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Pressearchiv 2001 - 1. Halbjahr

22.05.2001 - Generalversammlung des Stadtverbandes vom 15. Mai 2001

12.04.2001 - "CDU wird ihre absolute Mehrheit in die Waagschale werfen" - Vorsitzender Rüdiger Schmith: Noch kein vernünftiges Argument gehört / Heftige Kritik am FDP-Fraktionsvorsitzenden Rassek

18.04.2001 - Eigene Homepage kann ab sofort besucht werden - Bühler CDU wirbt im Internet Informationsmittelpunkt soll die kommunale Politik sein

07.04.2001 - Altschweierer CDU organisierte Baumpflanz-Aktion bei der Skihütte im Lothar-geschädigten Hochwald

22.03.2001 - Ministerpräsident Erwin Teufel begeisterte über 500 Zuhörer im Bürgerhaus Neuer Markt - "Ökosteuer bedroht die Kernindustrie unseres Landes" - Baden-Württemberg soll Spitzenposition in Deutschland behaupten Konversion als große Chance für die Zukunft

Generalversammlung des Stadtverbandes vom 15. Mai 2001

Am 15. Mai 2001 hatte der Stadtverband der Bühler CDU seine Generalversammlung mit Neuwahlen. Wie schon im Vorfeld durchgesickert war, trat der bisherige Vorsitzende Rüdiger Schmith nochmals zur Wahl an. Nach der Begrüßung und der Feststellung der Formalien gedachten die Mitglieder des Stadtverbandes zunächst der verstorbenen Mitglieder.

Es folgten darauf die Berichte des Vorsitzenden Rüdiger Schmith, der Schriftführerin Doris Schmith-Velten und des Schatzmeisters Hubert Oberle. Der Vorsitzende Rüdiger Schmith ging in seinem Bericht auf seine bisherige Zeit als Vorsitzender des Stadtverbands ein, den er im Januar 1994 gegründet hatte und dem er seit diesem Zeitpunkt vorsteht. Er spannte einen Bogen von 1989 bis zu den Kommunalwahlen 1999 und brachte zum Ausdruck, dass er das Ziel, das er sich 1989 bei seinem Eintritt in den Vorstand der Bühler CDU vorgenommen hatte, zusammen mit den CDU-Mitgliedern 1999 bei der Kommunalwahl und bei den vorangegangenen Oberbürgermeisterwahlen im Jahre 1997 verwirklicht hatte. Schmith berichtete weiter, dass er aus beruflichen Gründen und auf der Basis des Erreichten vorgehabt habe, nicht mehr für den Vorsitz zu kandidieren, jedoch von vielen Menschen aus der CDU wie auch von Personen, die nicht CDU-Mitglied seien, angesprochen worden sei, das Amt noch einmal zu übernehmen.

Da er sich diesen Bitten nicht habe verschließen können, würde er nochmals für dieses Amt zur Verfügung.

Schriftführerin Doris Schmith-Velten und Schatzmeister Hubert Oberle konnten über erfolgreiche Aktivitäten in den zurückliegenden 2 Jahren, insbesondere im Kommunalwahljahr 1999 berichten, die auch die Kasse nicht allzu sehr in Mitleidenschaft gezogen hätten. Insbesondere die Stadtputzaktion der Bühler CDU habe für Furore gesorgt und ausnahmslos positive Rückmeldungen aus der Bevölkerung erfahren. Nach einer kurzen Aussprache über die Berichte wurde dem Vorstand einstimmig die Entlastung erteilt.

Oberbürgermeister Hans Striebel erklärte sich bereit, die Wahlleitung für die Vorstandswahlen zu übernehmen. Striebel informierte bei dieser Gelegenheit vor Eintritt in den Wahlvorgang die zahlreich erschienen Bühler CDU-Mitglieder über den aktuellen Stand in der Kommunalpolitik. Die Wahl leitete Oberbürgermeister Striebel in gekonnter Art und Weise, so dass bereits nach einer halben Stunde der neue CDU-Stadtverbandsvorstand gewählt war.

Der neue Vorstand, der um einen gleichberechtigten Stellvertreter erweitert wurde, setzt sich nunmehr wie folgt zusammen: Vorsitzender Rüdiger Schmith, stellvertretende Vorsitzende Gernot Horcher und Jens Gerlich, Schriftführerin Doris Schmith-Velten, Pressereferent Klaus Kleiner, Schatzmeister Hubert Oberle. Auf Vorschlag der Ortsverbände wurden folgende Beisitzer gewählt: Alfons Jost für Altschweier, Franz-Josef Riehle für die Kernstadt und Oberbruch, Hans Meier für Eisental, Josef Schorn für Neusatz, Klemens Breithaupt für Vimbuch und Roland Ernst für Weitenung.

Der neue Stadtverbandsvorstand

Aus der Mitte der Versammlung wurde noch folgende weitere Beisitzer gewählt: Lothar Götz, Balzhofen, Michael Bleich, Oberweier, Renate Höss, Moos, Jan Ross für die Junge Union und Sabine Bauknecht für die Frauen Union. Als Kassenprüfer wurde Erich Royal wieder- und Uwe Doderer neu gewählt. Alle neu Gewählten, einschließlich des Vorsitzenden hatten keine Nein-Stimmen zu verzeichnen.

Der neu gewählte Vorstand bedankte sich bei der Mitgliederversammlung für das einstimmige und vertrauensbildende Votum. Nach den Wahlen konnte der alte, neue Vorsitzende Rüdiger Schmith drei Ehrungen durchführen, die besonders verdiente CDU-Mitglieder betrafen, die vollkommen überrascht wurden.

Es wurde zunächst Gisela Emminger für ihre langjährige und erfolgreiche Tätigkeit als Stadträtin, Mitglied des Fraktionsvorstandes und ihren besonderen Einsatz in den Vorständen des Orts- wie auch Stadtverbandes der Bühler CDU durch Rüdiger Schmith geehrt.

Ehrung für Gisela Emminger durch Rüdiger Schmith

Der zweite zu ehrende, Fraktionsvorsitzender Karl Hörth, konnte leider aus dringenden beruflichen Gründen an der Generalversammlung nicht teilnehmen und wird daher für seine überaus erfolgreiche und lange Tätigkeit als Stadtrat und insbesondere Fraktionsvorsitzender der CDU Gemeinderatsfraktion wie auch als Vorsitzender des CDU Ortsverbandes Neusatz in einer besonderen Sitzung geehrt werden.

Ein besonderes Anliegen war Schmith die Ehrung, die die CDU Bühl Maria Riehle, der langjährigen Stadträtin und Oberbürgermeisterstellvertreterin, zuteil werden ließ. Für ihr langes Wirken in diesen Funktionen wie auch als Mitglied des Kreisvorstandes der CDU und als Vorsitzende der Frauenunion, ihren Einsatz in vielen Wahlkämpfen wie auch für ihre Tätigkeit bis heute im Vereinsleben unserer Stadt sprach Rüdiger Schmith Maria Riehle den tief empfundenen Dank und die große Anerkennung der Bühler CDU aus.

Ehrung für Marie Riehle durch Rüdiger Schmith

Alle Geehrten erhielten ein von Schmith persönlich ausgesuchtes Buchgeschenk, die Damen außerdem einen Blumenstrauß. Die aus dem Stadtverbandsvorstand ausgeschiedenen Mitglieder Carsten Striebich und Alfred Ziegler erhielten von Rüdiger Schmith zum Dank für ihre langjährige Tätigkeit im Stadtverband einen Buchgutschein, der ebenfalls ausgeschiedene Heinz Kist ein Weinpräsent.

Hubert Böttger überraschte am Schluß den alten und neuen Vorsitzenden Schmith, indem er im Namen der CDU-Fraktion für die gute und sachbezogene Zusammenarbeit der zurückliegenden Jahre im Namen der Fraktion an Schmith einen Weinkorb der Affentaler WG als Dank überreichte, der Vorstand des Stadtverbandes bedankte sich ebenfalls beim Vorsitzenden Schmith für seine bisherige Tätigkeit mit einem Weinpräsent, sodaß Rüdiger Schmith, der kurz zuvor einen runden Geburtstag feiern durfte / musste, angesichts der vielen alkoholischen Geschenke seine Befürchtung zum Ausdruck brachte, man habe einen Angriff auf seine Leber vor.Zum Schluß dankte der Vorsitzende den Mitgliedern für ihr zahlreiches Erscheinen und wünschte allen noch viele Jahre gemeinsamer, fruchtbarer Tätigkeit für Bühl und die CDU." 

Bühl, den 22.05.2001 - Rüdiger Schmith, Vorsitzender

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"CDU wird ihre absolute Mehrheit in die Waagschale werfen" 

Vorsitzender Rüdiger Schmith: Noch kein vernünftiges Argument gehört / Heftige Kritik am FDP-Fraktionsvorsitzenden Rassek

Bühl (ks). Der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Rüdiger Schmith reagiert auf die Aussagen des SPD-Ortsvereinsvorsitzenden Timo Gretz und gibt diesem Recht, allerdings nur in einem Punkt: In dieser Wahlperiode werde nämlich die Abschaffung der Unechten Teilortswahl nicht gegen die CDU-Fraktion durchzusetzen sein. Denn bisher sei noch kein einziges, vernünftiges Argument in die Diskussion eingebracht worden, das die Christdemokraten auch nur einigermaßen hätte überzeugen können.  Der CDU-Stadtverband wolle keinesfalls etwas abschaffen, das sich in der Geschichte der Großen Kreisstadt Bühl bewährt habe, nämlich: Dass jeder Stadtteil im Gemeinderat mit mindestens einer Stimme vertreten sei.

Das sei das Hauptargument der CDU, so Schmith, die deshalb in diesem Fall bei einer Abstimmung im Gemeinderat ihre absolute Mehrheit gegen die Abschaffung der Teilortswahl in die Waagschale werfen werde. Denn die CDU wolle, dass weiterhin die Stadtteile garantiert im Gemeinderat vertreten sind. Im Fall der Abschaffung der Unechten Teilortswahl hätte die Stadtteile dafür keinerlei Gewähr mehr.Ob sich in ein oder zwei Generationen neue und dann nachvollziehbare Erkenntnisse und damit Argumente ergeben, werde die Zeit zeigen müssen. Die Gesamt-Bühler CDU habe sich des Themas bereits seit vier bis fünf Monaten intensiv angenommen, so Schmith weiter, und zwar jederzeit offen für eine umfassende Diskussion. Dabei habe man auch die Beschlüsse in Nachbarstädten analysiert, die die Teilortswahl abschafften.

Für Bühl sei sei man aber zum Ergebnis gekommen, diese Beschlüsse nicht einfach auf Bühl übertragen zu können. Zudem lägen dort Ergebnisse aus Wahlen noch nicht vor, aus denen man nachvollziehbare Erkenntnisse ziehen könnte. Deshalb sollte in Bühl Bewährtes erhalten bleiben, wenn es auch mehr Kosten zur Folge habe. Dazu stehe der CDU-Stadtverband. Wenn er die Diskussionen in der Nachbarstadt Achern betrachte, fühle er sich in seiner Haltung nur bestätigt, sagte Schmith, denn: "Wir wollen in Bühl Acherner Verhältnisse nicht haben. Wir wollen den kommunalen Frieden". Bisher sei nämlich im Bühler Gemeinderat "doch alles immer gut gelaufen und die CDU hat auch immer trotz absoluter Mehrheit ihre Konsensfähigkeit bewiesen".

Zur jüngsten Gemeinderatssitzung hat Schmith bei dieser Bemerkung allerdings aus seiner Sicht eine Breitseite gegen den FDP-Fraktionsvorsitzenden anzubringen: Was Dr. Rassek da gesagt habe, war unter der Gürtellinie. Ein solcher Stil sollte in Bühl nicht gepflegt werden. "Man darf so nicht miteinander umgehen, indem man kommunalpolitische Themen auf die persönliche Ebene herunter zieht". Schmith fordert Rassek auf, das in Zukunft zu unterlassen, um den "Bühler Stil der Streitbarkeit, aber auch des menschlichen Miteinanders, weiter zu pflegen".

Was die Auswirkungen einer Abschaffung der Unechten Teilortswahl betrifft, fügte Schmith an, dass die von ihm geführte Partei bei den vergangenen Kommunalwahlen 1999 auch bei einer Normalwahl die absolute Mehrheit errungen hätte, und zwar in stärkerem Ausmaß, als dies jetzt nach der Unechten Teilortswahl der Fall sei. Insofern gehe der Vorwurf von SPD, Grünen und FDP ins Leere, die CDU wolle die Teilortswahl nur beibehalten, um sich ihre absolute Mehrheit zu sichern.

Wenn die CDU sage, so Rüdiger Schmith weiter, eher die Ortschaftsverfassung als die Unechte Teilortswahl zu opfern, sei dies nicht als Ankündigung zu verstehen: "Die Abschaffung der Ortschaftsverfassung stand und steht für uns nicht zur Debatte", bleibe die feste Haltung des CDU-Stadtverbands.

Mit dem Vergleich Unechte Teilortswahl / Ortschaftsverfassung sollte nur deutlich untermauert werden, welch große Bedeutung für die CDU die Beibehaltung der Unechten Teilortswahl zumesse ­ also die abgesicherte Vertretung der Stadtteile im Gemeinderat. Man müsse nämlich beachten, dass Stadtteile ohne Ortschaftsrat keine Einflussmöglichkeiten aus Sicht der Orte mehr hätten. Die Möglichkeiten, Ortschaften zu stärken, seien zudem eng begrenzt, was auch OB Striebel angedeutet habe. Auch deshalb halte man an der Teilortswahl fest, somit sei auch der Vorschlag der Freien Wähler für die CDU undenkbar, neue, größere Wahlbezirke zu bilden.

Und noch eine kritische Bemerkung hatte Schmith zum Passus in der Sitzungsvorlage anzubringen, nach dem sich die Abschaffung der Teilortswahl stärkend auf das Gesamtstadtgefühl auswirkte. Das musste von vielen unserer Gemeinderatsmitglieder als Beleidigung aufgefasst werden, denn diese hätten sich immer für die Gesamtstadt engagiert.

ABB vom 12.04.2001, Knut Schilling, Acher- und Bühler Bote

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Eigene Homepage kann ab sofort besucht werden

Bühler CDU wirbt im Internet Informationsmittelpunkt soll die kommunale Politik sein

Bühl (red). Die Bühler Christdemokraten verfügen jetzt über eine eigene Homepage, die von Jens Gerlich mit einem Arbeitsaufwand von rund einem Monat entwickelt und gestern vorgestellt wurde. Unter der Aderesse www.cdu-buehl.de wird im Internet für die Partei geworben, wobei laut Stadtverbands-vorsitzendem Rüdiger Schmith aber die kommunalpolitischen Themen und Diskussionen im Mittelpunkt stehen sollen.

Jens Gerlich zusammen mit Rüdiger Schmith vor der neuer Internetpräsentation der CDU

Die Bühler CDU stellt sich auf den einzelnen Seiten vor, ihren Stadtverbandsvorstand und die Spitzen der Ortsverbände, ihre Mandatsträger von den Ortschaftsräten über die Mitglieder im Gemeinderat und Kreistag.

Kontaktadressen stehen interessierten Mitbürgern zur Verfügung, so CDU-Stadtverbandsvorsitzender Rüdiger Schmith gestern  bei der Präsentation der einzelnen Seiten, auf die bisher bereits über 700 Mal zugegriffen worden sei, obwohl die Adresse "eigentlich noch gar nicht offiziell bekannt war" , so Schmith weiter.

Die CDU will mit diesem Medium vor allem die jüngeren Mitbürger ansprechen. Deshalb würden die Seiten auch als relativ leichte Kost aufgebaut – viele Bilder und nur kurze Textpassagen. Auf den Seiten seien auch Presseartikel über die CDU abrufbar, ältere befänden sich im Archiv und seien auch längere Zeit zugänglich. Sämtliche Termine der verschiedenen Gruppierungen und Verbände innerhalb der Bühler CDU würden bekannt gegeben, so Schmith, und monatlich aktualisiert.

Die Zusammenarbeit werde man auch mit einheimischen Firmen suchen, wobei laut Schmith auch ein gewisses Honorar erwartet werde. Eventuell werde diese Kooperation über eine Bannerwerbung organisiert, wobei dann einzelne Links den Benutzer von der CDU-Seite wieder zu den Homepages der Firmen führen. Wie Rüdiger Schmith weiter erläuterte, könnte man sich dieses System von Verweisen auch vorstellen in Zusammenarbeit mit den anderen kommunalpolitisch tätigen Parteien Bühls. Vorerst wäre dies nur möglich mit der FWG – warum später nicht auch mit SPD, FDP und GAL, sagt Schmith.

Bühl, den 18.04.2001 - Acher- und Bühler Bote

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Altschweierer CDU organisierte Baumpflanz-Aktion bei der Skihütte im Lothar-geschädigten Hochwald

Einen schweißtreibenden Beitrag zur Wiederbewaldung der Orkanflächen im Altschweierer Hochwald, dem "Hoh Kähner", leisteten Mitglieder und Freunde der Altschweierer CDU. Unterstützt von Revierförster Martin Damm und Ortsvorsteher Rudi Seibicke, seines Zeichens auch Gärtnermeister und Jäger, organisierte der Altschweierer CDU-Ortsverband die Pflanzaktion und lud die Bevölkerung zur Mithilfe ein.

Helfer der Baumpflanz-Aktion der Altschweirer CDU

Bei wechselhaftem Wetter, von Graupelschauer über Regen bis zu herrlichem Sonnenschein mit strahlend blauem Himmel über der "Kohler-Peter-Hütte" und dem Pflanzgebiet am "Harzweg", waren 25 freiwillige PflanzensetzerInnen mit Feuereifer und Sachverstand bei der Arbeit. Als Arbeitsgeräte wurden der Hohlspaten, die Wiedehopfhaue und Muskelkraft eingesetzt. Auch Revierpächter Gerd Groß aus Geroldsau, begleitet von Jagdhund Ivo, half bei der Wiederaufforstung tatkräftig mit.

Auf einer Fläche von einem halben Hektar pflanzten die Altschweierer 1000 Rotbuchen "Fagus Silvatica", im Reihenabstand von zwei Meter und einem Pflanzenabstand von einem Meter. Die Rotbuchen sollen im Verbund mit der Naturverjüngung von Tannen und Fichten heranwachsen und den beabsichtigten Mischwald bilden. "Wir haben sehr schöne Jungpflanzen aus einer bayrischen Baumschule bekommen, die speziell für unsere Schwarzwald-Höhenlage angezogen wurden", erläuterte Revierförster Martin Damm.

Das Einpflanzen auf der "Hoh Kähner-Kahlfläche" gestaltete sich nicht gerade einfach. "Über Stock und Stein" mussten die freiwilligen Helfer und Helferinnen den Pflanzbereich für die jungen Bäumchen erst von Gestrüpp und Ästen befreien und aufgeklappte Wurzelteller überwinden. Mehr als ein Jahr nach dem verheerenden "Orkan Lothar" sind die vom Nutzholz geräumten Flächen schon recht verwildert und Brombeerhecken machen sich breit. Gearbeitet wurde zumeist in Zweiergruppen, und Revierförster Martin Damm zeigte sich mit dem Pflanzergebnis und der geleisteten Arbeit sehr zufrieden.

Altstadtrat Eugen Waßmer pflanzte eigenhändig seine bei der Bühler Leistungsschau 2000 erworbenen fünf Weißtännchen im Altschwierer Wald und meinte scherzhaft: "Eigentlich hätt’ ich se ja bereits bei der Pflanzaktion von Gemeinderat und Bürgern im "Waldmatter Wald" pflanze solle. Aber ich seh’se lieber im Altschwierer Wald wachse, wo ich die Bäumle immer besuche un au pflege kann." Für die Neupflanzungen am "Hoh Kähner" übernimmt die Altschweierer CDU die Waldpatenschaft und wird die Jungpflanzen durch pflegerische Maßnahmen begleiten und schützen, bis sie aus dem Gröbsten heraus sind. Kurz vorm nächsten Wolkenbruch konnten die Pflanzarbeiten beendet werden, und bei der Altschweierer Skihütte gab es als Dankeschön der CDU Kaffee, Kuchen, ein zünftiges Hütten-Vesper und einen wärmenden Waldarbeiter-Schnaps. 

"Bei unseren traditionellen CDU-Hüttenfesten hier bei der "Kohler-Peter-Hütte" im Altschweierer Hochwald können wir nun Jahr für Jahr die Entwicklung unseres "Jungen Waldes", der künftigen Generationen Naturerlebnis und Erholung schenken möge, festnah verfolgen, freute sich der Altschweierer CDU-Vize Alfons N. Jost und lud die Helferinnen und Helfer gleich zu den Pflegemaßnahmen, wie Ausmähen und Verbiss-Schutz anbringen, im Frühsommer ein.

Altschweier, den 07.04.2001 - Christel Dietmeier, Pressereferentin

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Ministerpräsident Erwin Teufel begeisterte über 500 Zuhörer im Bürgerhaus Neuer Markt 

"Ökosteuer bedroht die Kernindustrie unseres Landes"

Baden-Württemberg soll Spitzenposition in Deutschland behaupten

Konversion als große Chance für die Zukunft

Das Badner Lied blieb dem schwäbischen Ministerpräsidenten nicht erspart. Aber Erwin Teufel, der von 500 begeisterten Zuhörern mit stehenden Ovationen empfangen wurde, gab sich gestern im Bürgerhaus Neuer Markt als Landesvater aller Baden-Württemberger und sang kräftig mit, als die Kappelwindeckmusikanten die Heimathymne anstimmten.
  

Ministerpräsident Erwin Teufel bei der Bühler CDU

Gegenüber dem politischen Gegner erwies sich der Stuttgarter Regierungschef als weitaus weniger joval, denn der Arbeit der Bundesregierung stellte der Christdemokrat kein gutes Zeugnis aus. Das 630-Mark-Gesetz nannte Teufel schädlich für Gastronomie, Einzelhandel und die betroffenen Arbeitnehmer. "Es muss so schnell wie möglich wieder weg", forderte der Wahlkämpfer. 

Ministerpräsident Erwin Teufel bei der Bühler CDU

Weitaus mehr bracht ihn die Ökosteuer auf die Palme, die mit Ökologie nichts zu tun habe, sonder eine versteckte Steuererhöhung sei. "Kohle ist freigestellt, die wird subventioniert", kritisierte er. Stattdessen gehe es an die Geldbörse der Autofahrer. "Soll Autofahren wieder ein Privileg für Leute mit höherem Einkommen werden?" fragte Teufel. "Wenn die Bundesregierung so weitermacht, ist die Kernindustrie unseres Landes betroffen, hier leben hunderttausende Menschen vom Autobau. Weitere Initiativen aus Berlin bedrohen nach Einschätzung des Ministerpräsidenten den Wohlstand Baden-Württembergs.

Ministerpräsident Erwin Teufel bei der Bühler CDU

"Der Länderfinanzausgleich muss gerechter gestaltet werden", forderte er. "Ohne diese Zahlungen wäre Baden-Württemberg heute schuldenfrei. Wir haben diese Kredite also nur für andere aufgenommen. "Trotzdem sieht Teufel sein Land in einer Spitzenposition. Geringster Arbeitslosigkeit und höchste Exportraten im Bundesvergleich. Und keine gibt mehr für die Forschung aus. Dieses Geld ist nach Teufels Auffassung gut investiert. "Denn wenn wir uns auf unseren Lorbeeren ausruhen, sind wir 2010 nicht mehr die Nummer 1", warnte er. 

Ministerpräsident Erwin Teufel zusammen mit Ursula Lazarus, MdL

Ministerpräsident Erwin Teufel zusammen mit Ursula Lazarus, MdL

Informationstechnik und Biotechnologie sind für die CDU-Spitzenkandidaten Aufgaben der Zukunft. Erwin Teufel zeigte sich auch über regionale Themen bestens informiert. Die Konversion der ehemaligen französischen Kasernen in Bühl und Baden-Baden bezeichnete er als Problem, aber auch als große Entwicklungschance. Teufel verwies auf den Baden-Airpark, wo nach dem Abzug der kanadischen Truppen mit Hilfe des Landes ein ziviler Flugplatz entstand. "Wenn wir nach der Katastrophe des Konkurses nicht mit dem ganzen Herzen dabei gewesen wären, hätte sich die Chance geboten, aus dem Projekt auszusteigen", sagte der Regierungschef. "Ich habe am selben Tag die Geschäftsführer des Stuttgarter Flughafens angerufen und sie gebeten, sich Söllingen anzuschauen. "Die Zukunft des Airparks sieht der Ministerpräsident positiv. "Söllingen ist eine Investition und kein Fass ohne Boden", versicherte er. "Die Flugplätze Stuttgart und Söllingen werden für die Entwicklung des Landes gleichwertig in ihrer Bedeutung sein. Dafür haben wir die Grundlage geschaffen.

Ministerpräsident Erwin Teufel

Grüße durch Oberbürgermeister Hans Striebel

"Teufel bat sein Publikum, das seine Rede mit stehendem Beifall bedachte, am Sonntag die "bienenfleißige" CDU-Kandidatin Ursula Lazarus wieder in den Landtag zu wählen. Die rief ihren Zuhörern mit deutlichem Hinweis auf die derzeitige bundespolitische Diskussion zu: "Ich bin stolz darauf in Baden leben zu dürfen und stolz unser erfolgreiches Land Baden-Württemberg." Dem stimmte OB Hans Striebel zu: "Den Erfolg verdanken wir Teufel und seinem Team."

Bühl, den 22.03.2001 - Acher- und Bühler Bote, Dr Coenen; Bilder: Margull

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