder attraktiver werden, Kinder zu haben.

Der Ausbau von Verkehrswegen muss verstärkt werden. Gegenwärtig ist das Verkehrsbudget hoffnungslos unterfinanziert. Das hat zur Folge, dass viele Projekte auf sehr lange Zeit verschoben werden müssen. Die Union wird auch hier neue Prioritäten setzen. Hier in unserem Bereich wird der baldige Ausbau der neuen B 3 auf Bühler Gemarkung sichergestellt und die Autobahn A 5 wird von Baden-Baden südwärts bis Bühl und Achern dreispurig ausgebaut.

Auf die Frage, wie es weitergeht, wenn der Bundespräsident oder das Verfassungsgericht der vorgezogenen Neuwahl nicht zustimmen, meinte Götz, das wäre die schlechteste Lösung für Deutschland. In der gegenwärtigen, verfahrenen Situation können keine großen Entscheidungen mehr fallen. Der Streit um die richtigen Weg zur Sanierung unserer Wirtschaft wird anhalten, bis der Wähler entscheidet, wem er das Vertrauen schenkt.

Die CDU hat sich personell und mit ihrem Programm für diese nächste Wahl aufgestellt und sagt sehr ehrlich und detailliert, wie sie regieren wird. Frühestens am 18. September diesen Jahres, spätestens im September 2006 entscheiden die Wähler, wer die Bundesrepublik in eine bessere Zukunft führen soll. Je früher gewählt wird, um so besser für unser Land. Für die CDU ist nach Meinung des Abgeordneten die Wahl noch lange nicht gewonnen. Eine denkbare Koalition von Union und FDP hat nach jüngsten Erhebungen gerade drei Punkte Vorsprung vor dem linken Lager.

Bühl, den 12.07.2005 - Klaus Kleiner, stv. Stadtverbandsvorsitzender

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CDU Ortsverband Altschweier besuchte das DaimlerChrysler-Werk in Rastatt

Eine interessante und äußerst beeindruckende Exkursion zum DaimlerChrysler-Werk in Rastatt unternahm der CDU Ortsverband Altschweier mit einer Besuchergruppe von 30 Mitgliedern und Gästen. Ortsverbandsvorsitzender Klaus Kleiner stimmte bereits auf der gemeinsamen Busanfahrt mit Daten und Fakten auf die Firmengeschichte ein und markierte "Meilensteine" vom ersten Spatenstich im Juli 1990 bis in die Gegenwart.

Die Erfolgsgeschichte des DaimlerChrysler-Werkes Rastatt begann im Oktober 1991. Es wurde damals als eine der "modernsten Produktionsstätten in der Automobilindustrie weltweit" beschrieben. Im Mai 1992 fand die Eröffnung durch den damaligen Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl statt. Gestartet wurde mit der Montage der E-Klasse. Heute sei das A-Klasse-Werk von DaimlerChrysler mit ca. 5700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der größte Arbeitgeber in der Region und die Erfolgsstory setze sich fort, wurde informiert.

Die in Rastatt seit Juni 1997 produzierte A-Klasse habe sich in der ersten Generation bereits über eine Million Mal verkauft, informierte Hedwig Wild von der Abteilung Kunden- und Besucherbetreuung, die die Gäste des CDU-Ortsverbandes im "Kinosaal" mit dem Film "Standort im Überblick" kompetent und umfassend mit "Werk" und "Produkt" vertraut machte.
Auf dem nahezu 150 Hektar großen Werkgelände wurden die CDUler per Bus "geführt", durften in die Rohbauhalle und die Montagehallen "reinschnuppern" und erfuhren von den Vorteiles des "Industrieparks". Dieser so genannte "I-Park" ermögliche die "Just-In-Sequence Produktion": Über Förderbrücken liefern die Systempartner des I-Parks einen großen Teil der Komponenten direkt an den Verbauort. Die Nähe der Zulieferer garantiere hohe Produktions- und Liefersicherheit.

Die Besichtigung verfehlte ihre Wirkung auf die Besucher nicht: Angefangen von der Rohkarosse, deren Herstellung nahezu hundertprozentig automatisiert ist. "Roboter soweit das Auge reicht" stellten die Besucher beeindruckt fest, lauschten fasziniert den Ausführungen über das Zusammenschweißen der Rohkarosse und konnten dies vor Ort verfolgen. 1000 Roboter, auf Qualitätsarbeit programmiert, würden pro Schicht von ca. 250 Mitarbeitern unterstützt. Die Lebensdauer eines Roboters wurde mit ca. sieben Jahren beziffert. Der Techn. Werkservice auf seinen Gelben Fahrrädern leiste bei "Defekten" sofort "Erste Hilfe".

Der CDU Ortsverband Altschweier im A-Klasse Werk in Rastatt

Im A-Klasse-Werk Rastatt wurde ein neuartiges Logistikprinzip umgesetzt, das als "Perlenkette" bezeichnet wird. Fahrzeugbestellungen der Kunden werden wie die Perlen einer Kette zu einer stabilen Produktionsreihenfolge aneinander gefügt. Zulieferer und Produktion wüssten bereits zwei Wochen vorab, wann welches Fahrzeug mit welcher Ausstattung gefertigt werde und welche Teile dafür benötigt werden. Die Anlieferung orientiere sich an der "Perlenkette". Ständig werde bei DaimlerChrysler auch "Hochzeit" gefeiert, nämlich beim Verfügen des Fahrwerks mit der Karosserie, und die reine Fertigungszeit für ein A-Klasse-Fahrzeug betrage 18 Stunden.

Im lichtdurchfluteten Kundencenter des DaimlerChrysler-Werkes konnten die CDUler noch einen Blick auf die neue B-Klasse werfen, eine Sitzprobe nehmen und gruppierten sich zum obligatorischen Erinnerungsfoto.

Altschweier, den 08.07.2005 - Christel Dietmeier, Pressereferentin

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