CDU Stadtverband Bühl
CDU Stadtverband Bühl
CDU - Stadtverband Bühl
CDU Stadtverband Bühl  
   HomeHome  KontaktKontakt  ImpressumImpressum  SitemapSitemap
 

  Pressearchiv
CDU Deutschlands

 


Pressearchiv 2002 - 2. Halbjahr

26.12.2003 - Altschweierer CDU im Europäischen Parlament in Straßburg

07.12.2002 - Frauen-Union Stadtverband Bühl und Umland veranstaltete Diskussionsrunde "Zivilcourage – Mut im Alltag"

7.10.2002 - CDU Ortsverband beschäftigt sich mit dem Ergebnis der Bundestagswahl und den anstehenden politischen Aufgaben

07.10.2002 - Altschweierer CDU erwanderte Gemarkungsgrenze unter Führung von Ortsvorsteher i.R. Eugen Waßmer

27.09.2002 - Spende der Jungen Union für die Hochwasseropfer im Landkreis unserer Partnerstadt Schkeuditz

09.09.2002 - Spendensammlung der CDU-Altschweier für Hochwassergeschädigte in Sachsen

05.09.2002 - Gelungene Auftaktveranstaltung unseres Bundestagsabgeordneten Peter Götz in Bühl

30.08.2002 - "Haus Mecki" in Bühlertal beeindruckte Frauen-Union Stadtverband Bühl und Umland bei Vorstellung und Rundgang

26.08.2002 - Altschweierer CDU-Hüttenfest gelungener Treff der CDU Familie und politischer Prominenz  - 300 Euro Spende für Hochwasser-Opfer in Dresden

21.08.2002 - Spenden-Hindernis-Lauf der Bühler CDU für Hochwasseropfer

20.08.2002 - Jungen Union Bühl spendet Hochwasseropfern € 700.- 

29.07.2002 - Mit dem Fahrrad auf den Spuren der Weitenunger Ortsgeschichte - Karl Burkart hatte viele Überraschungen parat / Stippvisite im Heimatmuseum

21.07.2002 - MdB Peter Götz auf dem Fahrrad in Bühl am Sonntag, 21. Juli 2002 - Die CDU ist ihrer Zeit voraus

18.07.2002 - Altschweierer CDU bei Waldpflegemaßnahmen im "Hoh-Kähner" zum dritten Mal im Einsatz

08.07.2002 - CDU Frauen-Union Stadtverband Bühl und Umland besichtigte Weltfirma BOSCH in Bühl

19.06.2002 - Frauen-Union Stadtverband Bühl und Umland besuchte "KOMM" und zukünftiges Bühler Jugendzentrum in der Bühler Weststadt

12.06.2002 - BÜHL SOZIAL

13.06.2002 - CDU Ortsverband Altschweier auf den Spuren der Zisterzienser im Weltkulturerbe Kloster Maulbronn

08.06.2002 - Besuch des mittelbadischen Bundestagsabgeordneten Peter Götz im Bühler DRK-Bildungszentrums

Altschweierer CDU im Europäischen Parlament in Straßburg

Bühl-Altschweier (mh). Mitglieder des CDU-Ortsverbands Altschweier besuchten das Europäische Parlament in Straßburg und bummelten anschließen über den stimmungsvollen Christkindelsmarkt. Klaus Kleiner, der Vorsitzende des Ortsverbands, informierte die etwa 50 Teilnehmer schon auf der Anreise nach Straßburg im Bus über die gemeinsamen kulturellen und geschichtlichen Wurzeln der europäischen Völker von der Antike bis heute.

Die CDU ALtschweier im Europäischen Parlament zusammen mit Dr. Konrad Schwaiger

Im Parlamentsgebäude, das durch seine moderne, futuristische Architektur beeindruckte, empfing der Europaabgeordnete Dr. Konrad Schwaiger seine Besucher. Der für den Wahlkreis Karlsruhe zuständige Parlamentarier gab zuerst einen kurzen Überblick zur Entwicklung der EU bevor er seinen Gästen die aktuelle Europapolitik erläuterte. Dazu gehörten: die Verabschiedung des Haushaltes 2003, die europaweit einheitlichen Schutzbestimmungen am Arbeitsplatz, die Einwanderungspolitik sowie der Problemfall Türkei.

Zu letzterem Thema entbrannte eine lebhafte Diskussion. Die Teilnehmer interessierten sich aber auch für die Sprachen im Parlament und die weitere Entwicklung der Europäischen Union. Dr. Schwaiger informierte auch über seine Entwicklungsarbeit in Afrika, insbesondere in Bukina Faso.

Im Anschluss an dieses interessante Gespräch besuchte die Gruppe eine Sitzung des Parlaments im Plenarsaal, das sich gerade mit dem Thema "nachhaltige Entwicklung in der Alpenregion" befasste. 

Nach dem Besuch des Europäischen Parlaments bummelte  die Gruppe noch über den Straßburger "Christkindlsmärik", den ältesten Weihnachtsmarkt der Welt, und freute sich darüber, dass sie dank des Europäischen Einigungsprozesses kein Geld umtauschen mussten sondern wie am Bühler Weihnachtsmarkt den Glühwein in Euro bezahlen konnten.

Altschweier, 26.12.2003 - Melanie Hahn

Linie

Frauen-Union Stadtverband Bühl und Umland veranstaltete Diskussionsrunde "Zivilcourage – Mut im Alltag"

Erfreulich große Resonanz fand eine Diskussionsrunde zum Thema "Zivilcourage – Mut im Alltag", zu der die CDU Frauen-Union Stadtverband Bühl und Umland in Kooperation mit der Polizei, dem Weißen Ring und der Bühler Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten in das Vimbucher Gasthaus "Engel" eingeladen hatte.

FU-Vorsitzende Sabine Bauknecht stimmte die Diskussionsteilnehmer schlaglichtartig auf das vielschichtige Thema ein. "Zivilcourage ist in allen Lebensbereichen gefragt, in der Familie, der Schule, am Arbeitsplatz, auf den Straßen und Plätzen, einfach überall. Deshalb ist es uns als Frauen-Union ein besonderes Anliegen, für dieses wichtige Thema zu sensibilisieren." Interessierter Gast war auch Landtagsabgeordnete Ursula Lazarus, die den ersten Deutschen Bundeskanzler, Konrad Adenauer, wie folgt zitierte: "Das wichtigste ist der Mut. Mut und Zivilcourage ergeben gemeinsam die richtige Kombination, Unrecht anzuprangern, dagegen einzuschreiten, um es dadurch letztendlich zu minimieren oder gar zu verhindern.

Kriminalhauptkommissarin Karin Holz von der Polizeidirektion Rastatt kennt aus ihrer Berufserfahrung die Haltung der "Weggucker". Gleichgültigkeit, Bequemlichkeit und ein steigendes Maß an Desinteresse am Schicksal des Nächsten seien heute häufig in unserer Gesellschaft anzutreffen. Diese Phänomene begünstigten ein Klima, in dem es Straftätern leicht falle, weitgehend unbehelligt zu agieren. Aber viele Bürger fühlen sich auch betroffen und wollen helfen, wenn Mitmenschen belästigt, beraubt oder bedroht würden. Die Hilfe bleibe jedoch oft aus, weil es an entsprechendem Wissen fehle oder weil viele Unannehmlichkeiten befürchteten. Holz nannte sechs praktische Regeln für mehr Sicherheit im Alltag: "Helfen, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen, andere aktiv und direkt zur Mithilfe auffordern, genaues Beobachten und Einprägen von Tätermerkmalen, Hilfe unter Notruf 110 organisieren, sich um Opfer kümmern und sich als Zeuge zur Verfügung stellen. "Wer nichts tut, macht sich mit schuldig", war das Fazit der engagierten Polizistin, die ihre Aussage mit einer Videosequenz, wirklichkeitsnah und schockierend in einer U-Bahn nachgestellt, untermauerte.

"Wir leben hier in Bühl noch sehr sicher unterstrich Karl Grindler vom Polizeirevier Bühl, und das auch im öffentlichen Bereich unserer Stadt. Das subjektive Gefühl der Unsicherheit, so Grindler, definiere sich von Mensch zu Mensch verschieden und werde in unterschiedlicher Intensität empfunden.

Den Bereich häuslicher Gewalt skizzierte die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte Jutta Luft, gerade auch in ihrer Eigenschaft als Amtsleiterin für Jugend, Familie und Senioren. Sie ging auf die Möglichkeit der Platzverweise bei häuslicher Gewalt ein, die nun auch in Bühl ausgesprochen wurden dürften, wovon sie auch eine besondere Signalwirkung erwarte. Im laufenden Jahr wurden im Frauen- und Kinderschutzhaus Baden-Baden 75 Frauen und 134 Kinder aufgenommen. Ihnen werde Hilfe zur Selbsthilfe angeboten und Möglichkeiten der weiteren Lebensgestaltung aufgezeigt. Allerdings müsse der Leidensdruck sehr hoch sein, bis sich eine Frau entschließe, das Frauenhaus aufzusuchen, um damit häuslicher Gewalt zu entfliehen, berichtete die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte.

Im Vordergrund der Arbeit von Kai Nissen, Außenstellenleiter der Organisation "Weißer Ring" Baden-Baden und Rastatt, steht aktiver Opferschutz. Für die geschädigte Person "Ansprechpartner sein, zuhören können, Hilfe vermitteln, Opferentschädigung erreichen und Entscheidungshilfen geben", beschrieb Nissen als opferbetonte Dienste des "Weißen Rings". Gegründet wurde dieser 1976 von Eduard Zimmermann, ist bundesweit über 400 Mal vertreten und in Baden-Württemberg mit 38 Außenstellen präsent.

Bühl, den 07.12.2002 - Christel Dietmeier; Pressereferentin

Linie

CDU Ortsverband beschäftigt sich mit dem Ergebnis der Bundestagswahl und den anstehenden politischen Aufgaben

Bühl. Zu einer Vorstandssitzung hatte der Vorsitzende des CDU Ortsverbandes Bühl, Herr Franz Josef Riehle, eingeladen. Ein Thema war die Bundestagswahl. Das Wahlziel ist in Bühl für die CDU erreicht worden. Die Marktstände, die an Samstagen vor der Wahl durchgeführt wurden, waren ein Erfolg. Viele Gespräche mit den Bürgern haben stattgefunden. Die von der CDU verteilten Äpfel kamen gut an.  

Vor der Bundestagswahl fand auch die Veranstaltung "Jugend und Familie" mit Frau Jutta Luft statt. Die Leiterin des Arbeitskreises Soziales, Frau Dr. Margret Burget-Behm, hatte dies gut organisiert. 

Am 20.11.02 soll von diesem Arbeitskreis eine weitere Veranstaltung mit Oberbürgermeister Hans Striebel stattfinden. Das Thema wird die kommunale Sozialpolitik sein. 

Frau Dr. Burget-Behm berichtete auch, dass Kontakt mit dem ehemaligen Minister Seehofer aufgenommen wurde. Er hat sich mehrfach zu den anstehenden Problemen schriftlich geäußert und es steht auch ein Besuch in Bühl an. 

Weniger erfreulich war die Feststellung des Vorsitzenden, dass kurze Zeit nach der Wahl erkennbar die Wahlversprechungen der SPD gebrochen wurden. Vor der Wahl war stets davon die Rede, dass Steuererhöhungen nicht stattfinden werden. Jetzt sieht dies ganz anders aus. Die Bürger werden dies aller Voraussicht nach nicht vergessen, denn nach der Wahl ist grundsätzlich vor der Wahl.

Im November wird der CDU Ortsverband mit einer Abordnung das stadtgeschichtliche Institut der Stadt Bühl besichtigen und sich auch insoweit um die Geschichte der Stadt kümmern.

Einen breiten Raum nahm der Ausbau der Bundesautobahn A 5 ein. Hier schließt sich der CDU Ortsverband den Forderungen der Oberbrucher und Balzhofener Bürger nach aktivem Lärmschutz an. Nach bisherigen Erkenntnissen soll für den Ortsteil Balzhofen ein Lärmschutz angebracht werden, nicht aber für Oberbruch. Dies kann nicht hingenommen werden. Die Forderung ist, dass ein aktiver Lärmschutz auch für den Ortsteil Oberbruch eingerichtet wird.

Der CDU Ortsverband wird wiederum den Weihnachtsmarkt in diesem Jahr durchführen. Dies ist mittlerweile schon Tradition.

Zum Schluss dankte der Vorsitzende allen Anwesenden für ihre Arbeit bei der Bundestagswahl und für ihr Engagement für die Ziele der CDU.

Bühl, den 17.10.2002 -  Dr. Bernd Reichert, Pressereferent

Linie

Altschweierer CDU erwanderte Gemarkungsgrenze unter Führung von Ortsvorsteher i.R. Eugen Waßmer

Die heimatkundliche Wanderung entlang der Altschweierer Gemarkungsgrenze zu Bühlertal und Eisental, vom CDU Ortsverband Altschweier organisiert, fand trotz unwirtlicher Witterung viele Freunde. Wanderführer und Ideengeber war Ortsvorsteher i.R. Eugen Waßmer, bekannt als versierter Kenner alter Karten, Grenzverläufe und der damit verbundenen Historie.

Führung durch Eugen Waßmer

Ausgangspunkt für diese erste Gemarkungsgrenzen-Wanderung, der noch weitere im Hägenich, Kälbi/Hoh-Kähner und Kössler folgen sollen, war die Grillhütte am Sternenberg. Entlang der Gemarkungsgrenze zu Bühlertal führte die Route über den Hauenberg durch herbstlich bunt gefärbten Kastanienwald zum Bretterich. Dort bot die Jagdhütte der Wanderschar Schutz vor dem starken Regen und war gleichzeitig Depot von Eugen Waßmers Kartenmaterial und Schautafeln. "In früheren Zeiten nannte man den Bretterich auch den "Hägenich der Bühler Sitter", erinnerte Eugen Waßmer. "Weil der "Haini" (Hägenich) fast ausnahmslos im Besitz und Bürgernutzen der Kappler Sitter war, musste für die Bürger der Bühler Seite ein Ausgleich geschaffen werden. Deshalb wurde eine Waldfläche am Bretterich gerodet und den Bürgern der Bühler Seite zum Nutzen übergeben". Über die Entstehung der Exklaven durch die Marken und Markgenossenschaften und die dadurch manchmal eigenwillig verlaufenden Gemarkungsgrenzen gebe auch das Altschweierer Heimatbuch Auskunft, empfahl der Ortsvorsteher i.R. dessen Lektüre.

Ein verschlungener Fußweg führte zum Binsenwasen mit der Gemarkungsgrenze zu Eisental. Über den Saumpfad am Westhang des Schartenbergs, mit einer herrlichen Aussicht in die teilweise sonnenbeschienene Rheinebene, erklommen die Grenzläufer den 522 Meter hohen Schartenberg, im Volksmund "Scharteberger Türmel" genannt. In der Mitte der 1968/1969 erbauten Schutzhütte weist ein Grenzstein auf das Zusammentreffen der Gemarkungen Altschweier, Bühlertal und Eisental hin. Wieder vom Schartenberg abgestiegen, führte der Binsenmattweg die Wandergruppe zum Dreiländereck, dessen Grenzstein 1 / 2 ebenfalls das Aufeinandertreffen der Gemarkungen Altschweier, Bühlertal und Eisental markiert. Entlang des kleinen und großen Lauskopfs gings dann wieder abwärts zum Altschweier Hausberg "Sternenberg" und dem feuchtfröhlichen Wanderabschluss in der Grillhütte. Dank und Anerkennung für eine überaus interessante heimatkundliche Führung durfte der langjährige Altschweierer Ortsvorsteher vom Altschweierer CDU-Vorsitzenden Klaus Kleiner entgegen nehmen. Angezweifelt wurden allerdings "Eugens" angeblich gute Beziehungen zum Petrus, denn der öffnete bei der Wanderung seine Schleusen und seifte die wetterfesten CDUler tüchtig ein.

Altschweier, den 07.10.2002 - Christel Dietmeier, Pressereferentin

Linie

Spende der Jungen Union für die Hochwasseropfer im Landkreis unserer Partnerstadt Schkeuditz

Am autofreien Samstag, vor einer Woche fand wieder ein Flohmarkt der Jungen Union Bühl auf der Eisenbahnstraße und der Franz-Conrad-Straße statt. Nachdem der letzte Erlös dem DRK gespendet wurde, übergaben Jens Gerlich, Stefan Sygo und Clemens Volk von der JU den Spendenscheck an Oberbürgermeister Hans Striebel. Die 550 € kommen einer Volkshochschule im Landkreis unserer Partnerstadt Schkeuditz zu gute. Die Volkshochschule erlitt durch die Flutkatastrophe einen Schaden in Millionenhöhe.

Seit mehr als 25 Jahren, setzt sich die Junge Union für wohltätige Zwecke ein. In diesen Jahren spendete die Junge Union mehr schon mehr als 14 000 € an karitative Vereine und Organisationen.  Wer künftig mithelfen will in Bühl weitere Flohmärkte zu organisieren, kann sich im Internet unter www.ju-buehl.de informieren.

Bühl, den 27.09.2002 - Jens Gerlich, stv. Vorsitzender

Linie

Spendensammlung der CDU-Altschweier für Hochwassergeschädigte in Sachsen

Bei unserem Altschweirer Hüttenfest am Sonntag, den 18. August, kam ganz spontan der Gedanke auf, für unsere hochwassergeschädigten Landleute in Mitteldeutschland zu sammeln. Im Spendenkorb kamen 750 € zusammen. Vielen Dank allen, die sich – teilweise sehr großzügig – an dieser Sammlung beteiligt haben.

Es war unsere Absicht, einer betroffenen Familie direkt zu helfen. Der Kirchengemeindeverband Grimma hat uns eine Spendenpatenschaft mit der Familie Schwarze vermittelt. Die Schwarzes wohnen in Grimma etwa 50 m von der Mulde entfernt. Das Hochwasser kam so überraschend schnell und so unerwartet hoch, dass an eine Bergung des Hausrats nicht mehr zu denken war. Das Wasser stand 4,25 m über dem Straßenniveau und überschwemmte Keller, Erdgeschoss und Obergeschoss des Wohnhauses und die Werkstatt. Nur die Kinderschlafzimmer im ausgebauten Dach blieben trocken.

Fast der gesamte Hausrat ist kaputt und das Haus ist schwer beschädigt. Der Putz musste abgeklopft und die Decken herausgerissen werden. Der Schaden ist enorm und die Schwarzes erwarten lediglich von der Hausratsversicherung die Erstattung des Zeitwerts von ihrem Hausrat. Unsere Spende war die erste Hilfe für die Familie. Sie reicht bei weitem nicht aus, um den Schaden wieder gut zu machen, aber sie war hochwillkommen und hat der Familie gezeigt, dass Sie in ihrer Not nicht von allein ist.

Wir bleiben in Verbindung mit Familie Schwarze und werden an dieser Stelle darüber berichten, wie es dort weitergeht. 

Altschweier, den 09.09.2002 - Klaus Kleiner, Vorsitzender

Linie

Gelungene Auftaktveranstaltung unseres Bundestagsabgeordneten Peter Götz in Bühl

Bühl. Die Varnhalter Rentnerband gibt alles. "Down by the river side" schmettern die Oldstars. Ein Klassiker zwar, so doch von politisch hochbrisanter Aktualität. Das Hochwasser in Ostdeutschland hat die Berliner Koalition in den Umfragen wieder nach oben gespült. Auch die Landkreis-CDU kriegt so langsam nasse Füße. Bei der Auftaktveranstaltung zur Bundestagswahl am Freitagabend im Bürgerhaus Neuer Markt warnte Innenminister Thomas Schäuble vor überzogener Euphorie: "Es wird knapp! Auf der Sänfte werden wir jedenfalls nicht zum Wahlsieg getragen!"

Jürgen Bäuerle, Bürgermeister von Bühlertal und Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion, erwartet nach der Trendwende beim Wahlvolk eine "spannende Endphase". Vier rot-grüne Koalitionsjahre hält er für genug. "Beim Wirtschaftswachstum sei Deutschland in Europa im Keller angelangt " Ergebnis einer "Politik der ruhigen Hand mit verhar(t)zten Fingern". Im Saal kommt Stimmung auf. "Ein schönes wie zutreffendes Bild", applaudiert ein der Partei gewogener Mittfünfziger. Griffige, saloppe Formulierungen, das will das Publikum hören. Dem Kanzler hält der Bürgermeister vor, "viele, ja fast alle Versprechungen" nicht gehalten zu haben.

Ganz anders der mittelbadische Bundestagsabgeordnete Peter Götz. Der sei nämlich nicht nur vor Wahlen, sondern die gesamte Legislaturperiode im Wahlkreis präsent und ansprechbar. Vor allem aber: "Er kennt unsere Sorgen!"

Auch die Landtagsabgeordnete Ursula Lazarus geht in die "Bütt". Bildung sei das Fundament für die Zukunft, sagt die ehemalige Mathematiklehrerin am Bühler Windeckgymnasium. Die Ergebnisse der jüngsten Shell-Studie stimmen sie zuversichtlich. Die Jugendlichen seien mehr denn je zielorientiert, leistungsbereit und hätten "präzise Wertevorstellungen". Peter Götz hält sich nicht lange bei Vorreden auf: "Rot-Grün hat das Land Heruntergewirtschaftet", lautet seine Botschaft. Mit über vier Millionen Arbeitslosen und der höchsten Insolvenz-Rate nach dem Krieg gehe Schröders Amtszeit mit einmaligen Negativrekorden zu Ende. Zur Flutkatastrophe geselle sich eine hausgemachte arbeitsmarktpolitische Katastrophe. Mit "Gesundbeterei" und dem Hinweis auf den 11. September könne der wirtschaftliche Niedergang Deutschlands nicht erklärt, geschweige aufgehalten werden. Voraussetzung für Wachstum und die Eindämmung der Arbeitslosenzahlen seien bessere Rahmenbedingungen für den Mittelstand als der entscheidenden Konjunkturlokomotive. "Weitere vier Jahre Rot-Grün", prognostiziert Götz düster, "verkraftet dieses Land nicht mehr". Innenminister Thomas Schäuble sieht dies nicht anders: "Wir haben einen schlechten Bundeskanzler, und der muss weg!" Die rot-grüne Koalition sei reformunfähig wie -unwillig zugleich.

Der Sicherheitsexperte warnte davor, die deutsche Staatszugehörigkeit "zu Verschleudern". Gefahren sieht er auch in so genannten Parallelgesellschaften. Auf über 30 000 wird die Zahl an islamischen Extremisten geschätzt, die sich derzeit in Deutschland aufhalten. Solche Personen, fordert er, dürften nicht mehr einreisen, "weil sie uns mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Probleme bereiten werden". Aber auch eine andere Gefahr, nämlich für CDU und CSU, sieht Schäuble: Dann nämlich, wenn die PDS erneut in den Bundestag einzieht. Sollte Schröder ("Die größte Ich-AG im Land") bei seiner Wahl zum Bundeskanzler auf die Sozialisten angewiesen sein, "dann wird er davor nicht zurückschrecken".

Auch Bernhard Friedmann, ehemaliger Präsident des Europäischen Rechnungshofes, knüpft sich den Kanzler vor. "Großmannssucht und rechthaberische Manieren" wirft er ihm vor. Seine "Sprunghaftigkeit" führe bei den europäischen Partnern zur Verunsicherung. Er habe zu verantworten, dass "manches aus dem Ruder gelaufen ist".

Anders dagegen verhalte es sich mit seinem Nachfolger Peter Götz: Der stehe für "Fleiß und Zuverlässigkeit". Das gilt auch für die Rentnerband: Sie intoniert zum Schluss das Badnerlied. Am 22. September, sind sich die Granden der Kreis-CDU ausnahmslos einig, wollen sie den Kanzler in die vorzeitige Pension schicken.

Bühl, den 05.09.2002 - Badisches Tagblatt, Redakteur Gerold Hammes

Linie

"Haus Mecki" in Bühlertal beeindruckte Frauen-Union Stadtverband Bühl und Umland bei Vorstellung und Rundgang

Das "Haus Mecki" in Bühlertal, am sonnigen Schönbüchweg in herrlicher Landschaft gelegen, ist eine Institution, die weit über die Grenzen Bühlertals und die Region hinaus bekannt ist und am 1. Januar 2003 auf das 30jährige Bestehen zurückblicken kann.

"Haus Mecki" wurde am 1. Januar 1963 von dem Ehepaar Leokadia und Rolf Maier gegründet. Beide leiten dieses Haus seit nahezu 30 Jahren und haben sich mit Herz und Seele der Heimerziehung von Kindern und Jugendlichen verschrieben. Es ist ihr Lebenswerk, das von Norbert Braun, ihrem Neffen, der ebenfalls der Geschäftsführung angehört, weitergeführt werden wird.

Die Frauen Union vor dem "Haus Mecki"

Auf Vermittlung der Bühlertäler Gemeinderätin Ilse Neurath-Braun besuchte die CDU Frauen-Union Stadtverband Bühl und Umland das "Haus Mecki". Es ist eine Einrichtung der stationären Jugend- und Sozialhilfe für junge Menschen von vier bis zwanzig Jahren, die der heilpädagogischen und gestaltungstherapeutischen Langzeitbehandlung bedürfen. Die Verweildauer beträgt mindestens zwei Jahre.

Leokadia Maier führte in die nicht einfache Thematik der Heimerziehung ein, die eine Form der familienergänzenden wie auch familienstützenden Hilfe darstelle. "Unser Haus ist keine Verwahranstalt von Kindern aus dem asozialen Milieu", stellte Frau Maier klar. Im "Haus Mecki" leben derzeit 60 Kinder und Jugendliche, die traumatische Erfahrungen in der Beziehung zu Eltern oder anderen Bezugspersonen gemacht haben, Kinder, die von Erwachsenen enttäuscht und im Stich gelassen wurden. Die Kinder und Jugendlichen werden von Sozialpädagogen und Sozialtherapeuten unterrichtet und betreut. Sie besuchen öffentliche Schulen, absolvieren Lehren in heimischen Handwerksbetrieben, werden zur Berufsausbildung und zur Verselbständigung geführt. Auch in der Elternarbeit sieht die Heimleitung einen wesentlichen pädagogischen Auftrag. Es werden Elternkontakte gepflegt, alle fünf Wochen findet ein Elterntag statt, und für jedes halbe Jahr wird ein Hilfeplan erstellt.

"Die Grundlage unserer Pädagogik, unserer Ernährung, unserer Therapie sind die geisteswissenschaftlichen Erkenntnisse Rudolf Steiners", verdeutlichte Leokadia Maier. Im "Haus Mecki" sind künstlerische und musische Therapien zielgerichtet in das heilpädagogische Wirken eingeflochten. Seit dem Schuljahr 1997/1998 gehört zum "Haus Mecki" auch die private "Kaspar-Hauser-Schule" mit sonderpädagogischer Ausrichtung. Hier ist das Bildungsziel die Grundschule mit den Klassenstufen eins bis vier.

Für die Besucherinnen sehr interessant war ein Rundgang durch das "Mecki", dessen Baukörper Wabenzellen gleicht, lichtdurchflutet ist, viele Nischen bietet und eine heimelige Atmosphäre vermittelt. Besichtigt wurden die Wohn-, Schlaf- und Lernräume, Räume für das künstlerische Gestalten, für Eurythmie und Heileurythmie, für Bewegungs- und Heilgymnastik Auf dem 45.000 qm großen hügeligen "Mecki-Areal" befinden sich auch der "Michaelis-Hof" mit Tierhaltung, eine Demetergärtnerei und ein Haus des "Jugendwohnens".

"Wir haben interessante und aufschlussreiche Einblicke in das verantwortungsvolle Aufgabenfeld der Heimerziehung gewonnen", dankte FU-Vorsitzende Sabine Bauknecht den Meckis Leokadia und Rolf Maier. "Sie leisten hier eine großartige Arbeit im Bereich der Jugend- und Sozialhilfe." "Darauf sind wir auch ein wenig stolz", dankten die Maiers, "und außerdem sind wir mit 50 Beschäftigten der drittgrößte Arbeitgeber in Bühlertal." 

Bühl, den 30.08.2002 - Christel Dietmeier, Pressereferentin 

Linie

Altschweierer CDU-Hüttenfest gelungener Treff der CDU Familie und politischer Prominenz 

300 Euro Spende für Hochwasser-Opfer in Dresden

Der Draht zum Petrus muss ist bei den Altschweierer Christdemokraten ein ausgezeichneter. Denn der bescherte dem CDU-Hüttenfest einen herrlichen Hochsommertag und im Altschwierer Hochwald bei der "Kohler-Peter-Hütte" angenehme Kühle und Erfrischung.

Ortsverbandsvorsitzender Klaus Kleiner konnte viele Hüttenfestgäste, darunter auch langjährige und treue, wie Prof. Dr. Bernhard Friedmann, Präsident des Europäischen Rechnungshofes a.D., mit seiner Frau Gertrud, aber auch Hüttenfestneulinge, die als Wanderer und Biker gekommen waren, begrüßen. In seinem kurzen Grußwort ging Bernhard Friedmann auf die Osterweiterung und die Europäische Entwicklung ein, sprach aktuelle politische Themen wie die "Hartz-Kommission" an und beleuchtete die bevorstehende Bundestagswahl, auch unter dem Blickwinkel der Flutkatastrophe in den neuen Bundesländern. "Diese verheerenden Hochwasserschäden verstärken das Zusammengehörigkeitsgefühl und die Solidarität der Menschen in unserem Land, verdrängen aber möglicherweise so kurz vor der Bundestagswahl auch wichtige politische Themen", mutmaßte Professor Friedmann.

Mit MdB Peter Götz und dem CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Rüdiger Schmith war weitere politische Prominenz zu Gast. "Es ist Zeit für Taten, die Zeit der ruhigen Hand ist vorbei", forderte Peter Götz, der im Wahlkreis 274 wieder für den Deutschen Bundestag kandidiert. Er ging auf die Schwerpunkte seiner politischen Arbeit ein und forderte von den CDUler Geschlossenheit und Unterstützung.

Mitgefühl und das Bedürfnis, den Opfern der Flutkatastrophe zu helfen, verspürt auch die Altschweierer CDU, die im Herbst 2001 unter dem Thema "Aufbauleistungen in den neuen Bundesländern" Sachsen und Thüringen bereiste und das Elbflorenz von seiner schönsten Seite kennen und lieben lernte. In Harald Noeske, Referent in der sächsischen Staatskanzlei, hatten die CDUler damals einen kompetenten Partner und Reiseführer vor Ort. Beim CDU-Hüttenfest kamen durch Spenden der Besucher 300 Euro zusammen, die in einen Sonderfond fließen werden, den der sächsische Ministerpräsident eingerichtet hat. Aus diesem Fond wird in den schlimmsten persönlichen Härtefällen geholfen.      

Begeisternden Zuspruch fand die Waldbegehung mit Revierförster Martin Damm, von der Gemarkungsgrenze Altschweier –Hatzenweier, über die Sturmwurfflächen und den "Hoh-Kähner-Weg" zurück zur "Kohler-Peter-Hütte". Gestaltet als "Waldparcours der Sinne" gab Revierförster Damm eine Kostprobe der "Sinnesschulung im Wald", vermittelte den Unterschied des Waldinnen- und des Freiflächenklimas. Bei einem "Blinde-Kuh-Spiel" wurde die "Wahrnehmung und das Begreifen mit den Händen" geschult. Dazu gab es jede Menge Informationen zur Aufforstung der Sturmwurfflächen als Mischwald, dem Vorwald, der begleitenden Waldflora und dem Waldfeind Borkenkäfer. "Seit April sind wir auf Borkenkäfer-Suche" informierte der Waldexperte. "Seine Einstichlöcher sind nur stecknadelkopfgroß und mit einem Entwicklungszyklus von sechs Wochen vermehrt er sich rasend schnell." Beim abschließenden "Baum-Spiel" erwiesen sich die CDUler als gesunder und widerstandsfähiger Baum, vom Herz (Alma Hörth und Trudel Waßmer) bis zur Rinde (großes CDU-Kreis) und gaben dem angreifenden Borkenkäfer (Martin Damm) keine Chance einzudringen. Mit einem Ausblick auf das Waldjahr 2003 lud der Revierförster auch gleich zur nächsten Waldpflegemaßnahme der Altschweierer CDU im "Hoh-Kähner" ein.

Altschweier, den 26.08.2002 - Christel Dietmeier, Pressereferentin

Linie

Spenden-Hindernis-Lauf der Bühler CDU für Hochwasseropfer

Die sechs Ortsverbände der Bühler CDU wollten für die Hochwasseropfer in Deutschland einen namhaften Betrag aus ihren Parteifinanzen spenden ( ohne Spendenquittung ) und dafür Einsparungen im Bundestagswahlkampfbugdet vornehmen. Dieser engagierte und gute Vorsatz wurde aber sehr schnell durch die Bundestagsverwaltung zunichte gemacht, die auf strikter Einhaltung des Parteiengesetzes – auch in dieser außergewöhnlichen Notsituation - pochte.

Laut dem der CDU Bühl vorliegenden Blitz-Rundschreiben dürfen Gelder der Parteien nur für die den Parteien nach dem Grundgesetz zugewiesenen Zwecke wie Parteiwerbung, Wahlkampf und damit zusammenhängende Verwaltungskosten verwendet werden. 

Jedwede Einbringung finanzieller mittel aus Parteikonten für Spenden, Hilfsleitungen und ähnliche karitative Zwecke sind nach dem Parteiengesetz nicht erlaubt!!!

So können die CDU / CSU wie auch die anderen Parteien ihre Parteigelder auch in der jetzt bestehenden Not in mehreren Bundesländern nicht zu einem Großteil dorthin geben, sondern müssen bzw. dürfen weiterhin Wahlkampf aufs Feinste machen, Wahlwerbegeschenke kaufen, schöne und teure Plakate kleben und so weiter.

Eine telephonische Rücksprache mit der Berliner CDU-Zentrale hat ergeben, daß nach einem entsprechenden Vorstoß der CDU/CSU in der Öffentlichkeit unverzüglich das Veto der Bundestagsverwaltung hinsichtlich einer "solch unglaublich gesetzeswidrigen" Mittelverwendung kam.

Die CDU Bühl hat aber einen Weg gefunden, den Menschen in den Hochwassergebieten doch zu helfen, indem sie in der Presse einen Spendenaufruf schaltet. Dieser ist, da als Parteiwerbung anzusehen, nach dem Parteiengesetz zulässig.

Was allerdings die Leser dieses Beitrags und vor allem die betroffenen Menschen in den Hochwassergebieten empfinden werden, wenn alle Parteien weiterhin Wahlkampf machen, als ob nichts geschehen wäre, ist nach unserer Auffassung demokratiegefährdend.

Wir hoffen, daß auch und gerade aufgrund unseres Spendenaufrufs unseren Landsleuten in Bayern und den an der Elbe und im Osten gelegenen Bundesländern noch etwas mehr geholfen wird.

Bühl, den 21.08.2002 - Rüdiger Schmith, Stadtverbandsvorsitzender

Linie

Junge Union Bühl spendet Hochwasseropfern € 700.- 

Die Hochwasserkatastrophe im Süden und Osten Deutschlands richtete nicht nur verheerende Schäden an Häusern, Straßen und Schienen an, sondern Hab und Gut ganzer Familien wurde auf einen Schlag vollkommen zerstört. Gerade viele ältere Menschen und Familien mit Kindern stehen vor immensen existenziellen Problemen, die sie nicht aus eigener Kraft bewältigen können. Landwirtschaftliche Betriebe und Unternehmen stehen vor dem Aus.          

Die Einnahmen aus den Flohmärkten der Jungen Union Bühl kommen ausschließlich karitativen Zwecken zu Gute. Im Jahr 2001 wurde ein Betrag i.H.v. 1.500.- DM der "Aktion Mensch" gespendet, ein Jahr zuvor wurde der Erlös zur Aufforstung des lothar-geschädigten Schwarzwalds eingesetzt. 

Angesichts der katastrophalen Lage in den hochwassergeschädigten Bundesländern hat die Bühler Junge Union, vertreten durch Jan Ross und Jens Gerlich, gestern dem Geschäftsführer des Deutschen Roten Kreuzes Bühl, Herrn Meixel, einen Scheck i.H.v. € 700,-  für das Sonderkonto "Nachbarn in Not" überreicht.

Jan Ross und Jens Gerlich bei Roland Meixel

Die letzten zwei "karitativen" Flohmärkte in diesem Jahr finden am autofreien Samstag, am 11.09.2002 um das Rathaus herum und am Samstag, den 14.11.2002 wieder auf dem Europaplatz vor dem Bürgerhaus Neuer Markt statt.

Bühl, den 20.08.2002 - Jens Gerlich, Stv. Vorsitzender

Linie

Mit dem Fahrrad auf den Spuren der Weitenunger Ortsgeschichte

Karl Burkart hatte viele Überraschungen parat / Stippvisite im Heimatmuseum

Bühl-Weitenung (LS): Auf den Spuren der Weitenunger Ortsgeschichte radelte Bürgerinnen und Bürger kurz vor dem Ferienbeginn. Der CDU-Ortsverband Weitenung hatte zur Radtour eingeladen, um interessierten Bürgern das Werden, Wachsen und das Sein eines ehemals selbstständigen Rheintaldorfes näher zu bringen.  Unter fachkundiger Anleitung des Vorsitzenden vom Förderverein Heimatmuseum Karl Burkart ging die Tour entlang der alten Gemarkungsgrenze, die sich im Verlauf der Geschichte mehrfach geändert hatte. Der erste Halt wurde auf der Autobahnbrücke eingelegt, wo sich ein herrlicher Blick über die Weitenunger Gemarkung bot. Früher, so wusste Burkart zu berichten, bot die Weitenunger Gemarkung ein ganz anderes Bild. Die ersten Bauern, die sich entlang des Dorfbaches ansiedelten, hatten ursprünglich nur soviel Land urbar gemacht, dass es zum Leben reichte. Neben einzelnen Häusern im Ober- und Unterdorf blieb das restliche Gelände im   Urzustand liegen.
  

Fahrradtour durch Weitenung

Ober-, Kreuz-, Unter-, Fron- und Hinterfeld, die   Schippenschieß, die Dreißigläng u.a. waren noch unberührtes Weideland mit Wald und Buschwerk. Auf dem Weg durch den "Großen Bruchwald" berichtete Karl Burkart auch über misslungene Versuche zur Verwertung von Torf und Lehm. Der Lehm aus dem See- und Moorbrüchel nahe Leiberstung wurde beim Brennen nicht hart und damit dauerhaft genug. Die Torfgewinnung hatte Löcher im Boden zur Folge, in denen das Wasser stehen blieb. Seuchen wurden befürchtet. Die Verbesserung der Gemeindefinanzen durch den Abbau von Naturprodukten blieb anfangs daher in den Kinderschuhen stecken. 

Vorbei am Baggersee gelangten die Tourteilnehmer in die Witstung, wo auf die Entstehung und Entwicklung der dortigen Kapelle "Zur heiligen Familie" näher eingegangen wurden. Vorbei am Frohnbühnhof, Elzhofen und Ottenhofen hob Burkart die Bedeutung der damaligen Hofgüter für die Entwicklungsgeschichte Weitenungs hervor. Ottenhofen gehörte bis nach dem 30-jährigen Krieg zur Gemeinde Müllenbach, Elzhofen aber immer zum Stab Steinbach.

Zum Abschluss der Tour besuchten die Teilnehmer die Sonderausstellung "Mein Hobby" im 2. OG des Rathauses. Die Sonderausstellung steht dem Besucher an jedem 2. Sonntag im Monat bis zum 12.01.2003 von jeweils 15 bis 17 Uhr offen.

Weitenung, den 29.07.2002 - Lothar Schrodin, Vorsitzender

Linie

MdB Peter Götz auf dem Fahrrad in Bühl am Sonntag, 21. Juli 2002 

Die CDU ist ihrer Zeit voraus

Am zurückliegenden Sonntag war die Bühler CDU auf ihrer Fahrradtour mit ihrem Bundestagsabgeordneten Peter Götz ihrem Zeitplan weit voraus. Peter Götz besuchte mit vielen Anhängern der CDU und den zahlreichen mitradelnden Stadträtinnen und Stadträten die Bühler Ortsteile Oberweier, Balzhofen, Moos, Oberbruch und Vimbuch.

Zuerst wurde im Stadtteil Oberweier zusammen mit dem ebenfalls anwesenden Ortsbeauftragten Klaus Ehinger die Oberweierer Kapelle in der Ortsmitte in Augenschein genommen, die nach wie vor ein Problem mit eindringender Feuchtigkeit durch das Mauerwerk hat. Obwohl ein entsprechendes Gutachten vorliegt, das die Abhilfemöglichkeiten aufzeigt, sind bisher leider noch keine Haushaltsmittel vorhanden, um eine Sanierung in Angriff zu nehmen.

Der Stadtverbandsvorstand zusammen
mit Peter Götz, MdB
vor der Kapelle in Oberweier

Im Ortsteil Balzhofen wurde beim Haus Harmonie zusammen mit dem Balzhofener Ortsbeauftragten Thomas Haunss die örtlichen Probleme von Balzhofen besprochen. Der ebenfalls während der gesamten Fahrradtour mitradelnde Stadtrat Prof. Dr. Ehinger von den freien Wählern wie auch die beim Haus Harmonie erschienen Balzhofener Bürgerinnen und Bürger legten dem Bundestagsabgeordneten Götz ans Herz, dass für sie der zeitnahe und optimale Ausbau der Bundesautobahn auf 6 Spuren das wichtigste Problem sei, das es zu lösen gilt. Götz sagte zu, dass er sich, wie auch bisher geschehen, dieses Problemes weiterhin mit erster Priorität annehmen werde. Die bisherigen Vorstösse in den zurückliegenden 4 Jahren beim Berliner Verkehrsministerium seien jedoch immer abgeblockt worden.   

Auch die von Prof. Ehinger favorisierte Lösung einer Tieferlegung der A 5 wurde ausgiebig mit Peter Götz erörtert.

Der Stadtverbandsvorstand zusammen
mit Peter Götz, MdB
vor dem Haus Harmonie in Balzhofen

Nach einer Weiterfahrt durch Teile des Waldhägenich kamen die CDU-Radler mit Peter Götz in Moos bei der Karl-Reinfried-Halle an. Dort hatte Stadträtin Renate Höß für kühle Getränke gesorgt, denen die CDU-Radler kräftig zusprachen, nachdem die Temperaturen in einem entsprechend hohen Bereich waren. 

In Balzhofen

Mit dem Ortsbeauftragten Willi Ehinger wurden örtliche Probleme von Moos mit Peter Götz besprochen. Renate Höß und Ortsbeauftragter Ehinger berichteten Peter Götz über das Leben und Wirken des Heimatforschers und Ehrenbürgers von Moos Karl Reinfried, der vor 100 Jahren lebte und nach dem die Karl-Reinfried-Halle benannt ist.

Vor der Karl-Reinfried-Halle in Moos

Nach einem weiteren Fahrtabschnitt, der von Moos mit einem Schwenk über den Oberbrucher Campingplatz zum Bürgersaal von Oberbruch ging, wurde dort von Peter Götz und seinen Begleitern der Bürgersaal und der Jugendraum, der momentan von den Jugendlichen in Eigenarbeit renoviert wird, im Beisein von Ortsbeauftragtem Ottmar Nöltner in Augenschein genommen.

Vor der Karl-Reinfried-Halle in Moos

Götz lobte hierbei ganz besonders das ehrenamtliche Engagement der Jugendlichen, die ihren Jungendraum in Eigenarbeit renovieren und damit der Stadt Bühl erhebliches Geld sparen.

Bei der Autobahnunterführung zwischen Balzhofen und Moos

Nach einer erfrischenden Weiterfahrt durch den Wald an der Lourdes-Grotte vorbei, trafen die CDU-Radler mit Peter Götz auf dem Sportfest des SV Vimbuch ein.

Begrüßt wurden die CDUler vom Vorsitzenden des SV Vimbuch, Clemens Breithaupt, der auch der örtliche CDU-Vorsitzende in Vimbuch ist. Nach einer Stärkung mit "Speis und Trank" wurde durch Peter Götz das Hauptspiel des Vimbucher Sportfestes zwischen den ersten Mannschaften des VfB Bühl und des SV Vimbuch im Beisein des Präsidenten des VfB Bühl, Stadtrat und Vorstandsmitglied des CDU-Ortsverbandes Bühl, Dr. Bernd Reichert, angestoßen.

Vor dem Bürgersaal und Jugendraum in Oberbruch

Danach verfolgte Götz den Spielverlauf und hatte auch Gelegenheit die örtlichen, Vimbucher Probleme mit den anwesenden Vimbucher CDU-Mitgliedern und Bürgerinnen und Bürgern aus Vimbuch zu besprechen.

Beim SV-Vimbuch

Gegen 18.15 Uhr klang dieser Bühler Nachmittag der CDU-Familie mit Peter Götz aus und Götz, der an diesem Nachmittag von seiner Tochter Katharina und seinem Hund Luna begleitet worden war, verabschiedete sich von der Bühler CDU-Familie.

Bühl, den 21.07.2002 - Rüdiger Schmith, Jens Gerlich

Linie

Altschweierer CDU bei Waldpflegemaßnahmen im "Hoh-Kähner" zum dritten Mal im Einsatz

"Unsere bisherige Arbeit hat sich gelohnt, wir sehen den Altschweierer Wald im "Hoh-Kähner" wieder wachsen, auch wenn es noch Jahre und Jahrzehnte dauern wird, bis aus den kleinen pflegebedürftigen Rotbuchen stattliche Bäume geworden sind", freute sich der CDU Ortsverbandsvorsitzende Klaus Kleiner beim jüngsten Waldpflegeeinsatz der Altschweierer CDU. Und Revierförster Martin Damm bestätigte: "Die im April 2001 gepflanzten tausend Rotbuchen sind hervorragend angewachsen. Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden."

Die CDU Altschweier auf dem "Hoh-Kähner"

Nach der ersten Waldpflegemaßnahme im September vergangenen Jahres wurde nun eine Weitere notwendig, um die jungen Rotbuchen von Konkurrenzpflanzen, wie z.B. Brombeerhecken, zu befreien. Auch wurde diese zweite Pflegemaßnahme erst im Juli, nach abgeschlossener Vogelbrut und dem Ausfliegen der Jungvögel, durchgeführt. "Noch eine Aktion im Jahr 2003", schätzt Martin Damm, "dann sind die Bäumchen so groß und stark, dass sie ihren weiteren Weg allein gehen können."

Lob und Anerkennung spendete der Forstmann auch Jagdpächter Gerd Groß für die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit der Forstbehörde. Die Pflänzchen seien unbeschadet von Wildverbiss über den Winter gekommen. Auch den witterungsbedingten Ausfall könne man wirklich vernachlässigen. Von Vorteil sei gewesen, dass bei jedem CDU-Arbeitseinsatz "die Pflanzen gut gewässert wurden". Und weil es auch beim jüngsten Waldpflegeeinsatz von oben ziemlich feucht und nass war, durften auch die Kehlen von Förster und Waldpfleger nicht trocken bleiben. Bei der "Kohler-Peter-Hütte" gab es zum Abschluss natürlich ein stärkendes Waldarbeiter-Vesper und auch einen wärmenden Schnaps.

Fünfzehn freiwillige Helferinnen und Helfer waren bei widrigen Witterungsverhältnissen im Einsatz. Lobend sei erwähnt, dass mit Sabrina und Valerie Hörth auch zwei jugendliche Helferinnen ihren Beitrag geleistet haben. Sicher werden sie sich in späteren Jahren gern daran erinnern, dass auch sie, nach dem verheerenden Orkan Lothar am Stefanstag 1999, mitgeholfen haben, dem Altschweierer Wald im "Hoh-Kähner" wieder Leben einzuhauchen.

Das "Hoh-Kähner-Gebiet", für das die Altschweierer CDU die Waldpatenschaft übernommen hat, liegt direkt bei der "Kohler-Peter-Hütte", wo in diesem Jahr am 18. August wieder das traditionelle Hüttenfest der Altschweierer Christdemokraten stattfindet. Dazu laden wir Sie alle herzlich ein!

Altschweier, den 18.07.2002 - Christel Dietmeier, Pressereferentin

Linie

CDU Frauen-Union Stadtverband Bühl und Umland besichtigte Weltfirma BOSCH in Bühl

Die Weltfirma Bosch im Bühler Industriegebiet Süd stand auf dem Besichtigungsprogramm der CDU Frauen-Union Stadtverband Bühl und Umland. Dr. Rainer Rhode von der Werkleitung konnte 25 FUlerinnen und Gäste begrüßen, den Part der Information übernahm der Leiter der Abteilung Arbeitswirtschaft, Ludwig Neder. Vorsitzende Sabine Bauknecht dankte für die Möglichkeit, die Firma Bosch als einen der größten Bühler Industriebetriebe, in dem auch viele Frauen beschäftigt sind, kennen zu lernen.

Der Bosch-Geschäftsbereich Body Electronics ist weltweiter Marktführer bei Kleinmotoren und nimmt bei der Entwicklung neuer Komponenten und Systeme eine führende Rolle ein. Im Bühler Werk werden bis zu 300.000 Motoren am Tag gefertigt. Sie finden primär Einsatz in Kraftfahrzeugen, in den Bereichen Reinigungs- und Schließsysteme, Klimaregelung, Sitzkomfort, im Motor Thermomanagement und weiteren Bereichen.

Bei einem geführten Rundgang wurde die Fertigung eines Kleinmotors auf einer Montagelinie, derer es 35 bei Bosch Bühl gibt, erläutert. Die Besucher erhielten einen Einblick in die Logistik von der zertifizierten Warenannahme über die kaotische Einlagerung, die Fertigung mit Selbstkontrolle bis zur Auftrags- und Lieferungsplanung. "Alle fünf Sekunden fällt ein Kleinmotor vom Band", unterstrich Ludwig Neder die Leistungsfähigkeit des Bühler Montagewerkes.

Für den Bereich Personal informierte Werner Zink über annähernd 100 unterschiedliche Arbeitszeitmodelle und unterstrich besonders deren "Elternfreundlichkeit". Ein spezielles "Elsaß-Modell" wird für die 600 Grenzgänger angeboten.

Bei Bosch in Bühl und Bühlertal sind derzeit ca. 4.300 Mitarbeiter beschäftigt, mit einem Frauenanteil von 40 %. 114 junge Menschen befinden sich in Ausbildung, die Facharbeiterquote beträgt 31 %. Pro Jahr werden bei Bosch 35 bis 40 technisch-gewerbliche Auszubildende eingestellt. Die Nachfrage sei um ein Vielfaches höher. Mit 5,8 %, bez. 250 MitarbeiterInnen, erfüllt Bosch die gesetzliche Forderung hinsichtlich Beschäftigung von Schwerbehinderten mit einem leichten Plus. Auch zwei Rollstuhlfahrer tragen zum Erfolg des Unternehmens bei.

In der Boschguppe wurde ein Bosch-Frauen-Netzwerk aufgebaut, in dem sich Mitarbeiterinnen aller Standorte, Geschäftsbereiche und Hierarchieebenen treffen. Mit dem Bosch-Frauen-Netzwerk wollen Geschäftsführung und Arbeitnehmervertretungen Frauen fördern. Mit geeigneten Rahmenbedingungen wie flexibler Arbeitszeit und Arbeitszeitregelungen sollen MitarbeiterInnen unterstützt werden, Familie und Beruf besser miteinander vereinbaren zu können.

Unter dem Motto "kennenlernen und aktiv mitgestalten" lernen Netzwerk-Frauen ihr Unternehmen kennen in Vorträgen über Internationalisierung oder Führungsleitlinien. Sie organisieren Besichtigungen von Abteilungen und Werken. Die Netzwerk-Frauen tauschen Erfahrungen aus. Sie laden Mitarbeiter ein, die über ihre Auslandserfahrungen berichten und treffen sich am Stammtisch. In Arbeitskreisen entwickeln sie persönliche Strategien zum beruflichen Erfolg, zum Thema "Beruf und Familie" und veranstalten Seminare. Die Bosch-Netzwerk-Frauen zeigen Initiative, lernen die Arbeit anderer Mitarbeiter kennen, überlegen gemeinsame Schritte und entwickeln Strategien für den beruflichen Erfolg.

Bühl, den 08.07.2002 - Christel Dietmeier, Pressereferentin

Linie

Frauen-Union Stadtverband Bühl und Umland besuchte "KOMM" und zukünftiges Bühler Jugendzentrum in der Bühler Weststadt

Zur Besichtigung und Information hatte die CDU Frauen-Union Stadtverband Bühl und Umland in das Jugendzentrum "Komm" in der Bühler Weststadt eingeladen. Zwanzig interessierte Gäste kamen, darunter Bühler Stadträtinnen, eine Gemeinderätin und ein Jugendgemeinderat aus Bühlertal, Elternvertreter der Bühler Schulen und Mitarbeiterinnen des Jugendmedienschutzes. 

Gunter Leppert, Streetworker der Stadt Bühl und Leiter des Jugendzentrums "Komm", informierte über seine vielfältige Arbeit mit und für die Jugendlichen und führte durch das "Komm", das seit etwa einem Jahr in der Johann-Fraaß-Straße beheimatet ist.

Täglich werde das Jugendzentrum von 20 bis 80 Jugendlichen besucht, berichtete Leppert, die er in offener Jugendarbeit betreue. Es finde keine Einzelbetreuung und auch keine soziale Gruppenarbeit statt. Das Angebot für die Jugendlichen umfasse Spiele, eine Medienwerkstatt, Billard und Kicker und im Internetcafé könne gegen Entgelt gesurft werden. Angeboten werden Homepagekurse, und bei der Erstellung von Bewerbungsmappen werde Hilfestellung geleistet. Auf dem Programm stehen HippHopp-Kurse und auch Jonglier- und Kreativkurse bereichern die Angebotspalette.. Für Bands stehe im Keller ein Proberaum zur Verfügung.

"In unserem Komm sind viele Nationalitäten vertreten, was ganz natürlich auch mal zu Spannungen führen kann", berichtet Leppert von seinem täglichen Umgang mit den Jugendlichen. Überwiegend männliche Jugendliche besuchen das "Komm". Die untere Altersgrenze liegt bei 14 Jahren. Gunter Leppert wird in seiner Arbeit von drei Mitarbeitern und einem Anerkennungspraktikanten unterstützt.

Im Anschluss an das "Komm" wurde der FU-Besuchergruppe das künftige Jugendzentrum der Stadt Bühl im ehemaligen Casino der Franzosen vorgestellt. Dort laufen die Umbauarbeiten derzeit auf Hochtouren. Nach der Fertigstellung werden Jugendliche, die weder in Vereinen oder Organisationen integriert und engagiert sind, mit dem neuen "Bühler Jugendzentrum eine Anlaufstelle, eine Heimat finden, in der sinnvolle Freizeitbeschäftigung möglich sein wird.

Bühl, den 19.06.2002 - Christel Dietmeier, Pressereferentin

Linie

BÜHL SOZIAL

Auf große Resonanz stieß die erste Diskussionsveranstaltung des CDU-Ortsverbandes zur kommunalen Sozialpolitik am 12.Juni 2002 im Kinder- und Familienzentrum mit Franz Wieser, MdL und Vorsitzender des Sozialausschusses des Landtags.

Im einleitenden Referat zum Problem der zunehmend älter werdenden Bevölkerung, auch in Bühl, zeichnete er die Entwicklung der Betreuung alter und kranker Menschen im Sozialverband der Familie, unterstützt durch Sozialstationen, bis zu den modernen Pflegeheimen unserer Zeit. Während diese Arbeit früher gegen Gotteslohn zum irdischen Nulltarif erbracht wurde, reiche heute zur Finanzierung eines Pflegeplatzes die Normal-Rente nicht mehr aus, weshalb von der CDU die Pflegeversicherung eingeführt worden sei.

Für die Sozialkassen forderte er eine Ausgwogenheit zwischen dem Beitrag, den junge Menschen erbringen und den Leistungen, die alte Menschen fordern. Diese Ausgewogenheit werde zukünftig schwerer und nur mit einer neuen Kultur des Helfens gelingen. Da 90% der alten Menschen nicht gebrechlich und größtenteils selbstständig seien, gelte es hier ungenutzte Ressourcen, z.B. Seniorenexperten, Senoirengenossenschaften, Seniorenwohngemeinschaften und generationsübergreifende Wohnmodelle zu fördern.

Jutta Luft, Leiterin des Amtes für Familie, Jugend und Senioren verwies auf die zahlreichen Initiativen Bühls vom Projekt "Initiative 3.Lebensalter" bis zur Seniorenakademie, die dazu dienten eine Kultur des Alterns in unserer Stadt zu entwickeln. Sie betonte, daß diese Projekte wie die gesamte Seniorenpolitik künftig nicht ohne ehrenamtliches Engagement finanzierbar ist.

Eine lebhafte Diskussion entwickelte sich im Anschluß an das Referat. Viele anwesende Altenpfleger- und Altenpflegerinnen leiden offensichtlich unter dem schlechten Bild des Altenpflegeberufes in der Öffentlichkeit, der als körperlich schwer, psychisch belastend und sehr verantwortungsvoll erlebt wird . Dies bekräftigten die Leiterin der Altenpflegeschule des Erich-Burgerheims, Angelina Kötzle, und ihre Kollegin Bettina Jasper. Sie forderten Politik und Gesellschaft auf, den Pflegeberufen endlich jene Beachtung zu schenken, die Ihnen zusteht. In diesem Zusammenhang wurde eine bundeseinheitliche Ausbildung für die Altenpflege gefordert und zwar nach den Richtlinien in Baden-Württemberg.

Bezüglich besserer Arbeitsbedingungen in der Pflege konnte Wieser eine erfreuliche Nachricht überbringen. Baden-Württemberg hat den Personalschlüssel

für die Betreuung alter und dementer Menschen deutlich erhöht. Dies bedeute eine Entlastung der Pflegekräfte und eine Verbesserung deren Arbeitsbedingungen. Daraus ergibt sich allerdings ein Mehrbedarf von ca. 4000 Pflegekräften im Land aber auch eine finanzielle Mehrbelastung je Pflegeplatz von ca. Euro 200,- pro Monat. Frau Balzer, Leiterin des Schwarzwaldwohnstiftes, fand diese Nachricht erfreulich, sie befürchtet jedoch eine Mehrbelastung der Kommunen durch erhöhten Sozialhilfbedarf, wenn Rente und Pflegegeld dadurch in vielen Fällen nicht mehr ausreichen. 

Roland Meixel, Geschäftsführer des DRK Bühl-Achern forderte die Einrichtung einer Sozial-Leitstelle, als Kontaktstelle für pflegende Angehörige , die häufig überfordert seien sowie für Kranke, die immer früher aus den Krankenhäusern entlassen würden, sowie für chronisch Kranke, die Rat bräuchten.

Die Landesregierung, so der Referent erteile der aktiven Sterbehilfe eine klare Absage. Er forderte statt dessen menschliche Zuwendung durch ambulante Hospizdienste, wie dies in Bühl schon praktiziert wird, und ausreichende schmerztherapeutische Versorgung, wie es der neue Verein Pallium in Bühl als Ziel hat.

Weitere Veranstaltungen zum Thema " Soziales Miteinander in Bühl zwischen Wunsch und Wirklichkeit" sind für den 11. September mit einem Referat von Amtsleiterin Jutta Luft und den 20. November mit OB Hans Striebel vorgesehen; auf Ort und genauen Zeitpunkt wird ortsüblich hingewiesen.

Bühl, den 12.06.2002 - Dr. Margret Burget-Behm

Linie

CDU Ortsverband Altschweier auf den Spuren der Zisterzienser im Weltkulturerbe Kloster Maulbronn

Das Zisterzienserkloster Maulbronn in der Weinlandschaft Kraichgau-Stromberg im Salzachtal gelegen, war Ausflugsziel des Altschweierer CDU-Ortsverbandes. "Die politische Arbeit ist die eine Seite, die Pflege der Geselligkeit, gepaart mit Kunst und Kultur, die andere Seite unserer Arbeit", unterstrich Ortsverbandsvorsitzender Klaus Kleiner. Obwohl Samstagnachmittag und bestes Garten-, Feld- und Rebenwetter, konnte der Vorsitzende 35 interessierte CDU-Mitglieder und einige Gäste zu diesem interessanten Ausflug begrüßen.

Der Klosterkomplex Maulbronn steht seit 1993 auf der Liste des Weltkulturerbes der UNESCO. Bei einem geführten Klosterrundgang ermöglichte Maulbronn dank seiner einmaligen Geschlossenheit das Eintauchen in andere Welten: In die des einstigen Klosterlebens und in die der großartigen mittelalterlichen Architektur. Das Zisterzienserkloster Maulbronn, das auf eine Stiftung des Bischofs Günther von Speyer zurückgeht, wurde im Jahr 1147 von zwölf Mönchen und einigen Laienbrüdern gegründet, und ist die einzige vollständig erhaltene Klosteranlage nördlich der Alpen. Der Klosterkomplex wird von einer wehrhaften Umfassung, einer Mauer von 850 m Länge, Türmen, Zwinger und Zwingermauer geschützt.

Der Zisterzienserorden erhielt seinen Namen nach dem Gründungskloster im burgundischen Cîteaux, lateinisch "cistercium", zu deutsch "Zisterz". Es entstand aus dem Impuls, sich abseits von der Welt mit ihren Versuchungen, von der Hände Arbeit zu ernähren und das religiöse Leben zu vertiefen. Die Mönche erstrebten einen Rückgriff auf die reinen Lehren des Heiligen Benedikt, deren Kernpunkt das ausgewogene Verhältnis zwischen "ora et labora", bete und arbeite, ist. In seiner Blütezeit zählte Kloster Maulbronn 110 Mönche, 300 Laienbrüder und 400 Lohnarbeiter. Maulbronn legt bis heute Zeugnis ab vom Geist eines Zisterzienserklosters von seinen Anfängen bis zur Reformation. Als Erbe blieb nicht nur ein Großteil des einmaligen Architekturensembles und seiner Ausstattung erhalten. Auch die von den Zisterziensern betriebene Wasserversorgung bis hin zu Fischteichen, der Weinbau und die Landbearbeitung hinterließen ihre Spuren in der Kulturlandschaft.

Zum Erhalt und der Restauration von Kloster Maulbronn, einem von 19 Weltkulturerben in Deutschland (weltweit gibt es 400), hat Baden-Württemberg seit 1994 aus Totto-Lotto-Mitteln 80 Millionen Mark zur Verfügung gestellt. "Mittel sind ausreichend vorhanden, verriet Klosterführerin Braun, nur ist es heute oft sehr schwierig, geeignete Handwerker und Restauratoren für die aufwändigen und zeitintensiven Restaurationsarbeiten zu finden."

Altschweier, den 13.06.2002 - Christel Dietmeier, Pressereferentin

Linie

Besuch des mittelbadischen Bundestagsabgeordneten Peter Götz im Bühler DRK-Bildungszentrums

Bühl (kkl). Bei einer Führung durch die Weststadt stellte Oberbürgermeister Hans Striebel dem mittelbadischen Bundestagsabgeordnete Peter Götz und den Mitgliedern des CDU-Stadtverbands das neue DRK-Bildungszentrum und den derzeitigen Stand der Konversionsentwicklung vor.                

Roland Meixel, der Geschäftsführer des DRK-Kreisverbands, schilderte die Entstehungsgeschichte und die Aufgaben der neuen Bildungsstätte. In dem ehemaligen Hotel und Cinéma der französischen Streitkräfte fand man eine ideale Immobilie für dieses Vorhaben. Im benachbarten Gebäude finden die Altenpflegeschule Sankta Maria, der internationale Bund für Sozialarbeit und die Verwaltung des Kreisverbands angemessene Unterkunft. Außerdem soll hier eine Lehr-, Rettungs- und Sozialleitstelle aufgebaut werden. Damit sind erstmals in Deutschland Leitstelle und Bildungszentrum räumlich vereint, ein großer Vorteil für die Ausbildung von Leitstellenkräften.

(von rechts nach links Roland Meixel, Geschäftsführer des DRK-Kreisverbandes; Oberbürgermeister Hans Striebel; Peter Götz, MdB; Rüdiger Schmith, Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes Bühl
    vor dem neuen DRK-Bildungszentrum)

Das Bildungszentrum soll bundes- und landesweit dem Roten Kreuz als Bildungs- und als Tagungsstätte dienen, aber auch anderen Organisationen zur Verfügung stehen. In dem Haupt- und Nebengebäude stehen Tagungs- oder Kursbesuchern 73 komfortabel eingerichtete Hotelzimmer mit insgesamt 126 Betten zur Verfügung.

Auf einem Lageplan erläuterte OB Striebel die einzelnen Vorhaben im Rahmen des Konversionsprojekts. Mit dem Gelände hat Bühl etwa 60 Gebäude von den französischen Streitkräften übernommen. Bei vielen war eine weitere Nutzung nicht möglich oder nicht wirtschaftlich, sie mussten deshalb abgerissen werden. Große Mengen von Bauschutt und kontaminiertem Material mussten mit hohem Aufwand entsorgt werden. Insgesamt hat die Stadt Bühl für Abbruch, Entsorgung und Erschließung etwa 50 Millionen DM in diesen Bereich investiert, davon konnten 16,5 Millionen DM durch Zuschüsse abgedeckt werden.

Bei strahlendem Wetter führte OB Striebel durch das Konversionsgelände und stellte die einzelnen Projekte vor. Er zeigte den Platz, auf dem das Bühler Innovations- und Technologiezentrum entstehen wird. Entsprechend der Nachfrage soll in 2 – 3 Bauabschnitten Platz für etwa 8 – 10 Technologieunternehmen geschaffen werden. Durch dieses Vorhaben, das durch die Unternehmen Bosch und LUK unterstützt wird, sollen Firmen der modernen und innovativen Dienstleistungsbranche in Bühl angesiedelt werden. Mehrere ernsthafte Anfragen zeigen, dass man damit auf einem guten Weg sei.

Vor dem DRK Bildungszentrum

Das ehemalige Offizierscasino wird in mehreren Bauabschnitten für insgesamt etwa 1,8 Millionen DM zum Jugendzentrum umgebaut. Ein Teil der benachbarten ehemaligen Lagerhalle wird zur Skaterbahn umfunktioniert, der Rest der Halle wird künftig durch die Stadt genutzt. Ein früheres Mannschaftsgebäude wird nach behindertengerechter Sanierung künftig als Vereinshaus genutzt. Im Obergeschoss werden etwa 60 Übernachtungsplätze und ein Frühstücksraum eingerichtet, damit für den Besuch von Gruppen und Vereinen, etwa aus einer der Partnerstädte, preiswerte Quartiere zur Verfügung gestellt werden können. In einem Anbau an dieses Gebäude wird ein Probelokal für Musikvereine eingerichtet.

Im Rahmen der Konversion wurde auch die Entwicklung einiger alteingesessener Unternehmen gefördert. In einer modernen, großen Halle konnte die Firma Jäckel ihr Leih-, Kauf- und Serviceangebot zusammenfassen. Das Bauunternehmen Eisenbiegler fand Platz zur Erweiterung seines Lagers. Aldi hat hier einen neuen Markt errichtet, der von den Kunden sehr gut angenommen wird. In zwei große ehemalige Fahrzeughallen konnte ein Unternehmen umgesiedelt werden, das bisher die Gebäude der alten Eisentaler Winzergenossenschaft für seinen Betrieb nutzte. Dadurch wurde der frühere Weinkeller frei und kann – nachdem gerade jetzt für diesen Zweck erhebliche Landeszuschüsse zugesagt wurden – abgebrochen werden.

Der OB bezog die große Katastrophenschutzübung auf dem Mannesmanngelände in seine Führung mit ein. Die Freiwillige Feuerwehr, das DRK, das Notfallkrisenteam und die Polizei übten hier mit über 200 Einsatzkräften die Zusammenarbeit der einzelnen Rettungsdienste.

"Im Unteramtshof", der ehemalige Wohnbereich der Franzosen, wird auch künftig für Wohnzwecke genutzt. Einige Mehrfamilienhäuser wurden von privaten Investoren saniert und als Eigentumswohnungen vermarktet. Einige Reihen- und Mehrfamilienhäuser wurden abgerissen. An ihrer Stelle werden Einzel- und Doppelhäuser errichtet. Um eine Verdichtung der Wohnbebauung zu vermeiden, werden diese Grundstücke nicht an Bauträger abgegeben sondern von der Stadt selbst direkt an die Bauherren vermarktet. Bei der Besichtigung der ersten fertiggestellten Wohnanlagen war zu erkennen, wie attraktiv diese lockere Bebauung für die Bewohner ist.

Im ehemaligen Economat soll ein Versorgungszentrum für diesen Wohnbereich entstehen. Auf dem direkt an die Bahngeleise angrenzenden Gelände werden etwa 250 neue Parkplätze angelegt als Ausgleich für Plätze, die durch den Bau der Realschule verloren gehen. Die ehemalige kommunale Deponie der Franzosen an der Südostecke des Konversionsgeländes wird abgedichtet und in eine Grünanlage umgewandelt.

Der Bundestagsabgeordnete Peter Götz zeigte sich sehr beeindruckt von der Dynamik der Veränderungen im Westteil der Stadt. "Bühl hat die Chance der Konversion für seine Entwicklung ganz großartig genutzt. Vom sozialen Bereich über die Wohnqualität bis hin zur Unternehmensförderung konnte damit sehr viel erreicht werden".

Bühl, den 08.06.2002 - Klaus Kleiner, Pressereferent

Linie

Seite drucken


Pressearchiv

2011 - 2. Halbjahr
2011 - 1. Halbjahr

2010 - 2. Halbjahr
2010 - 1. Halbjahr

2009 - 2. Halbjahr
2009 - 1. Halbjahr
Kommunalwahl 09
2008 - 2. Halbjahr

2008 - 1. Halbjahr
2007 - 2. Halbjahr
2007 - 1. Halbjahr
2006 - 2. Halbjahr
Landtagswahl & Bürgerentscheid 06
2006 - 1. Halbjahr
2005 - 2. Halbjahr
Oberbürgermeisterwahl 05
2005 - 1. Halbjahr
2004 - 2. Halbjahr
Kommunalwahl 04
2004 - 1. Halbjahr
2003 - 2. Halbjahr
2003 - 1. Halbjahr
2002 - 2. Halbjahr
2002 - 1. Halbjahr
2001 - 2. Halbjahr
2001 - 1. Halbjahr

Linie
Ticker
Linie